RKI-Studie im Landkreis startet heute

Wie verbreitet ist das Coronavirus in Bad Feilnbach? Untersuchungen von 2900 Freiwilligen vor Ort

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Am heutigen Vormittag wird im Rahmen einer Pressekonferenz über genauere Details informiert: Ein Team des Robert Koch-Instituts untersucht in der Gemeinde Bad Feilnbach, wie verbreitet das Coronavirus SARS-CoV-2 vor Ort ist. Rund 2.900 Freiwillige aus der Gemeinde im Landkreis Rosenheim wurden in den vergangenen Tagen zur Studie „CORONA-MONITORING lokal“ eingeladen. Die Untersuchungen beginnen am heutigen Dienstag, 23. Juni, und finden bis 4. Juli vor Ort statt

Im Studienprogramm vorgesehen sind ein Rachenabstrich, eine Blutentnahme und eine Befragung unter anderem zu klinischen Symptomen, Vorerkrankungen und Gesundheitsverhalten.

Die Teilnehmer(innen) wurden per Zufallsverfahren beim Einwohnermeldeamt bestimmt und erhielten eine Einladung vom RKI.

Vor etwa zwei Wochen hatten Landrat Otto Lederer, Bad Feilnbachs Bürgermeister Anton Wallner sowie 15 weitere Persönlichkeiten aus der Gemeinde die Ausgewählten in einem Video dazu aufgerufen, an der Studie teilzunehmen (wir berichteten).

Erst vor wenigen Tagen beendete das RKI seine Untersuchungen in Kupferzell in Baden-Württemberg. Das war die erste Ortschaft. Hier wurden mehr als 2.100 Teilnehmer innerhalb von 15 Tagen untersucht. Die Ergebnisse will das RKI im Juli präsentieren.

Nun ist Bad Feilnbach als zweite Gemeinde an der Reihe. Der Ort mit seinen rund 8.300 Einwohnern galt im Landkreis Rosenheim als ein Corona-Hotspot. Unter anderem musste hier ein Seniorenheim geräumt und dessen Bewohner verlegt werden.

Foto: Gemeinde Bad Feilnbach

 

 

 

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