Regierung verlagert 500 Stellen

Aufwertung des Raums Rosenheim mit Behördenverlagerung und zusätzlichen Studienplätzen

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500 Stellen der Regierung von Oberbayern sollen nach Rosenheim verlagert werden. Wie die CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner (rechts) erklären, handelt es sich hier um fast ein Drittel der Arbeitsplätze der Regierung von Oberbayern, die derzeit in München angesiedelt sind und in den nächsten zehn Jahren nach Rosenheim verlegt werden sollen. „Dies ist eine enorme Aufwertung unserer Region. Aber vor allem freuen wir uns für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die bisher jeden Tag nach München pendeln und jetzt vielleicht die Chance bekommen, am Heimatort nicht nur zu leben, sondern auch zu arbeiten“, so Stöttner und Lederer.

Die nun zweite große Behördenverlagerung nach 2015 dient dazu, den Großraum München in den Bereichen Wohnen und Verkehr weiter zu entlasten. Bayerns Ministerpräsident, Dr. Markus Söder, hat diese heute bei seiner Grundsatzrede auf der Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion im Kloster Seeon angekündigt.

 

216 zusätzliche Studienplätze an der TH Rosenheim

Des Weiteren wurden im Rahmen der Hightech Agenda insgesamt 10.000 neue Studienplätze angekündigt. Auch die Technische Hochschule Rosenheim profitiert davon mit 216 zusätzlichen Studienplätzen von 2020 bis 2023. „Wir sind sehr froh, dass die Anzahl der Studienplätze erhöht wird, weil auch akademische Fachkräfte im Raum Rosenheim fehlen“, so die CSU-Landtagsabgeordneten Lederer und Stöttner.

 

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2 Kommentare zu “Regierung verlagert 500 Stellen

  1. So positiv die Entscheidung zu werten ist, es eröffnet sich die Frage nach der Infrastruktur. Die für ein solches Vorhaben adäquat angepasst werden muss. Der Wohnraum ist schon jetzt mehr als knapp und auf dem besten Weg in Münchner Sphären mit deutlich über 10 €/qm.
    Auch sehe ich Rosenheim nicht als strukturschwach an und somit der Aufwertung bedürftig, so wie in viele Medien die Verlagerung der Ämter angekündigt!

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  2. Der Umzug von 500 Beamten hat sicher positive Auswirkungen für die betroffenen Beamten und für die lokalen Bauunternehmer.
    Für die Pendler wird der Arbeitsalltag sicher angenehmer. Es müssen neue Ämter und zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden.
    Nicht wenige Beamte werden ihre Immobilien in München teuer verkaufen können und die Preise in der Region für Immobilien entsprechend noch höher treiben können.
    Wer braucht eigentlich noch solche Bürokratien?
    Muss alles vom Steuerzahler finanziert werden.
    Weniger Bürokratie, weniger Beamte; mehr Digital Administration, das ist die Zukunft.
    Oder versteht die CSU unter Digitalisierung nur Flugtaxis?

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