Riesenandrang beim Frauen-Verein!

Großes Interesse an neuer Gemeinschaft in Pfaffing - Christine Schwarzenböck die Vorsitzende

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Lachende Gesichter! In die Geschichte der Gemeinde Pfaffing wird dieser Moment auf jeden Fall eingehen: Seit wenigen Stunden gibt es hier einen neuen Frauen-Verein für Jung und Alt! Und der Andrang bei der Gründungsversammlung im Pfarrheim übertraf alle Erwartungen: Man rückte wunderbar nah zusammen – generationen-übergreifend! Die Stühle gingen beinahe aus und auch die Beitritts-Erklärungen zum Verein ‚Frauengemeinschaft Pfaffing‘ mussten vermehrt kopiert werden. Christine Schwarzenböck und Monika Reich stehen ab sofort an der Spitze der neuen Pfaffinger Gemeinschaft – einstimmig gewählt …

Unser Foto zeigt die gewählte Vorstandschaft der neuen Frauengemeinschaft Pfaffing:

Ganz hinten von links: Karin Asböck, Lisa Reich und Elisabeth Heinzl.

In der Mitte sitzend: Gabi Aringer, Marika Maisch, Christine Zollner, Edith Sonnleitner und Andrea Hanslmaier.

Vorne von links: Renate Perl, Christine Pröbstl, Christine Schwarzenböck, Bettina Fritzenwenger und ganz vorne rechts Monika Reich.

Strahlende Gesichter und ein staunender Bürgermeister wie Pfarrer: Mit so einem großen Interesse hatte das Initiatoren-Team – sieben unerschrockene Frauen – in den kühnsten Träumen nicht gerechnet.

Die Männer-Quote im vollen Saal: (von links) Bernhard Koblechner, der die Wahl leitete, Bürgermeister Lorenz Ostermaier und Pfarrer Josef Huber.

Mit großen Plänen und voller Ideen standen die Frauen am Mikro, die nach der Auflösung der katholischen Frauengemeinschaft in Pfaffing zur Tat schritten.

Viel Applaus für sie und diesen mutigen Weg, den Bürgerinnen der Gemeinde eine offene, konfessionsfreie Alternative zu bieten.

Problemlos ging die Wahl der Vorstandschaft – geleitet von Bernhard Koblechner – über die Bühne mit folgendem Ergebnis:

1. Vorsitzende Christine Schwarzenböck – 2. Vorsitzende Monika Reich – Kassierin Bettina Fritzenwenger – Schriftführerin Renate Perl.

Beisitzer: Lisa Reich, Gabi Aringer, Christine Pröbstl, Elisabeth Heinzl, Andrea Hanslmaier, Christine Zollner, Karin Asböck und Marika Maisch.

Kassenprüfer sind Maria Maurer und Edith Sonnleitner.

Lisa Reich und Bettina Fritzenwenger erläuterten die Vereinssatzung.

Abwechselnd war den Anwesenden erläutert worden, was die Intention der Gründung war und ist, welche Pläne man habe und wie die neue Vereinssatzung genau ausschaut – sie wurde komplett vorgetragen und dann wurde darüber abgestimmt.

Wichtig ist, dass sich alle Frauen – egal welchen Alters, welcher Konfession – dazugehörig fühlen dürfen. Denn es werden je nach Vereinsideen Arbeitsgruppen oder Interessensgemeinschaften gebildet. Jeder darf sich einbringen, Vorschläge machen, Pläne in die Tat umsetzen – vom Kochen über die Musik, die Literatur, Ausflüge, Vorträge, Diskussionsrunden bis hin zu Kursen aller Art. So sind zum Beispiel ein Trachten-Nähkurs und ein Haarflecht-Kurs bereits geplant, ein Brotback-Kurs oder ein Trachtenschmuck-Basteln angedacht. Starken Sonderapplaus gab’s für einen am Unsinnigen Donnerstag künftig stattfindenden Weiberfasching in Pfaffing!

Es wird auch eine eigene Homepage geben. Beim Pfarrheim wird zudem ein Briefkasten aufgehängt – für Wünsche, Ideen, Austausch.

Die neue Frauengemeinschaft Pfaffing ist der Mantel, der das Engagement sicher umhüllt.

Auch die Nähe zur katholischen Kirche wird – ganz im Sinne der bisherigen Frauen-Vereinigung – weitergeführt. Es geht um Initiativen bei kirchlichen Festen und Veranstaltungen. Wer hier mitmachen möchte, kann mitmachen – unkompliziert soll es sein.

Mit neun Gegenstimmen und zehn Enthaltungen entschied sich die große Mehrheit an diesem Abend sogar für einen eigenen Vermerk dazu in der Satzung. Das freute den anwesenden Pfarrer Josef Huber sehr, der auch das Pfarrheim gerne kostenlos als offenen Treffpunkt zur Verfügung stellt, wie er betonte.

Auch um erste finanzielle Dinge erledigen zu können – man startet ja bei null Euro als neuer Verein – wurden 500 Euro von der Pfarrei spontan bereit gestellt.

Eine schöne Geste: Hübsche Blumensträuße gab es für die Damen, die jahrelang in der katholischen Frauengemeinschaft gearbeitet hatten zum Wohle der (Pfarr-)Gemeinde:

Unser Foto zeigt von links Resi Zollner, Rosa Bernhard, Elisabeth Heinzl, Anni Eberherr und Edith Sonnleitner. Zwei von ihnen – Frau Heinzl und Frau Sonnleitner – arbeiten nun auch im neuen Frauen-Verein in der Vorstandschaft mit (siehe oben).

Auch um den Vorschlag des Mitglieder-Beitrages gab es keine Diskussionen: Mit zehn Euro im Jahr gehört man der Frauengemeinschaft Pfaffing an. Das Geld bleibe zu hundert Prozent in der Gemeinde und komme sozialen und gemeinschaftlichen Zwecken zugute.

Die Vorsitzende Christine Schwarzenböck fasste es so zusammen: Sie freue sich auf eine gute Zusammenarbeit, auf einen lebendigen Verein und ja, auf a scheene Gaudi!

Und Gabi Aringer hatte es am Beginn der Gründungsversammlung so formuliert: Die Sonne an diesem Tag in ihren wunderbaren Farben habe ihr schon gesagt, ‚des werd heid wos!‘

Am Abend jedenfalls nach der so erfolgreichen Vereins-Gründung knallten die Sektkorken in Pfaffing!

Fotos: Renate Drax

 

 

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