RSA: Rundum positive Bilanz

Generalversammlung in Albaching - Vorstand Johann Posch verabschiedet sich

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495 Gäste besuchten die Generalversammlung der RSA-Bank, die im Wirtshaus Kalteneck stattfand. Nach der Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Franz Sanftl erläuterte Vorstandsmitglied Alfred Pongratz die Geschäftsphilosophie der Bank. Diese leite sich von den Werten des Gründervaters Friedrich Wilhelm Raiffeisen ab, der heuer 200 Jahre alt geworden wäre. „In Zeiten wirtschaftlicher und sozialer Not vieler Menschen war Raiffeisen beseelt, die Existenz der Landbevölkerung zu verbessern.“

Pongratz weiter: „Er gründete Genossenschaften, die dazu beitrugen, die Lebensmittelversorgung aufrecht zu erhalten, und dass Bauern und Handwerker Kredite bekamen. Raiffeisens Genossenschaftsidee wurde damals zum Schwungrad der regionalen Wirtschaft.“ Davon abgeleitet, nahm Pongratz aktuelle Werte der Bank, wie Menschlichkeit, Kundenorientierung, Individualität, Mitarbeiterwertschätzung und Andersartigkeit als Beispiel. Zur Untermauerung dessen präsentierte er dazu eine Auswahl von vielerlei Veranstaltungen im letzten Jahr.

 

Dass sich die intensive Kundenorientierung direkt auf den Erfolg der Bank ausgewirkt hat, bewies Vorstand Thomas Rinberger in seinem Vortrag. Die Bilanzsumme der Bank betrug Ende 2017 362 Millionen Euro, was eine Steigerung von 12,1 % bedeutet. Die Kundenkredite von 321 Millionen Euro (+9,9 %) und die Kundengelder von 248 Millionen Euro (+10,6 %) stiegen ebenfalls wesentlich mehr als im Bankendurchschnitt. Insgesamt betreut die Bank ein Kundenvolumen von mittlerweile 818 Millionen Euro. Aber auch das für die Bank so wichtige Eigenkapital wuchs in den letzten Jahren entsprechend mit. Es beträgt aktuell 38 Millionen Euro.

Aus dem Bilanzgewinn von 415.000 will die Bank 5% Dividende an die Mitglieder ausschütten. Dieser Satz wird von den anderen Banken nur noch selten erreicht, so der Vorstand.

Ein kleiner Wermutstropfen bringt die Aussicht aus das aktuelle Geschäftsjahr, in dem man trotz guter Wachstumszahlen mit einem leichten Rückgang der Ertragslage rechnen muss.

 

Vorstand Johann Posch führte durch den formellen Teil der Versammlung, in dem die Abstimmungen und Beschlussfassungen erfolgten. Die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Karl Fischberger und Hans Riedl wurden einstimmig wiedergewählt. Auch die umfangreichen Satzungsänderungen, die wegen einer Gesetzesänderung nötig waren, fanden bei der Versammlung einstimmigen Zuspruch.

 

Am Ende der Veranstaltung nahm Vorstand Posch die Gelegenheit war, sich nach 43 Jahren Arbeitsleben, davon 30 Jahre als Vorstand der Raiffeisenbank RSA eG, zu verabschieden. Am 30. September diesen Jahres tritt er in die Passivphase der Altersteilzeit ein. Mit persönlichen Worten blickte er auf die vergangenen Jahre zurück.

 

Er stellte die hohe Verantwortung heraus, die ein Bankvorstand für die Kunden, die Mitarbeiter und die ganze Region hat. Nie sah er sich einer Gewinnmaximierung verpflichtet, sondern zu helfen, wenn es der Situation bedarf. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern, Vorstandskollegen und Aufsichtsräten für die überaus vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Sein Dank gebührte auch den Mitgliedern, die ihm während der langen Vorstandsjahre auf den Generalversammlungen ihr Vertrauen schenkten. Aber auch seiner Frau dankte er für Ihr Verständnis, dass durch seinen Beruf die Familie oft zurückstehen musste. Im Herbst diesen Jahres will sich Vorstand Posch von seinen engsten Kunden, den Mitarbeitern und den Aufsichtsräten noch persönlich verabschieden.

 

Zum unterhaltsamen Abschluss des Abends trat das Kabarett-Duo Petzenhauser & Wählt mit Auszügen aus Ihrem Programm „géss´n wird dahoam“ auf. Ob im Flugzeug, in der Hölle, oder im Kampf mit den überflüssigen Pfunden, die Lachmuskeln der Besucher wurden kräftig durchgeschüttelt.

 

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