Ruhestörung mit Folgen

Gestern Abend fünf Streifenwagen aus Rosenheim in Stephanskirchen im Einsatz

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Erste Anrufe über laute Musik erreichten die Rosenheimer Polizei gestern gegen 22.30 Uhr. Anwohner der Simsseestraße in Stephanskirchen beschwerten sich über den Lärm, an einen Schlaf sei nicht zu denken. Vor Ort konnte die Polizei die lautstarke Musik sofort selbst wahrnehmen.

Als die Beamten das Anwesen betraten, standen mehrere Personen im Freien. Die Beamten wurden sofort mit abfälligen Worten empfangen und auf Bitten, die Musik doch leiser zu stellen, zeigte sich ein aggressives und völlig uneinsichtiges Verhalten. Ein Mann aus der Gruppe schrie die Beamten an, sie sollten sofort verschwinden, ging immer weiter auf die Beamten zu und versuchte sie mit den Händen vom Anwesen wegzuschieben.

Die Bewohner wurden immer aggressiver und es mussten mehrere Streifenfahrzeuge zur Unterstützung angefordert werden. Da dennoch keine Ruhe einkehrte, rückten letztlich insgesamt fünf Streifenwagen der Rosenheimer Polizei an. Die Musikanlage wurde sichergestellt, da keinerlei Einsicht vorhanden war, Ruhe herzustellen.

Gegen den Wohnungsinhaber, nach derzeitigen Ermittlungen ein 50-Jähriger Mann, wurde ein Bußgeldverfahren wegen Lärmbelästigung eingeleitet.

Ein 22-Jähriger Österreicher, der bei der Feier vor Ort war und zunächst die Beamten auch weggedrückt hatte, tat sich weiter noch besonders negativ hervor. Er beleidigte die Beamten mit übelsten Schimpfwörtern. Gegen den sichtlich alkoholisierten Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, einen Alkoholtest verweigerte er.

Der gesamte Ablauf wurde von den Beamten durch die Body-Cam aufgenommen und dokumentiert. Nachdem die Musikanlage sichergestellt wurde, Personaldaten erhoben wurden und bei weiterem Lärm Gewahrsam angedroht wurde, herrschte endlich Ruhe.

 

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