Rosenheim auf 140 katapultiert

Große Sorge - RKI meldet für den Landkreis 77,3 Fälle in der Inzidenz - Banges Warten im Landkreis Mühldorf

Große Sorge in der Stadt Rosenheim auch am heutigen Donnerstagmorgen: Immer mehr entfernt man sich gerade von den so herbeigesehnten Lockerungsschritten – die Inzidenz raste über Nacht auf die 140, meldet das Robert-Koch-Institut in der Früh. Die britische Mutation breite sich aus, die dritte Welle sei da, mahnte schon vor knapp einer Woche das Gesundheitsamt. Der Landkreis dagegen liegt heute zum Glück bei einer leicht gesunkenen Inzidenz von 77,3 und somit seit Tagen unter der kritischen 100. Im Landkreis Mühldorf mit den Altlandkreis-Gemeinden um Haag und Rechtmehring dagegen zittert man dem morgigen Freitag entgegen – bei einer heutigen Inzidenz von leider 119,1! Denn ab sofort entscheidet sich nun immer freitags, ob in der kommenden Woche die Schulen und Kitas geöffnet bleiben. Es schaut nicht gut aus …

rd

 

 

 

Schreibe einen Kommentar zu Antje Hobohm Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

19 Kommentare zu “Rosenheim auf 140 katapultiert

  1. Ja und heute trotzdem offene Schulen. Zählt die 100er-Marke in Mühldorf nicht?

    Es scheint mir, als ob es einfach scheissegal ist.
    Na, dann könn ma gleich alles öffnen, ist ja schließlich egal.

    Antworten
  2. Ich wundere mich immer wieder über solche Kommentare wie die von Walter.
    Sowas kann eigentlich nur von Menschen ohne Kinder kommen.

    Ich finds einfach großartig von den Verantwortlichen in den Landkreisen, die oft bis zuletzt versuchen, Kitas und Schulen offen zu halten – bis ihnen dann doch diese verdammte 100 zu lange einen Riegel vorschiebt.

    Die Kinder leiden eindeutig schon genug.

    Ich bin sicher nicht gegen die Maßnahmen im Allgemeinen. Ich verstehe viele davon.
    Ich werde wöchentlich ein bis zwei Mal getestet, ich werde impfen gehen.

    Ich halte mich ansonsten auch an alle Vorgaben, aber für die Kinder muss schnellstens wieder Normalität einkehren unter gewissen Auflagen – aber ohne Inzidenz für Schule und Kita.

    Antworten
  3. Walter

    Es gibt zum Glück kluge Köpfe die es mit den Kindern gut meinen und alles mögliche dafür tun damit einigermaßen Unterricht stattfindet.

    (…)

    Als einzige Möglichkeit sehe ich schnelleres Impfen (…)

    Antworten
  4. @ walter … und immer noch produziert Südfleisch in Waldkraiburg, da kann man ja dann auch gleich alles aufmachen, wenn die Schlachthöfe aufhaben. Is ja eh alles scheißegal.

    @ Anna … sorry, aber ich denke, dieses Schuljahr ist schon lange verloren und ich bin, war und bleibe der Meinung, dieses Schuljahr einfach zu lassen.

    Unser Rektor meinte in einem Online-Elternabend, nach einer Umfrage bei den Lehrern, 1/3 der Schüler komme jetzt schon nicht mehr mit und im Lehrplan hänge man so weit zurück, das sei kaum aufzuholen.

    Vor allem dann nicht, wenn man die Kinder nicht völlig überfordern möchte.
    Aber keine Angst, auch diese Menschen, die die Schließung der Schulen fordern, werden genau so die Auswirkungen in ein paar Jahren merken, was wir gerade mit den Kindern und Jugendlichen machen.

    Wir sitzen schließlich alle in einem Boot und unsere Gesellschaft baut halt auf Nachfolge-Generationen auf.
    Mal schauen, wie es uns in 5 Jahren geht.

    Antworten
  5. Vor Pfingsten werden die meisten Kinder kein Klassenzimmer mehr sehen, wenn an dem 100er Wert festgehalten wird. Verstehe nicht warum die Eltern nicht mehr auf die Barrikaden gehen. Seit über einem Jahr schützen nun unsere jungen unsere älteren. Zum Dank werden sie weiter zu Hause eingesperrt.

