Schach: Der erste virtuelle Klubabend

Das Bild ist ein Screenshot einer virtuellen Siegerehrung: Schon vor etwas mehr als zwei Wochen – als klar wurde, dass räumliche Distanzierung das Gebot der Stunde wird, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen – hat der Schachklub Wasserburg reagiert. Und begonnen zu überlegen, wie das Klubleben trotzdem weiter aufrecht erhalten werden kann, wenn kein gemeinsames Treffen im Klublokal mehr möglich ist. In einer per Web-Konferenz abgehaltenen Vereinsausschusssitzung wurde beschlossen, die Klubabende in den nächsten Wochen virtuell im Internet durchzuführen.

Schnell wurde eine Präsenz des Schachklub Wasserburg auf einer Online-Schachplattform eingerichtet.

Am Freitag fand nun der erste virtuelle Klubabend statt.

Die Schachspieler traten dabei bei einem Turnier, das zu Ehren des Weltklassespielers Hikaru Nakamura dann Nakamura Arena genannt war – mit fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie und Spieler sowie drei Sekunden Zeitbonus pro ausgeführtem Zug – gegeneinander an. Das gesamte Turnier war für 90 Minuten angesetzt.

Dabei zeigte sich, dass ein virtuelles Turnier auch durchaus Vorteile hat: So konnte auch ein ehemaliger Spieler des SK Wasserburg, der inzwischen viele Hunderte von Kilometern von Wasserburg entfernt wohnt, problemlos teilnehmen.

Auch wenn diese Art des Klubabends für alle Teilnehmer sicher zunächst ungewohnt war, so war am Schluss doch die einhellige Meinung, dass das Turnier viel Spass gemacht habe und in dieser Form weitergeführt werden solle.

Interessierte, die an den nächsten virtuellen Turnieren des SK Wasserburgs teilnehmen möchten, können sich per E-Mail beim Turnierleiter (andreas.weininger@sk-wasserburg.de) melden, auch wenn man nicht Mitglied des Schachklubs ist …

aw