Schäferstündchen endet in der Zelle

In der Nacht von Freitag auf den heutigen Samstag bemerkte eine zivile Streife im Umfeld des Wasserburger Frühlingsfest ein sich vergnügendes Pärchen. Dieses war offenbar zuvor schon Passanten aufgefallen, die ihr Missfallen über das Treiben zum Ausdruck gebracht hatten. Der Liebhaber, ein 32-jähriger Deutscher, habe sich hierüber extrem aufgeregt, so dass die Polizei schließlich das Liebesspiel beenden und auch den Streit zudem schlichten musste.

Das Pärchen wurde von den Polizisten des Platzes verwiesen.

Gerade jedoch, als sich das Paar entfernte, konnte es der Beschuldigte nicht lassen, sich in Richtung der zur Verstärkung hinzugezogenen Polizisten umzudrehen und diese zu beleidigen. Aufgrund dieser Beleidigung wurde der Liebhaber von der Polizei erneut angesprochen, worauf er auf die eingesetzten Beamten losging. Nun musste er – unter Anwendung von körperlicher Gewalt – unter Kontrolle gebracht werden, so die Polizei heute. Im Anschluss wurde er zur Ausnüchterung in eine Zelle der Polizei gebracht.

Offensichtlich missfiel das der jungen Frau. Nun war sie es, die aggressiv gegenüber den Polizeibeamten wurde. Die 23-jährige, deutsche Staatsangehörige musste aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme, die laut Polizei wohl in ihrem Alkoholkonsum zu begründen waren, in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während des Transportes und im Krankenhaus habe die junge Frai die eingesetzten Beamten permanent übelst beleidigt und angegriffen, so die Polizei heute weiter. Auch dem Krankenhauspersonal gegenüber habe sich die 23-Jährige alles andere als kooperativ verhalten.

Letztendlich müsse sich das Pärchen nun für diverse Straftaten verantworten, sagt die Polizei.