Rund 350.000 Euro für die Rampe

Fahrbahndecke der Brücke an der Münchner Straße muss saniert werden - Stadtrat gibt grünes Licht

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Die Rampe an der Münchner Straße ist in die Jahre gekommen und muss dringend in Teilen saniert werden (wir berichteten). Der Stadtrat gab jetzt bei seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für das Projekt, das von Anfang August bis Ende September über die Bühne gehen soll. Rund 350.000 Euro sind für die Sanierung veranschlagt.

Wie Alexander Huber vom Bauamt der Stadt berichtete, seien bei einer eingehenden Prüfung des Brückenbauwerks, das seit 1990 in Betrieb ist, Mängel festgestellt worden. Mit der ausführenden Baufirma aus Mühldorf habe man gemeinsam ein Sanierungskonzept erarbeitet. Klar sei: Die Asphaltdecken der Fahrbahn und der Gehwege müssen komplett erneuert werden. „Dafür muss die Rampe während der Bauarbeiten halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr stadteinwärts bekommt für diese Zeit eine neue Regelung.” Wie genau die Verkehrsführung aussehen wird, sei noch nicht klar.

Christian Stadler (Grüne) gab zu bedenken, dass die angedachte Umleitung des einfahrenden Verkehrs die Burg herab und rechts durchs Brucktor über die Innbrücke und dann über die Schleife Gimpelberg und  auf die Salzburger Straße zurück zum Brucktor für Probleme sorgen könnte. „Wir leiten den Verkehr stadteinwärts dann zweimal durch das Nadelöhr am Brucktor.”

Vielleicht, so Stadler weiter, sollte man für die Zeit der Bauarbeiten über eine komplette Einbahnregelung durch die Altstadt nachdenken. „Der Verkehr über die Burg herab könnte geradeaus auf zwei Spuren am Marienplatz Richtung Gries zusammenfließen.”

Dieser Vorschlag stieß beim Bauamt auf wenig Gegenliebe. „Das wird alleine schon wegen der Stadtbusse schwierig”, so Alex Huber.

Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann ergänzte: „Wir werden uns demnächst mit der Polizei und dem RVO zusammensetzen.” Gemeinsam soll dann eine Lösung für die Zeit der Rampen-Sperrung erarbeitet werden.

 

Der Stadtrat gab ohne Gegenstimme grünes Licht für das Projekt.

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8 Kommentare zu “Rund 350.000 Euro für die Rampe

  1. Wie wäre es denn die Neustraße zu benutzen statt über die Burg zu fahren.

    In der Neustraße vorübergehend ein Parkverbot erlassen. Da kann man problemlos in die Altstadt runter und reinfahren.

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  2. Sehr gut, hoffentlich liest das auch Herr Stadler…….

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    1. Christian Stadler

      Ich habe es gelesen. Und jetzt? Es ist ja nicht so, dass über temporäre Verkehrsumleitungen der Stadtrat entscheidet. Demnach sollten sie hoffen, dass es auch das Stadtbauamt und/oder das Straßenbauamt gelesen hat – auch wenn der Vorschlag vom Minesweaper sicher auch nicht unproblematisch ist. Vor allem an der Ecke Neustraße/Bahnhofsplatz/Weberzipfel wäre einiges geboten.

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      1. dann hoffe ich, dass das Straßenbauamt und Stadtbauamt auch liest, aber bei so einer Baustelle wird es immer irgendwo zu Stauungen kommen, egal an welcher Kreuzung.

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    2. Herr Stadler fährt doch Bahn 😉

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  3. “„Das wird alleine schon wegen der Stadtbusse schwierig”, so Alex Huber.” Hier hätte ich gerne eine genauere Begründung. Warum ist das wg. der Stadtbusse schwierig?
    Und warum schießen sich mache Foristen immer auf Herrn Stadler ein? Er ist m.M. ungeachtet seiner Parteizugehörigkeit eines der kompetentesten Mitglieder im Stadtrat und kann als Dipl.-Ing (FH) Architektur mehr Fachkompetenz vorweisen als so mache Kindergärtnerin oder Lehrer.

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    1. Es ist einer der elementaren Grundgedanken unseres demokratischen Systems, dass in gewählten Entscheidungsgremien ein möglichst breites Spektrum der Gesellschaft abgebildet wird. Ein Architekt hat sicherlich seine (beruflichen) Kompetenzen und “so manche Kindergärtnerin oder Lehrer” eben ihre/seine anderen persönlichen Kompetenzen und Lebenserfahrung.

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    2. Christian Stadler

      Danke, aber die Kompetenz unserer Kindergärtnerinnen und Lehrer*innen tut uns im Stadtrat je nach Thema schon auch gut.
      Schwierig wäre die Einbahnregelung für die Stadtbusse, die von Reitmehring Richtung Badria fahren. Die könnten den Max-Emanuel-Platz und den Altstadtbahnhof dann nur mit einer vollständigen Stadtrunde anfahren, was im engen Fahrplan Zeit kostet. Oder diese beiden Haltestellen werden ausschließlich Richtung Reitmehring angefahren und die Stadtbusse Richtung Badria halten nur noch auf der Burg und ggf. an einer provisorischen Haltestelle am Marienplatz.
      Beeinträchtigungen für den Stadtbus wird es aber auch bei jeder anderen Lösung geben.

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