RKI meldet nächsten Todesfall

Zahl der Verstorbenen steigt am Sonntag auf 212 - Nur Hamburg und München beklagen mehr - Morgen Corona-Gipfel

image_pdfimage_print

Die fast identische Situation wie gestern im Kreisgebiet: Leider muss das Robert-Koch-Institut auch am heutigen Sonntagmorgen erneut einen weiteren Todesfall im Landkreis Rosenheim in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung melden. Der 212. Verstorbene seit dem Ausbruch der Pandemie – mehr Verstorbene beklagen in ganz Deutschland nur die Millionenstädte München (278) und Hamburg. Der Inzidenzwert liegt nun bei 245,3. Das Ziel für eine Lockerung der Corona-Maßnahmen ist die 50, so Ministerpräsident Söder (wir berichteten) …

Die Stadt Rosenheim wabert nach über zwei Wochen November-Lockdown – hier war (wie berichtet) etwas früher angesetzt worden – beim Inzidenzwert aktuell weiter um die 200:

206,1 wird als Fallzahl am heutigen Sonntag für die Stadt registriert vom RKI.

Der Landkreis Traunstein liegt heute bei 340,6 Fällen Neuinfizierter in den vergangenen sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner.

Gespannt wird auf morgen geblickt: Bundeskanzlerin Merkel trifft sich am Montag mit den Ministerpräsidenten wieder zum Corona-Gipfel. Es geht um eine Zwischen-Bilanz des November-Lockdowns.

Hielten/halten sich zu viele Bürger nicht wirklich an die Maßnahmen?

Vor dieser Frage stand Österreich gestern. Ähnlich wie Deutschland hatte Österreich Anfang November einen Teil-Lockdown verhängt, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Gastronomie sowie Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen mussten schließen.

Diese Maßnahmen konnten die rasende Ausbreitung des Coronavirus aber nicht eindämmen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen stieg in Österreich am Freitag auf einen neuen Neagtivrekord von 9.586. Das sind neun Mal so viele wie beim Höchststand der ersten Welle.

Mediziner befürchten einen Zusammenbruch der Intensivversorgung: Die österreichische Regierung reagierte gestern – wie berichtet – mit einem Komplett-Lockdown bis zum Nikolaustag! Mit geschlossenen Geschäften (bis auf jene des täglichen Bedarfs), geschlossenen Schulen und mit einer GANZTÄGIG strikten Ausgangsbeschränkung.

Karte: RKI

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

3 Kommentare zu “RKI meldet nächsten Todesfall

  1. Die sicher unbequeme Antwort, auf die Frage nach der Einhaltung der staatlichen Vorgaben, lautet aller Wahrscheinlichkeit nach “Nein”. Wo man auch hinschaut wird der Mindestabstand kaum eingehalten, finden kleine Gesprächsrunden ohne Maske statt, und so weiter und so fort. Allein am heutigen Nachmittag drei Gruppen zwischen 8 und 15 Menschen gesehen, alle in trauter Runde, mal mit mal ohne Alkohol, unter völliger Missachtung aller gebotenen Regeln. Alles im ländlichen Raum, frei nach dem Motto “Was keiner weiß macht keinen heiß“!

    Antworten
  2. Und dass es auch nicht sonderlich interessiert, wenn Menschen sterben, das konnte man am Samstag in Wasserburg wieder feststellen.

    Ja, es gibt Tote, aber…. Aber was? Ist egal, oder?
    Und von der Meinungsfreiheit hat man irgendwie auch nicht so richtig was gehalten. Oder was sollte das mit dem Pfeifkonzert?

    Antworten
  3. Ich erleb’s ja selbst.

    Kollegin an Covid-19 erkrankt. Um diese Mitteilung kund zu tun, wurde sich in kleinen Grüppchen tuschelnd zusammengetan, bei geschlossenem Fenster und Maske auf Halbmast.

    So gut können Gesetze und Verordnungen gar nicht ausformuliert werden, als dass jede Lebenssituation erfasst wird.
    Und dabei wäre es soooo einfach!

    ABSTAND
    MASKE
    HYGIENE
    LÜFTEN
    Im Kombination!

    Immer und überall – lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

    Und wirklich nur mit dem / der Liebsten und den Kindern auf Tuchfühlung geh’n.

    Ja – ist es denn wirklich so schwer?!?

    Antworten