Schaukasten demoliert

Sachbeschädigung am Inndamm - Jugendliche von Polizei gestellt

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In der Nacht auf Sonntag kam es in Wasserburg im Bereich des Inndamms zu einer Sachbeschädigung. Eine Gruppe Jugendlicher beschädigten dabei die Glasscheibe eines Schaukastens der Stadt unter anderem durch Tritte. Beim Eintreffen der Streife versuchten zwei Täter zunächst zu flüchten, konnten aber nach kurzer Verfolgung durch die Beamten gestellt werden. Sie wurden zur Polizeiinspektion gebracht und dort ihren Eltern übergeben. Die beiden 15- und 16-jährigen Wasserburger erwartet nun eine Strafanzeige.

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23 Kommentare zu “Schaukasten demoliert

  1. Von den Eltern ist da in Sachen Erziehungsauftrag vermutlich nicht viel gekommen.

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    1. Ja wär gscheiter, man würde die Kinder dazu erziehen, jeden x-beliebigen Text im Internet mit Besserwisserei zu kommentieren.

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  2. Solche Rotzlöffel sofort im Schnellverfahren in den Ferien zu 3 Wochen Sozialarbeit verdonnern.

    Lorenz Huber

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  3. Richtig 3 Wochen Sozialarbeit und in der Ferienzeit Handyverbot. Das wird die Jungs am härtesten treffen

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  4. Der Meinung schließe ich mich an

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  5. Ich versteh des ned. Immer ois kaputt macha…

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  6. Auch ich schließe mich dem an, was Lorenz Huber sagt. Gewalt und Zerstörung haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Gefühlte Strafen machen das deutlich und bringen die Jugendlichen eher zur Besinnung als die Bestrafung der Eltern, die für ihre Kinder haften und ihnen nicht mehr Herr werden. Denn auch unsere Gesellschaft hat solchen Heranwachsenden zu zeigen: Etwas Sinnvolles zu schaffen bringt mehr Anerkennung als eine kriminelle Mutprobe unter Gleichaltrigen.

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  7. Wolfgang Schmid

    Menschen, die Sozialarbeit leisten sind mehrheitlich Profis! Da wird nur deren Arbeit runtergezogen nach dem Motto “Pflegen kann jeder!” Und eine Krankenhausküche putzen würde nicht sonderlich abschrecken.
    Besser fände ich, den Führerschein straftatsbezogen rauszögern! Moped beispielsweise erst mit l7, Auto erst mit 19! Das würde wirken!

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  8. Was die Jungs hier gemacht haben, ist durch nichts, wirklich durch nichts zu entschuldigen. Aber sie sind keine Schwerverbrecher.

    Man braucht auch kein Schnellverfahren zur Aburteilung. Und den Eltern Erziehungsauftrag abzusprechen, ist auch nicht angepasst.
    Natürlich müssen sie eine Strafe bekommen.
    Übrigens Herr Huber, ich würde es nicht auf mir sitzen lassen meine Kinder von Ihnen als Rotzlöffel zu bezeichnen. Auch der Ton macht die Musik

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  9. Alexander Jäger

    Sehr geehrte Herren Huber, Flemisch und Schmid,
    wow! Das sind deutliche Worte! Ich persönlich bin froh, dass sie Stadträte sind und keine Richter. Aber als Stadtrat haben sie ja die große Chance sich für eine vorbildliche, präventive Jugendarbeit in der Stadt einzusetzen. Zum Beispiel Graffiti-Flächen, Bikepark usw.
    Ich verurteile diese sinnlose Zerstörung des Schaukastens auch, genauso wie die wirren Verschwörungskritzeleien (wo war da ihr Aufschrei), trotzdem bin ich der Meinung, dass gewählte Volksvertreter auf Prävention setzen sollten und die Bestrafung der Täter den Gerichten überlassen.

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    1. Absolut bester Kommentar! DANKE DAFÜR!

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    2. Schon interessant. Von Kritik an der Legislative scheint man hier nicht abgeneigt zu sein. Kritik an Exekutive dagegen wird gnadenlos zensiert. So entsteht Meinung.

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    3. @Herr Jäger super Kommentar.
      Die Damen und Herren Stadträte für den Krippen- und Kindergarten machen sie sich stark, aber wenn die süßen kleinen dann auf einmal nicht mehr süß und kleine sind sondern Teenager sind die sich in der Stadt langweilen da ihnen nichts geboten wird und diese vor lauter Übermut und Dummheit auf unschönen Zeitvertreib wie Demolierung von Scheiben eines Schaukastens oder Beschmieren von Wänden kommen dann regen sie sich auf.
      Wie wäre es mal wenn ihnen was dafür einfallen würde?
      Natürlich können die Eltern mit ihren 14 bis 18 Jährigen Nachwuchs auf den Spielplatz gehen, ihnen dort Eimerchen und Schaufel in die Händedrücken und schauen was dabei raus kommt. Ich sehe schon wie sie mit dem Schäufelchen aufeinander hauen weil der eine dem anderen die Sandburg kaputt gemacht hat.

