Rückblick auf ereignisreiches Vereinsjahr

Bilanz bei Jahreshauptversammlung des Theater- und Musikereins Albaching

image_pdfimage_print

Der Theater- und Musikvereins Albaching hatte kürzlich zur Jahreshauptversammlung beim Kreuzwirt geladen. Es wurde sowohl auf das erfolgreiche letzte Jahr zurückgeblickt als auch auf die kommenden Termine des nächsten halben Jahres vorausgeschaut. Zuvor hatte man sich zum Sonntags-Gottesdienst getroffen, bei dem ein Amt für die verstorbenen Mitglieder gelesen wurde.

Eine umfangreiche Tagesordnung hatte der Theater- und Musikverein Albaching bei seiner Jahreshauptversammlung beim Kreuzwirt. Zu Beginn begrüßte Vorsitzender Herbert Binsteiner (rechts) die Mitglieder und eröffnete die Sitzung mit einem stillen Gedenken an die verstorbenen Mitglieder und Gönner des Vereins, besonders der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Rita Oettl und Alois „Boysi“ Gugg.

Binsteiner ging in seinem Jahresrückblick wieder über zahlreiche Termine im vergangenen Jahr ein. Höhepunkte waren dabei die in Zusammenarbeit mit der gesamten neunköpfigen Vorstandschaft organisierten Veranstaltungen: Der Theaterball, der Vorspieltag, das Kini-Kegeln, der Betriebsausflug, zwei Albachinger Vereinsjubiläen, die sieben Aufführungen des Theater-Stücks „Der eingebildete Kranke“, das traditionelle Musiklehreressen, Theaterbesuche und drei Vorstandschaftssitzungen. Binsteiner bedankte sich noch einmal bei allen Helfern und seiner Vorstandschaft.

Anschließend übergab er das Wort an einen seinen Stellvertreter Peter Pfitzmaier (links), der über die Arbeitsgruppe Musik berichtete. Er blickte auf den zweiteiligen Vorspieltag im März letzten Jahres zurück, bei dem auch wieder einige Lehrer mit zahlreichen Schülern in Solo- und Gruppen-Auftritten beteiligt waren und bedankte sich hierfür bei Mitwirkenden auf und hinter der Bühne. In diesem Jahr wird am Format einiges geändert, so heißt der Vorspieltag künftig „Schülerkonzert”, besteht nur noch aus einem Teil und die Schüler treten nicht mehr auf der großen Bühne, sondern auf mehrere kleinere „Inseln“ mitten unter dem Publikum auf.

Das Schülerkonzert findet am Sonntag, 17. März, ab 14 Uhr im Bürgersaal statt. Vor Schulende wurden letztes Jahr auch wieder Musikunterrichtsanmeldezettel an den umliegenden Schulen verteilt, worauf die Zahl der Rückmeldungen leider wie in den letzten Jahren rückläufig ist. Im Oktober fand wieder das Musiklehreressen statt, womit diesen für ihre Arbeit gedankt wurde und das neue Format des Schülerkonzerts beschlossen wurde. Zum Schluss rundete Peter Pfitzmaier seinen Bericht wie jedes Jahr noch mit einem Spruch ab, diesmal von Shirley MacLaine: „Takt ist eine schreckliche Sache. Wenn man ihn nicht hat, regt sich jeder auf. Wenn man ihn hat, merkt es kein Mensch.“

Anschließend folgte Sebastian Friesinger junior mit dem Bericht der Arbeitsgruppe Theater, bei der es natürlich hauptsächlich um das Stück „Der eingebildete Kranke“ unter der Regie von Herbert Binsteiner ging. Das Stück wurde ab September mit 14 Sprechrollen in rund 30 Proben geprobt und dann schließlich sieben Mal aufgeführt. Hierfür bedankte sich Friesinger bei allen Mitwirkenden, so auch beim Brotzeitteam unter der Leitung von Burgi Friesinger, bei der Raiffeisenbank RSA für den Vorverkauf und den Mitwirkenden hinter und vor der Bühne und  bei Bärbel Pfitzmaier, die sich neben dem Theater spielen auch wie jedes Jahr wieder um die Kostüme kümmerte.

Auch das passende Bühnenbild verlieh dem Stück die passende Note, genauso wie die besonderen Sound- und Lichteffekte der Technik, die manche Ausschnitte toll in Szene setzte. Des Weiteren bedankte er sich auch bei den Schminken Christa Schwimmer und Ines Söll, den beiden Regieassistenten Sylvia Liebmann und Alex Langer und dem Kassen-Team um Claudia Mayer. Doch besonderen Dank gab es natürlich für den Regisseur Herbert Binsteiner, der mit tollem Ehrgeiz voran gegangen ist und das Stück zu dem gemacht hat, was es geworden ist. Alles in allem war er sehr zufrieden, da es mit sieben jeweils fast ausverkauften Aufführungen wieder ein großer Erfolg war.

Auch der Kassenbericht durch TMVA-Kassiererin Claudia Mayer spiegelte dies wieder und so konnte auch sie ein positives Ergebnis präsentieren: Richard Ettmüller, der mit Stefan Fleidl die Kasse geprüft hatte, berichtete anschließend über ein hervorragend geführtes und gut protokolliertes Kassenbuch, wo alles sauber geordnet ist und dankte dafür der Kassiererin. So sahen dies auch die anwesenden Mitglieder und stimmten einstimmig für die Entlastung der Kassiererin Claudia Mayer und der gesamten Vorstandschaft.

Bei der Ideensammlung für das traditionelle Herbst-Theater konnte der erfahrene und langjährige Spielleiter Christian Huber mit „Siegfried – Götterschweiß und Heldenblut“ bereits eine Idee vorstellen, muss es aber noch abklären, ob es musikalisch umsetzbar wäre.

Anschließend wurde noch der Termin und einige Infos für den Theaterverein-Betriebsausflug 2019 nach Neustift im Stubaital bekannt gegeben, so wies Herbert Binsteiner darauf hin, dass für jeden wieder was dabei ist. Er gab bekannt, dass noch Plätze frei sind. Er findet von Freitag, 12. Juli, bis Sonntag, 14. Juli, statt. Anmeldungen sind bei Herbert Binsteiner möglich. Auch für das Kini-Kegeln am Freitag, 22. März, und den Theaterball am 22. Februar wurde Werbung gemacht.

Zum Schluss beendete Herbert Binsteiner die Jahreshauptversammlung mit einem Dank an die anwesenden Mitgliedern fürs Kommen. WFJ

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren