Schenke Leben, spende Blut: Die Stadtkapelle!

Beispielhafter Vereinsbattle in der Stadt Wasserburg - Diesmal sogar mit kleinem Konzert

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Absolut nachahmenswert: Es ist eine Super-Idee in der Stadt Wasserburg und der Leben-rettenden-Frage: Wer kommt als Verein zum Blutspende-Termin in Wasserburg? Diesmal stellte sich nach der Johanniter-Unfallhilfe die Stadtkapelle Wasserburg dieser so wichtigen Aufgabe – sind doch Blutkonserven Mangelware, so dass vor kurzem Operationen verschoben werden mussten, weil es eine Notsituation gab, wie sie Bayern bisher noch nie hatte. Deshalb schenke Leben, spende Blut: Mehr als 20 Musiker kamen zur Grundschule am Gries. Zudem stellte man sich vor dem Eingang auf und gab auch noch ein paar Musikstückl zum Besten, um den Bürgern vor Ort den Weg zu weisen …

blut-2Bei dem Blutspendetermin haben sich insgesamt 221 Spender registrieren lassen und 202 Blutkonserven konnten abgezapft werden. Sehr erfreulich! Zudem waren diesmal wieder sehr viele Erstspender, 75 Personen, dabei, so der BRK-Bereitschaftsleiter in Wasserburg, Norbert Pache.
Der nächste Termin in Wasserburg ist der 22. Dezember wieder von 16 bis 20 Uhr in der Grundschule am Gries.

 

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2 Gedanken zu „Schenke Leben, spende Blut: Die Stadtkapelle!

  1. Sabine Aschekowsky

    Eine Super-Aktion der Vereine – hoffentlich inspirierend für andere.

    Für die nette Truppe vom BRK hätte ich als langjähriger Spender (allerdings Erstspender beim BRK) die Anregung, die Anzahl der anwesenden Ärzte vor allem im oberen Stockwerk noch deutlicher zu kommunizieren.

    Was mir auch gefehlt hat: Einfach zugängliches Wasser (statt sehr süßem O-Saft). Kann natürlich sein, dass ich das übersehen habe.

    Allen, die zweifeln, ob sie zum Blutspenden geeignet sind: Einfach mal machen, je öfter man hingeht, desto routinierter wird man. Ein vergleichsweise unaufwändiger Beitrag zum Allgemeinwohl.

    Und: Jeder könnte der Nächste sein, der diese Spende braucht. Dein Kind, deine Mutter, dein Vater. Du.

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  2. Sonja Rockinger

    Auch ich war am Donnerstag als langjährige Blutspenderin in Wasserburg und muss leider den Ablauf der Aktion etwas kritisieren.

    Wie viele wissen, kam bis vor kurzem der Blutspendedienst München in die verschiedensten Gemeinden (z.B. Edling, Pfaffing, Rott usw.) und hat dort Blutspendeaktionen durchgeführt. Dies wurde eingestellt, da es sich (nach meinen Informationen) nicht mehr finanzieren lasse …

    Erfreulicherweise übernimmt nun das Rote Kreuz die Blutspendeaktionen – allerdings „nur“ in Wasserburg und in Haag.

    Dass sich dann der Ansturm der Blutspender aus der Umgebung auf diese beiden Termine konzentriert, ist mir vollkommen klar.

    Allerdings sind Wartezeiten von zwei Stunden – wie es z.B. letzten Donnerstag der Fall war – nicht praktikabel.

    So lange nimmt sich heutzutage leider keiner mehr Zeit und die Zahl der Menschen, die bereit sind, Blut zu spenden, erhöht sich dadurch mit Sicherheit nicht!

    Außerdem war die Beschilderung sehr unklar. So haben wir z.B. erst durch Zufall erfahren, dass es mehrere Ärzte gegeben hätte, die die Voruntersuchung durchführen.

    Hinzukommt, dass das Rote Kreuz den Hämoglobinwert erst kurz vor der eigentlichen Blutspende bestimmt.

    Der Butspendedienst München hat diesen Wert bereits bei der Anmeldung gemessen. Passt der Hämoglobinwert nämlich nicht, wird man nicht zur Blutspende zugelassen.

    Wäre dies am Donnerstag bei mir der Fall gewesen, wäre ich umsonst 2 Stunden in der Schlange gestanden und ohne Blutspende wieder heimgeschickt worden, so wie es einigen Mitspendern ergangen ist. Das ist natürlich sehr ärgerlich.

    Ich werde trotzdem weiterhin zum Blutspenden gehen, da ich weiß, wie wichtig das ist und wie viele Menschen täglich auf Blutkonserven angewiesen sind.

    Es wäre aber toll, wenn die Blutspendeaktion im Dezember besser organisiert wäre und wenn möglich mehr Personal zur Verfügung stehen würde.

    Das spontane Konzert der Stadtkapelle war übrigens super und auch in der Turnhalle sehr gut zu hören 🙂

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