Reitmehring im SPD-Fokus

Bürgermeister Michael Kölbl stand Rede und Antwort - Kandidaten für den Stadtrat vorgestellt

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Morgen in genau drei Wochen: Am 15. März wählt Wasserburg den neuen Stadtrat und seinen Bürgermeister. Traditionell stellen sich die SPD-Bewerber um ein Mandat jeweils in den Stadtteilen Wasserburgs vor, diesmal im Schützenheim in Reitmehring. Der SPD-Vorsitzende Wolfgang Janeczka dankte den Kandidatinnen und Kandidaten für ihr Engagement und führte durch den Abend. Der amtierende Rathauschef und Bürgermeister-Kandidat Michael Kölbl (Foto) legte seine Beweggründe für die erneute Kandidatur dar. 

Speziell für die Reitmehringer sprach Kölbl mehrere Themen an:

Die Grundwasserentnahme der Firma Meggle, wovon auch die Gemeinde Edling betroffen sei und den Planungsfortschritt zum Bahnübergang B304 …

Er erläuterte auch ausführlich die Bedeutung der Sanierung des Bahnhofs als Identität stiftenden Gebäudes.

Genaueres wollten die Zuhörer dann zu folgenden Themen wissen:

Wie sieht es aus mit der Altstadtbahn? Gibt es eine Haltestelle in Reitmehring-Süd? Wann kommt der Halb-Stunden-Takt? Was geschieht mit dem Gelände der Essigfabrik? Wird die Barrierefreiheit am Marienplatz weiter ausgebaut?

Kölbl stand Rede und Antwort und erläuterte seine Ziele als Bürgermeister für die Zukunft. Zunächst habe die Ertüchtigung des Schöpfwerkes für die Sicherheit der Stadt und zum Schutz vor Hochwasser Priorität. Dann gehe es darum, noch mehr bezahlbare Mietwohnungen zu schaffen. Es sei nicht immer einfach, alle Vorhaben zu realisieren, beispielsweise in Punkto Barrierefreiheit in der Altstadt. Wenn der Eigentümer nicht mitspiele, habe man keine Chance, so Kölbl.

Aufgerollt wurde das SPD-Bewerberfeld beginnend bei Platz 24 bis zu Platz eins. Bei den Einzelvorstellungen standen soziale Ziele wie bezahlbarer Wohnraum, genügend Kindertagesplätze und der Erhalt der Lebensqualität im Alter im Fokus. Auch Verbesserungen zur Verkehrssituation in der Altstadt spielten eine große Rolle, ein Dauerproblem, das eine intelligente Verkehrsführung und den weiteren Ausbau des ÖPNV erfordere, so die SPD-Vertreter.

Ebenso wolle man sich für das Badria und die Stadtwerke einsetzen. Deren Angebot an klimaneutralem Strom und alternativen Energien solle weiter ausgebaut werden. Die Stärkung Wasserburgs als Wirtschaftsstandortes sei insgesamt wichtig. Auch Brauchtum, Kunst, Kultur und die Vereine sollen weiter gefördert werden, seien sie doch ein wichtiger Schlüssel für die gegenseitige Akzeptanz und Integration.

Spitzenkandidat Michael Kölbl legte anschließend seine Beweggründe für die erneute Kandidatur dar. Als Wasserburger habe er schon sehr früh eine enge Verbundenheit zu seiner Heimatstadt gehabt. Deshalb wollte er deren Entwicklung auch mitgestalten. Das mache er nun schon seit vielen Jahren mit viel Herzblut als Erster Bürgermeister.

Wasserburg brauche den Vergleich mit anderen Städten dieser Größenordnung nicht scheuen. Im Gegenteil: Für Viele sei Wasserburg ein Vorbild. Kölbl betonte auch, dass er sehr stolz sei, ein ausgezeichnetes Team an seiner Seite zu haben. Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, den Vereinen, dem Wirtschafts-Förderungs-Verband und den vielen Ehrenamtlichen ermögliche es, dass er seine Arbeit so erfolgreich machen könne.

 

 

 

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