Rekordzahlen bei der RSA

Traditioneller Neujahrsempfang in Soyen: Bankhaus legt eigenen Nachhaltigkeitsfonds auf

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Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Karl Fischberger, freute sich über 100 geladene Kunden beim traditionellen Neujahrsempfang der RSA-Bank in Soyen und begrüßte, letztmalig als amtierender Bürgermeister, zahlreiche Ehrengäste. Vorstand Alfred Pongratz ging in seinem Vortrag hart mit der expansiven Geldpolitik der europäischen Zentralbank ins Gericht.

Er wies anschaulich auf die Folgen der umstrittenen Staatsfinanzierung durch die EZB hin, bei der letztendlich der Sparer die Zeche zahlt. Bundesweit sieht er kurzfristig eine flächendeckende Einführung von Negativzinsen bevorstehend. „Wir wollen Minuszinsen für unsere Sparer vermeiden“, so Pongratz.

Trotz des herausfordernden Umfelds für Banken stellte er die positive Zukunftsprognose der RSA-Bank heraus. Dies untermauerte er vor allem mit den gelebten fünf RSA-Werten: Menschlichkeit, Kundenorientierung, Individualität, Andersartigkeit und Mitarbeiterwertschätzung, mit den vertrauensvollen Beziehungen zu den langjährigen Kooperationspartnern KW AG und Novethos Financal Partners sowie den guten, gewachsenen Kundenbeziehungen der Bank.

Vorstandssprecher Thomas Rinberger präsentierte in seinem Vortrag stolz die im letzten Jahr erreichten Zahlen der Bank. „Unsere Ziele wurden, trotz der schwierigen Vorgaben am Markt, sogar übertroffen“, so Rinberger. Überdurchschnittlich stiegen die Kundeneinlagen um 15,2 % und die bilanziellen Kredite um 7,4 %, wodurch sich die Bilanzsumme der Bank auf 456 Millionen Euro erhöhte. Das betreute Kundenvolumen als Summe aller bilanziellen und außerbilanziellen Einlagen und Kredite kletterte mit einer Steigerung von 18 % auf nun mehr 1.171 Millionen Euro.

Des Weiteren konnte der Ertrag der Bank auf ein neues Rekordhoch gesteigert werden, was zu einer nachhaltigen Gewerbesteuerzahlung an die Gemeinden führt. Der Vorstand betonte, dass trotz oder gerade wegen den Rekordzahlen weiterhin der zufriedene Kunde das wichtigste Gut der Bank sei. Während andere Banken Zweigstellen schließen und Personal abbauen, hat das regionale Bankhaus sieben neue Mitarbeiter eingestellt und eine weitere Zweigstelle in der Leopoldstraße in München eröffnet.

Der zum Jahresbeging 2020 bereits sehr gut gestartete eigene Nachhaltigkeitsfonds „RSA Weltwerte Fonds“ wurde von Prokurist Andreas Thalmeier vorgestellt. Der Fonds investiert global in Unternehmen, die sich durch ein verantwortungsvolles Wirtschaften gegenüber Gesellschaft und Umwelt auszeichnen. Die selektierten Unternehmen müssen hohen Nachhaltigkeitsstandards genügen.

Mit Spannung wurden die Vorträge von Oliver Hiltscher, Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Novethos Financial Partners, und Richard Schätzl, Vertriebsleiter der ERL Immobiliengruppe, erwartet. Beide brachten den interessierten Gästen weitere mögliche Anlagealternativen im aktuellen Niedrigzinsumfeld näher.

Beim anschließenden Buffet gab es noch ausreichend Zeit sich mit den Referenten auszutauschen und die angesprochenen Themen zu diskutieren.

 

Das Bankhaus RSA ist ein eigenständiges Kreditinstitut mit genossenschaftlichen Werten und Wurzeln. Mit rund 70 Mitarbeitern betreut die RSA Bank zirka eine Milliarde Kundenvolumen in ihren Geschäftsstellen in Rechtmehring, Soyen, Albaching, Wasserburg und München. Der satzungsgemäße Auftrag und das Selbstverständnis der Bank ist die Förderung ihrer Mitglieder, Kunden und der Region.

TM

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