Robinson: „Meine Insel gehört mir”

Premiere in Wasserburg: Roman von Daniel Defoe verknüpft mit Asylthema von heute

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Auch sie beginnt wieder – die Theaterzeit in Wasserburg. Und zwar mit einer deutschen Erstaufführung: Eine Geschichte von Raoul Biltgen nach dem Roman „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe – verknüpft mit der Flüchtlingsthematik von heute! Sie bringt Regisseur Frank Piotraschke vom Wasserburger Theater auf die Bühne. Es spielen: Mike Sobotka und Benedikt Zimmermann. Die Premiere ist am Samstag, 14. Oktober, in Wasserburg am Belacqua.

Darum geht’s:

Robinson ist auf einer einsamen Insel gestrandet und lebt da schon seit Jahren. Eigentlich könnte er ganz zufrieden sein. Er hat alles, was er braucht und vielleicht sogar ein bisschen mehr. Er ist ja Großgrundbesitzer. Er besitzt eine ganze Insel und mehr Palmen, als er zählen kann. Doch Robinson hat Angst. Angst davor, dass jemand kommt und ihm seinen Reichtum wegnimmt. Deswegen muss er jeden Tag am Strand auf Patrouille gehen. Am liebsten würde er einen Zaun um die ganze Insel ziehen, um jede mögliche Gefahr von sich fernzuhalten.

Eines Tages entdeckt er Fußspuren im Sand. Und das können nun bestimmt nicht seine eigenen Spuren sein. Tatsächlich schafft es ein Fremder auf seine Insel und bittet ihn um Hilfe. Um Rettung. Um Asyl. Und wo einer ist, da sind sicher noch mehr.

Raoul Biltgen verknüpft in seinem Stück „Robinson – meine Insel gehört mir” gekonnt die Geschichte von Daniel Defoe mit der Flüchtlingsthematik von heute. Dafür wurde er mit dem Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreises 2017 ausgezeichnet.

„Furcht vor Gefahr ist 10.000 mal beängstigender

als die Gefahr selbst.“

Daniel Defoe

Die Aufführungstermine:

Premiere ist am Samstag, 14. Oktober – dann 15. Oktober sowie 20./21./22. Oktober und 10./11./12. November!

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