Realschule bekommt neuen Pausenhof

Wasserburg: Er entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, sagt der Landkreis

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Die Schüler der Realschule in Wasserburg dürfen sich demnächst auf einen neuen Pausenhof freuen. Dem Grundsatzbeschluss stimmten die Mitglieder des Kreisausschusses und des Ausschusses für Schulen und Sport gestern einstimmig zu. Der Pausenhof soll demnach umgestaltet werden. Die Realschule wurde im Jahr 1969 sowie der Anbau im Jahr 1992 errichtet. Der Pausenhof hat sich seit dieser Zeit nicht verändert und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Er ist durch verschiedene Höhenniveaus und kleinere Mauern optisch getrennt und nicht barrierefrei. Außerdem fehlen ausreichend Sitzmöglichkeiten für die rund 1.100 Schülerinnen und Schüler.

Der Leiter des Sachgebiets Hochbau- und Tiefbau im Landratsamt Rosenheim – Gerhard Kippes – sagte, dass durch die Umgestaltung ein Raum zwischen den beiden Gebäudekomplexen entstehen soll. Er präsentierte den Ausschussmitgliedern eine Vorstudie des Landschaftsarchitekturbüros Hell für eine mögliche Umgestaltung des Pausenhofes.

Ziel der Planung sei eine barrierefreie Anbindung des zentralen Pausenhofbereichs mit dem Innenhof und den Eingängen. Die beiden getrennten Schulhofbereiche sollen gestalterisch zusammengeführt und kleinteilige Strukturen bei der Umgestaltung beseitigt werden.

Der Innenhof bekomme als Zentrum eine Sitzinsel mit Holzauflage.

Ein weiterer wesentlicher Punkt sei die großzügige Gestaltung des Haupteingangs-Bereichs. Dabei würden auch die bestehenden Mauern aufgelöst. Der südliche Schulhofbereich soll einheitlich gestaltet und mit linear angeordneten Sitzbänken mit Holzauflage verschönert werden. Außerdem soll der Pausenhof einen neuen Belag bekommen.

Die Kosten für die Umgestaltung liegen bei rund 620.000 Euro.

Der Landkreis geht davon aus, dass die Hälfte der Kosten über Fördermittel gedeckt werden kann. Die Anträge sollen noch in diesem Jahr gestellt und mit den Planungen begonnen werden. Vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistages könnten die nötigen Mittel in den Haushalt des Jahres 2020 eingestellt werden.

 

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