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  10. @Hof Herbert:
    Die Bezeichnung „Rotzlöffel“ ist doch noch nett formuliert und der Erziehungsauftrag der Eltern wurde doch unter anderem in diesem Fall, wohl offensichtlich nicht erfüllt… Warum fühlen sich hier einige gleich so angegriffen? Waren etwa Ihre Sprösslinge dabei? 😉

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    1. Liebe Magdalena
      Rotzlöffel als nettes Wort zu bezeichnen, da fehlt mir jedes Verständnis.
      Ich bin Vater von 5 Kindern die alle längst erwachsen sind.
      Und auch ich konnte nicht jeden Tag, die ganzen Jahre lang, meinen Erziehungsauftrag voll umfänglich erfüllen, so wie es halt den meisten Eltern geschieht.
      Also, bitte erst überlegen und dann mögliche Anschuldigungen schreiben.

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  11. Und wer noch nie was angestellt hat, der sich noch an seine Jugend erinnert, gell Herr Huber, der werfe den ersten Stein… Jugendlicher Übermut, nicht mehr und nicht weniger. Jetzt aber auf die Eltern einzuhacken empfinde ich schon ein wenig überzogen.

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  12. @Thomas
    Ich kann es kaum glauben! Ich weiß ja nicht, was sie früher alles angestellt haben, aber mit Übermut hat das absolut nichts zu tun, wenn man mit Gewalt grundlos das Eigentum anderer zerstört. Eher mit Rücksichtslosigkeit, gestörtem Sozialverhalten, unterentwickeltem Geist und schlechten Vorbildern. Solange die Täter noch jung sind, und in der Erziehung nicht zuviel vermasselt wurde, lassen sich Fehlentwicklungen noch korrigieren. Aber nicht Verharmlosung, sondern klare Ansagen und Maßnahmen sind hier die Antwort und die Pflicht einer zivilisierten Gesellschaft, die sich nicht schon selbst aufgegeben hat. Schon mal überlegt, wohin eine Gesellschaft abdriftet, wenn jeder – egal ob mit oder ohne Vorwand – nur noch primitivste Zerstörungsgelüste befriedigt?

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  13. Sicher hab ich früher auch was angestellt, keine Frage, aber in dem Fall geht es mir auch weniger um die Burschen, sondern darum, dass die mitten in der Nacht noch unterwegs sind – das hätte ich mir früher nicht erlauben dürfen. Da fehlt mir das Verständnis den Eltern gegenüber. Die Jungs haben daheim wahrscheinlich nur Ärger deswegen bekommen, weil sie sich haben erwischen lassen, nicht weil sie was kaputt gemacht haben.

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    1. Wahrscheinlich, wahrscheinlich

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  14. Höchstetter Otto

    Spekulieren über Erziehungsdefizite bringt doch nichts! Man kann doch nicht auch noch die Eltern ohne Kenntnis der Verhältnisse im Voraus verdächtigen und attackieren. Die Schadensregulierung wird ihnen eh teuer genug kommen. Und das Strafverfahren wird den Tätern hoffentlich schon eine Lehre sein. Vielleicht hilfts.
    Langfristig schützt gegen derartige irrationale Delikte eine gute Aufklärungsquote. Und da bedanke ich mich mit Hochachtung bei dem Zeugen, der gleich die Polizei gerufen hat, und bei den Polizeibeamten, die die Sache sofort und erfolgreich in die Hand genommen haben. Wenn, dann hilft doch das.

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  15. Bitte den Ball etwas flach halten. Die Pupertät ist eine schwierige Zeit, für die Eltern und die Heranwachsenden. Die meisten von uns “Erwachsenen” haben in dieser Zeit auch Dummheiten angestellt. Wurden erwischt, bestraft und haben daraus etwas gelernt. Zum Schluß sind wir doch verantwortungsvolle Mitmenschen geworden.

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    1. Naja, wenn man sich anschaut, was so manche Jugendliche heutzutage alles so anstellen, muss man sich schon fragen, inwieweit viele Erwachsene “verantwortungsvolle Mitmenschen” sind – denn sie geben über ihre Erziehung ja schließlich die Verhaltensweisen an ihre Kinder weiter!

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      1. … sehr gut “Pädagoge”
        wenn man bedenkt wie oft sich in letzter Zeit NICHT um Kinder und Jugendliche gekümmert wurde von Schule und Eltern (die ja arbeiten zur Schulzeit) dann wundert es nicht wenn manche davon echten Unsinn treiben.
        Dass soll keine Entschuldigung sein.

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