    Antworten
    1. Ich weiß nicht, ob wir uns so einen Gefallen tun würden, wenn wir Eltern auf die Barrikaden gehen. Finde es auch etwas problematisch, wenn man immer die “Jungen” gegen die “Alten” ausspielt.
      Wirklich “eingesperrt” ist doch eigentlich überhaupt niemand von uns. Den Lockdown bemerkt man ja nichtmal, wenn man rausgeht. Natürlich sind meine drei Kinder jetzt dauernd zu Hause und einer von den dreien leidet auch unter dem Homeschooling und das ist wirklich nicht angenehm. Man sollte sich aber vor allem auf die Verbesserung der Bedingungen konzentrieren und nicht gegen die 100er Begrenzung wettern. Während bei dem ältesten Sohn im Gymnasium die Videokonferenzen immer mehr Gewicht bekommen, erwartet man bei den “Kleinen” in der Grundschule, dass die Eltern sich Arbeitsblätter in der Grundschule abholen und die selbst mit ihren Kindern durcharbeiten. Das führt aber oft zu Problemen, weil die Tagesstruktur eines echten Unterrichts fehlt und auch die Eltern nicht immer als Lehrer akzeptiert werden. Hier sollte sich was tun. Auch die Schutzmaßnahmen in den Klassenzimmern sollten endlich mal angegangen werden. Dann kann man überlegen, ob auch höhere Inzidenzwerte tolerabel sind.
      Bei uns haben sich in der 4. Klasse der Grundschule 3 von 17 Kindern beieinander angesteckt und das war noch vor B.1.1.7. Bei B.1.1.7 zeigen sich neben höherer Infektiosität und höherer Letalität auch erste Hinweise, dass Kinder wesentlich häufiger betroffen sind. Zum Glück haben Kinder ja meist einen sehr milden Verlauf, trotzdem möchte ich nicht, dass sie mir Corona nach Hause bringen. Ich bin zwar schon lange geimpft, aber meine Partnerin hat etliche Risikofaktoren und ich möchte nicht wissen, was für einen Verlauf sie hätte. Da es eine Schulpflicht gibt, kann man auch nicht so argumentieren wie bei den anderen Öffnungsschritten, nach dem Motto: “wenn Sie Angst haben, dann bleiben Sie doch zu Hause…”

      Antworten
  6. Sorry Freunde! Aber ich muss das jetzt einfach mal loswerden, jenseits jeglichen Gutmenschentums. Ja, auch Kinder sind von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Keine Frage. Ein Teil der Kleinen wird auch tatsächlich, vorübergehend, darunter “leiden”. Verglichen mit dem was Millionen von Kindern jeglichen Alters, Jugendliche kann man da getrost noch mit einbeziehen, an Lebensrealität durchleiden müssen, im Rest der weiten Welt, ist das allerdings Nichts. Lebensbedingungen die zu permanent steigender Kindersterblichkeit führen. Flucht, Vertreibung, Krieg und Terror, aktuell wieder in Syrien. Kinderarbeit selbst für die Kleinsten. Unterernährung und Hunger. Sexuelle Ausbeutung. Etc., etc. …… Vielleicht einmal die Perspektive wechseln, und schon relativiert sich manches. Nichts für ungut, wie schon gesagt!

    Antworten
    1. Sorry, so so, was ist das denn für eine Argumentation. Ich weiss, sie ist gerade on vouge. Aber in der letzten Konsequenz wird es wohl erst dann wieder alles gut, wenn es für alle katastrophal schlecht ist. Nein diese Argumentation lasse ich nicht gelten. Es ist natürlich völlig korrekt sich um das Wohl der eigene Kinder zu kümmern. Dazu gehört auch, den Einfluss und das Wirken des Staates für das Kindeswohl auf verantwortliches Handeln zu prüfen. Und ich weiss sehr wohl, dass viele Eltern nicht in der Lage oder Willens sind, diese Verantwortung zu übernehmen. Deshalb müssen aber nicht alle Eltern auf dieses Niveau reduziert werden. Kaputte Kinderseelen und perspektivlose Jugendliche gibt es leider schon genug.

