Schleuserfahrten beendet

Bundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser bei Grenzkontrollen

image_pdfimage_print

Die Bundespolizei hat am gestrigen Donnerstag bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn zwei Schleuserfahrten beendet. Ein Tscheche und ein Italiener werden beschuldigt, unabhängig voneinander mehrere Migranten illegal über die deutsch-österreichische Grenze gebracht zu haben. Die mutmaßlichen Schleuser werden sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen.

In einem Auto mit tschechischen Kennzeichen trafen die Beamten bei der grenzpolizeilichen Kontrolle nahe Kiefersfelden auf drei Insassen. Am Steuer saß ein 53-jähriger Tscheche. Im Gegensatz zu ihm konnten sich seine afrikanischen Mitfahrer nicht ordnungsgemäß ausweisen. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei den beiden Männern um Nigerianer im Alter von 24 und 27 Jahren. Die Rosenheimer Bundespolizei geht ersten Ermittlungen zufolge davon aus, dass es sich um eine organisierte und bezahlte Fahrt von Italien nach Deutschland handelte. Der jüngere der Migranten wurde an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet, der ältere nach Österreich zurückgewiesen.

 

Ein Italiener beförderte mit einem in der Schweiz zugelassenen Wagen zwei indische Staatsangehörige. Beide verfügten über slowenische Visa. Diese waren jedoch abgelaufen. Wie sich herausstellte, sind die Inder in Italien registriert. Ihnen wurde die Einreise verweigert. Sie mussten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen das Land wieder verlassen. Die Ermittlungen gegen ihren Fahrer dauern an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren