Reiseende, Strafanzeige, Zurückweisung

Bundespolizei stoppt bosnische Reisegruppe bei Grenzkontrollen

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Die Grenzkontrollen auf der Inntal-Autobahn haben am gestrigen Donnerstag für das Reiseende einer bosnischen Reisegruppe gesorgt. Der Fahrer des in Italien zugelassenen Wagens wurde vorläufig festgenommen. Er wird beschuldigt, vier Landsleute eingeschleust zu haben. Die Rosenheimer Bundespolizei hat den fünf Bosniern die Einreise verweigert.

Wie sich bei der Kontrolle der Pkw-Insassen auf der Inntalautobahn herausstellte, hatte keiner von ihnen gültige Papiere dabei. Sie führten lediglich abgelaufene bosnische beziehungsweise italienische Dokumente mit. Daher wurden alle fünf wegen des Versuchs, illegal in die Bundesrepublik einzureisen, angezeigt.

Gegen den 37-jährigen Fahrzeugführer ermittelt die Bundespolizei in Rosenheim zudem wegen Einschleusens von Ausländern. Eigenen Angaben zufolge sei Nordrhein-Westfalen das Reiseziel der Gruppe gewesen. Als Sicherheit für das anstehende Straf- sowie Verwaltungsverfahren musste der mutmaßliche Schleuser insgesamt 600 Euro hinterlegen. Anschließend wurde der Bosnier zusammen mit seinen vier Begleitern nach Österreich zurückgewiesen.

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