      Antworten
      1. Corona ist ein Miststück, um´s mal salopp zu sagen.
        Die Umstände mit und um diesen Virus hat sich keiner ausgesucht (weder Politiker, Ärzte, Lehrer/Erzieher etc., etc.). Natürlich geht´s dem überwiegenden Anteil der Kinder/Jugendlichen nicht so locker-flockig wie vor 2 Jahren…
        Aber mal ernst: Hat in Einzelfällen nicht auch die Erfolgserwartung der Eltern mit der (z.T. schon länger) vorhandenen Perspektivlosigkeit mancher Jugendlicher zu tun? Ohne Bachelor/Master ist (die junge) Person in manchen Kreisen nichts mehr Wert. In vielen (handwerklichen) Branchen herrscht Azubi-Mangel. Vielleicht auch mal von Elternseite den Kindern Perspektiven im hochzivilisierten Deutschland aufzeigen, ohne die eigene Erwartungshaltung voran zu stellen. Corona die Stirn bieten!: Tief durchatmen, und das Beste daraus machen… Hilft halt nichts!!!

        Antworten
  7. Es sind also ganze 88 positiv an Corona getestete (evtl. nichtmal erkrankt, wahrscheinlich nicht im Krankenhaus) in der Stadt Rosenheim die Handel, Gastronomie etc. dem wirtschaftlichen Ruin noch einen Schritt näher bringen. Wann wird endlich erkannt, dass der Inzidienzwert nicht das Maß sein kann? Gebt endlich den Unternehmen wieder eine Perspektive!

    Antworten
  8. @ Vater,was schlagen sie vor, was wir Eltern tun könnten? Haben sie sich eigentlich mal informieren was schon alles an Kämpfen, gekämpft werden für unsere Kinder. Nur leider hört weder jemand zu oder nimmt es ernst. Oft wird nur milde Gelächter oder haben sie schon mal jemanden bei Diskussionsrunden gesehen der wirklich was mit Kindern zu tun hat, z.B. Elternvertreter oder Lehrer. Eher weniger da sind Virologen und Wirtschaftsberater und die Mutti mit unserem Kini. Oder?
    Bitte einen Vorschlag von ihnen was wir machen können.

    Antworten
    1. Ich weiß ja nicht, ob einen die Tatsache, dass man ein Kind gezeugt bzw. durch den Geburtskanal gepresst hat automatisch zu Höherem befähigt… aber sei’s drum.
      Virologen sind übrigens auch Menschen. Das heißt sie sind nicht nur Wissenschaftler sondern auch Bürger, Töchter bzw. Söhne, Väter bzw. Mütter, Schwestern bzw. Brüder etc. Auch Virologen und Virologinnen warten auf Impftermine für ihre Eltern und haben Kinder, die betreut und beschult werden müssen. Insofern ist es schon ein wenig frech von Ihnen, hier eine Abgehobenheit und Weltfremdheit zu diagnostizieren.
      Und jetzt zur „Mutti“. Egal wie man politisch zu Frau Merkel steht – die Bezeichnung „Mutti“ ist einfach nur despektierlich und frauenverachtend. Ich bin gespannt, ob sie den zukünftigen Bundeskanzler auch „Vatti“ nennen werden…

      Antworten
  9. Ich sehe das komplett anders.

    Auch ich habe drei Kinder und natürlich leiden diese wie wahrscheinlich so ziemlich jeder Mensch weltweit mehr oder weniger leidet.

    Ich glaube aber nicht, dass die breite Masse der Kinder/Jugendlichen wirklich langfristige Benachteiligungen haben werden. Wirklich nicht.

    Es mag Extremfälle und Ausnahmen geben (gerade auch in sozialen Brennpunkten) und die sind dramatisch. Gab es ehrlich gesagt aber auch schon vor Corona, was schlimm genug ist. Ich hoffe sehr, dass hier geeignete Präventionsmasnahmen getroffen werden.

    Aber das “Durchschnittskind” wird in fünf Jahren meiner Meinung nach keine erkennbaren Defizite oder Nachteile haben, das halte ich persönlich für übertrieben.

    Ich persönlich bin froh, dass wir alle und unsere Kinder geschützt werden und ich denke dass das Leiden in der Gesellschaft (und damit dann auch für unsere Kinder) wesentlich höher sein würde, wenn man durch unterlassen der Maßnahmen deutlich mehr schwere und tötliche Krankheiten zu beklagen hätte. Ich bin der Meinung, dass vielen Menschen gar nicht klar ist, welche Folgen die vielfach geforderte “Durchseuchung” haben würde. Und das weit nicht “nur” bei Älteren und Vorerkrankten!!!

