Rosenheim: Evakuierung läuft

Bombenfund am Bahnhof - Auch Wasserburger Johanniter im Einsatz

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Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat den Evakuierungsbereich im Zuge der vorgesehenen Kampfmittelräumung am Rosenheimer Bahnhof inzwischen festgelegt. Er umfasst 1.792 Bürgerinnen und Bürger. Die Abgrenzung des zu räumenden Bereichs ist auf der beigefügten Karte ersichtlich.

Er erstreckt sich im Süden von der Kufsteiner Straße ab der Mangfallbrücke stadteinwärts über die Einmündung der Kunstmühlstraße in die Enzensberger Straße im Westen bis zur Münchener Straße im Norden und der Kreuzung Gießerei-/Kufsteiner Straße im Nordosten. Mit der Evakuierung soll um 19.30 Uhr begonnen werden.

Seitens der Bereitschaftspolizei und der Polizeiinspektion Rosenheim stehen insgesamt rund hundert Einsatzkräfte zur Verfügung, um das Evakuierungsgebiet zu räumen. Der Evakuierungsbereich wird für alle Verkehre gesperrt.

„Der Sprengmeister wird mit der Entschärfung der US-amerikanischen Bombe beginnen, sobald der Evakuierungsbereich freigeräumt ist. Deshalb appellieren wir an alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger, kooperativ zu sein und sich aus dem Evakuierungsbereich zu entfernen“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Das Notquartier in der Luitpoldhalle, Stemplinger Straße 3 wurde von Kräften des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes inzwischen eingerichtet und steht bis zur Freigabe des Evakuierungsbereichs als Auffangquartier zur Verfügung.

Das Bürgertelefon steht unter der Telefonnummer 08031/365-8365 für alle Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um den Bombenfund zur Verfügung.

 

Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter aus Wasserburg im Einsatz

Nach dem Fund einer Fliegerbombe am Bahnhof Rosenheim wurde um 18.14 Uhr die ehrenamtliche Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter aus Wasserburg alarmiert. Derzeit sind die Helfer mit zwei zusätzlichen Krankentransportwagen im Einsatz, um die Evakuierung des Gefahrenbereichs rund um den Fundort zu unterstützen. Weitere Helfer stehen in Wasserburg in Bereitschaft.

Die Johanniter sind im Katastrophenschutz des Landkreises Rosenheim mit Schnell-Einsatz-Gruppen zum Transport und zur Behandlung von Patienten sowie mit einer Rettungshundestaffel aktiv. Die ehrenamtlichen Helfer und die zusätzlichen Einsatzfahrzeuge werden immer dann alarmiert, wenn der reguläre Rettungsdienst an seine Kapazitätsgrenzen stößt, etwa bei Unglücken mit vielen Verletzten oder Betroffen.

 

Karte: Polizeiinspektion Rosenheim

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