Rosenheim mit 217 Fällen!

Der bange Blick auf die Inzidenzzahl der Corona-Neuinfizierten, die steigt und steigt - Auch im Landkreis weiter mehr Fälle: 144,6

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Es war zu befürchten und ist besorgniserregend: Die Stadt Rosenheim hat die gefürchtete 200 überschritten – das Robert-Koch-Institut meldet am heutigen Dienstagmorgen 217,1 Fälle! Bisherige Maßnahmen seit Wochen in der Stadt hin oder her: Der Lockdown droht! Auch im Landkreis steigt die Zahl der Neuinfizierten weiter an: 144,6 Fälle werden heute für die vergangenen sieben Tage gerechnet auf 100.000 Einwohner gemeldet. Die Schulen und Kitas wollen sich in die Allerheiligen-Ferien retten …

Im Lockdown mit den Schul- und Kita-Schließungen sowie der kompletten Gastro-Schließung und den Ausgangsbeschränkungen für die Bürger sind aktuell schon – wie berichtet – der Landkreis Rottal-Inn (239 Fälle heute) und das Berchtesgadener Land (219 Fälle).

Karte RKI

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11 Kommentare zu “Rosenheim mit 217 Fällen!

  1. … Fakt ist, dass wir im dunkelroten, ich würde fast sagen im schwarzen Bereich sind.

    Was aber beispielsweise fast keiner weiß: Es gibt ein Handlungs- und Hygienekonzept für Kitas.
    Dort gibt es eine Art Ampelsystem:
    grüner Bereich (Stufe 1) bei bis zu 25 bis 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern,
    gelber (Stufe 2) bei bis zu 50 pro 100.000 und
    roter Bereich bei über 50 pro 100.000.
    Die entgültige Entscheidung, welche Stufe gilt, hat das Gesundheitsamt.

    Fakt ist, dass unser Rosenheimer Gesundheitsamt die Kitas immer noch auf Stufe 2 laufen lässt.

    Bei den Zahlen in Rosenheim fällt mir zu dieser wahnsinnigen Unverantwortlichkeit nichts mehr ein.

    Es kann doch auch nicht sein, dass alle ihre Kontakte bis auf ein Minimum einschränken und in den Kitas und Schulen ist das vollkommen egal!

    (In den Schulen ist es ähnlich, die Klassen müssten bei den Zahlen schon längst geteilt sein.)

    Ganz abgesehen davon, dass dort ja auch Menschen ungeschützt arbeiten.
    Und warum tut man das?
    Ja genau, die Kitas und Schulen müssen solange wie möglich offengehalten werden. Um die Wirtschaft zu schützen.

    Aber freut euch nicht, es geht nicht um eure Kleinen und mittelständischen Betriebe, das haben wir ja schon im Frühjahr gelernt.
    Die Großen profitieren und die Kleinen gehen leer aus. Die Familien mit Kindern werden hier in vollem Bewusstsein zu gunsten der Wirtschaft verheizt.

    Was das Ganze mit unseren Kindern macht, ist vollkommen egal.
    Den ganzen Tag Masken im Unterricht ohne über Langzeitschäden Bescheid zu wissen.
    Und von den seelischen Schäden ganz zu schweigen. Aber das ist nicht relevant. Hauptsache, der Wirtschaft geht es gut.

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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    1. Oh mei, wenn einer schon mit “Fakt ist” anfängt, dann weiß ich auch, was drin steht und muss es nicht mehr lesen.

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  2. Wenn’s der Wirtschaft ned guad geht, geht’s ihnen und den Kindern a nimma guad.

    Wie wär’s für Sie am Besten, liebe/r WBG?
    Und wenn ma de Kinder ganz ohne jegliche Emotionen erklärt, warum ma des macht, dann hams a koan psychischen Schon.

    Es gibt vui schlimmere Familienprobleme, wo Kinder wirklich an psychischen Schon davodrong.
    I glab, dass für de Kinder schlimmer is, wia de Erwachsenen damit umgehen.
    Und wenn de Menschen mehr Verantwortung hätten, dann breichads de Diskussion vielleicht ned.

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  3. Anscheinend sind Sie von der momentanen Situation nicht betroffen. Hier wird niemand gezwungen, etwas zu lesen …

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  4. 1. tragen die Kinder die Masken nur in der Schulzeit – Zuhause haben wir keine Maskenpflicht.
    2. ich glaube, Kinder stecken das mit einem guten Vorbild der Eltern sehr gut weg.
    3. wir hatten schon größere Katastrophen wie Kriege – da wäre eine Maskenpflicht eine ganz ganz kleine Einschränkung gewesen.
    Vielleicht mal darüber nachdenken.

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  5. Sepp, PH und Faktor:
    Wollt ihr gerne mit den Lehrern und Erziehern tauschen?
    Ihr scheint euch sehr sicher zu sein, dass das im Moment ein toller und ungefährlicher Beruf ist!
    Ich bin Erzieherin – ich lasse euch gern den Vortritt!

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    1. Also wenn man dort so gut lernt, wie man Sätze interpretiert und jemanden vorwirft, er würde Erzieher nicht schätzen, weil er die Phrase “Fakt ist” nicht mehr lesen kann, dann will ich auf jeden Fall Erzieher werden. Weil dann kann man sich bestimmt auch ganz andere schöne Dinge so hininterpretieren, dass es passt. Ich dachte, das sei eine göttliche Gabe, aber wenn man das lernen kann, ist das toll.

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  6. Liebe MM ich arbeite in einer Arztpraxis….biete auch gerne einen Tausch an

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  7. Es ist nicht einfach ein Durchblick zu behalten im Moment.

    Achtet mehr auf die Risikogruppen 60 + und chronisch Kranke.

    Warum sich jemand ohne Symptome und bei bester Gesundheit testen lässt, ist mir ein Rätsel.

    VG – positiv bleiben 🙂

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  8. Schulen so lange offen, um Wirtschaft zu schützen???
    Diese Aussage verstehe ich nicht …
    Wenn Schulen schließen und das Kind fast den ganzen Tag, wochenlang wieder alleine zu Hause ist, das ist auch nicht gut für das Kind… und als Mutter hat man dann noch einen dritten Beruf: Arbeit, Haushalt und Lehrer.
    Und Lehrer auch nur, wenn das Kind mitzieht.

    Und meistens sind es die Eltern, die sich über Maskentragen bei den Kindern aufregen. Viele Kinder gehen ganz gut damit um! Wie es die Eltern eben vorleben. Ich wünsche vielen Eltern starke Nerven, wenn die Schulen wieder schließen …

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  9. Duad mia leid MM, aba i hob doch nix schlechtes über Lehrer oder Erzieherinnen gschrim. Den Kommentar von eana versteh i ned. Aba man mua vielleicht ned ois versteh.

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