    Antworten
  10. @ Kinderleiden
    Es ist gar nicht notwendig, vergleichend in der weiten Welt das Leiden zu betrachten. In Deutschland werden tagtäglich unglaublich viele Kinder geschlagen, gedemütigt, sexuell ausgebeutet. Diese Kinder sind seit einem Jahr vollkommen isoliert ihren Peinigern ausgeliefert. Das Opfer, das die Kinder gerade bringen, ist beträchtlich und wir sollten uns verneigen, auch, wenn ihnen das aufgezwungen wird. Wir müssen diesen Zustand ernst nehmen, um diesen wehrlosen Schutzbefohlenen eine kraftvolle Stimme zu geben und auch zu Recht in der Diskussion bleiben.

    Antworten
  11. @ Gwendolyn, das mit der “Mutti” seh ich ganz genauso. Wundert mich immer wieder wenn sowas von Frauen/Mütter kommt…!

    Antworten
  12. @ Gwendolyn, *Ich weiß ja nicht, ob einen die Tatsache, dass man ein Kind gezeugt bzw. durch den Geburtskanal gepresst hat automatisch zu Höherem befähigt… aber sei’s drum.* Ich weiß ja jetzt auch nicht ob das was sie hier schreiben Insofern schon ein wenig frech von Ihnen ist, hier eine Abgehobenheit und Weltfremdheit allen Müttern zu diagnostizieren die ein Kind durch den Geburtskanal *gepresst* haben.
    Ich habe keinen Virologen oder Wirtschaftsvertreter beleidigt oder ihnen abgesprochen Kinder zu haben oder gar Verwandte die alt sind, um die sie Angst haben. Nur wenn ich in eine Produktion Diskussion kommen möchte, ich Lösung finden möchte, finde ich es nicht förderlich immer die gleichen Personen zu Gesprächen einzuladen, denn dort bekomme ich nur diese eine Meinung und diese eine Sichtweise. Oder? Und wenn ich Vertreter der Touristik und der Automobilindustrie Industrie einlade wäre doch interessant wenn auch mal älter Schüler oder Lehrer zu Wort kommen würde. Oder?

    Und ja auch würde ich den neuen Bundeskanzler Vati nennen. Warum nicht. ich empfinde Mutti nicht als Beleidigung, eine Mutti strahlt Selbstbewusstsein, Geborgenheit und Verständnis aus. Sorry wenn sie das als extrem Beleidigung empfinden dann entschuldige ich mich hier mit.

    Ach und ich hab nicht *gepresst*. 😉

    Antworten
    1. Hallo Frauchen, Weiberl oder wie auch immer Sie genannt werden wollen, Bitte, lesen Sie doch Ihren Kommentar von 10h06 noch einmal durch.
      Ihr Satz, beginnend mit „Eher weniger …..“ entspricht schlicht und einfach nicht den Tatsachen.
      Und am Rande noch kurz bemerkt: Die sog. „Mutti“ hat einen Namen, übrigens auch der sog. „Kini“. Führt man diese Unart weiter, sind wir bei älteren Menschen bei „Omi“ und „Opi“. Sie so zu nennen, steht jedoch nur Kindern und Enkelkindern zu.
      Muss wirklich nicht sein, eine Diskussion auf diese Weise zu führen.

      Antworten
  13. Gisela Grundner

    Man muss auch das Positive sehen viel mehr Eltern zeigen den Kindern die Natur und sind gezwungen sich mit ihrem Nachwuchs zu beschäftigen. Man kann wirklich nicht die Verantwortung die man als Eltern übernommen hat auf den Staat abwälzen. Wer hat sich damals um die Seele der Kriegskinder gekümmert die mehr Leid mitmachen mussten als nur ihre Freunde nicht sehen zu können. Bleibt am Boden und schützt die Schwachen.

    Antworten
  14. @Gisela Grundner: “… als nur ihre Freunde nicht sehen zu können”. Diese Aussage zeigt sehr eindrucksvoll, dass einige Personen null verstanden haben um was es geht, wenn es um das Thema Probleme der Kinder in der Pandemie geht.

    Antworten