Schläger von Videokameras erfasst

Rosenheimer Polizei kann Täter ermitteln - Drei Verfahren wegen Körperverletzung

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In der Nacht von Freitag auf Samstag kam der Polizeiinspektion Rosenheim wieder einmal die Videoüberwachung des öffentlichen Bereichs zu Gute. Zwischen 1 Uhr und 3 Uhr konnten die Beamten aufgrund der bereits seit langem bestehenden Videoüberwachung zwei Körperverletzungsdelikt aufklären und weitere Auseinandersetzungen verhindern.

Die erste wechselseitige Körperverletzung am Ludwigsplatz wurde dank der Kameras live durch die Beamten beobachtet. Somit war es möglich, beide Täter vor Ort festzustellen. Die eingesetzte Streifenbesatzung war hier nur Sekunden nach der Rauferei am Einsatzort.

Das zweite Körperverletzungsdelikt fand in der Ruedorfferstraße statt. Während die gesamte Tathandlung auf Band festgehalten wurde, konnten auch hier die anrückenden Polizeistreifen eine weitere Eskalation noch während der Tat unterbinden. Ebenso gelang es dem Haupttäter nicht unerkannt zu flüchten. Er wurde auf der Flucht gestellt und dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Mittels der bestehenden Videoüberwachung wird seit geraumer Zeit die Sicherheitslage besonders am Wochenende in den Nachtstunden gestärkt. Bereits aufkeimende Konflikte können durch punktuelle starke Polizeipräsenz entschärft werden. Im Strafverfahren stellen die Aufnahmen ein wertvolles Beweismittel dar.

Gegen drei Personen wurde aufgrund der Vorfälle ein Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

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4 Gedanken zu „Schläger von Videokameras erfasst

  1. Und wem hilft das jetzt, Körperverletzung ist in unserer Bananenrepublik – solang man keinen Polizisten angreift – doch sowieso ein Kavaliersdelikt.

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    1. Körperverletzung ist bei uns kein Kavaliersdelikt
      Leider denken zu viele, es sei eines. Wenn man die Körperverletzung nicht schon aus ethischen Gründen unterläßt, sollten diejenigen, die meinen, Körperverletzung sei bei uns ein Kavaliersdelikt, wissen:
      Für Körperverletzung gibt es Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren, auch der Versuch ist strafbar. Für die gefährliche oder schwere Körperverletzung droht eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
      Die Verbreitung der Meinung, Körperverletzung sei bei uns ein Kavaliersdelikt, ist allerdings straffrei. Das finde ich OK, habe es hier aber richtig gestellt.

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  2. Hr. Huber ich habe hier auch nicht behauptet dass ich deartiges für einen Kavaliersdelikt halte, im Gegenteil. Leider wird er von den hiesigen Gerichten meiner Meinung nach aber so bestraft, ich lese jedenfalls sehr selten von langen Haftstrafen für Schläger.

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    1. Lieber Josef,
      und ich habe nicht behauptet, dass Sie es behauptet hätten. Aber Sie behaupteten: Körperverletzung ist in Deutschland ein Kavaliersdelikt. Dagegen argumentierte ich. Diese Behauptung ist falsch.
      Ich bin auch dagegen, dass Deutschland häufig schlechter gemacht wird als es ist. Viele wollen sogar eine Alternative für Deutschland, weil ihnen anscheinend Deutschland nicht passt.
      Zur neuen Meinung: „lange Haftstrafe” ist Ansichtssache. Ich denke, bis zu fünf bzw. zehn Jahre sind lang. Es müssen ja auch noch härtere Strafen für schlimmere Taten möglich sein.

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