Rakete verletzt Kind im Gesicht

Sechsjährige erleidet Verbrennungen - Silvester-Bilanz des Polizeipräsidiums

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Obwohl die Silvesternacht im großen Schutzbereich des Polizeipräsidiums Rosenheim insgesamt recht friedlich verlaufen ist, kam es trotzdem zu zahlreichen Einsätzen. So die aktuelle Meldung der Dienststelle. Insgesamt 450 Notrufe sind in der Zeit zwischen 20 und 6 Uhr bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums in Rosenheim eingegangen, aus denen sich 208 Einsätze entwickelten. So wurde ein sechsjähriges Mädchen aus Baden-Württemberg, das mit ihrer Familie in Fischbachau zu Besuch war, beim Beobachten des Silvester-Feuerwerks von einer verirrten Rakete im Gesicht getroffen.

Die explodierende Rakete verursachte mittelschwere Verletzungen und Verbrennungen im Gesicht des Mädchens, so die Polizei. Das Kind wurde in Begleitung seiner Eltern in eine Münchner Klinik eingeliefert.

Das Einsatzaufkommen stieg erwartungsgemäß in Richtung Mitternacht an und beschäftigte die Beamten, die im gesamten Schutzbereich erhöhte Präsenz zeigten, bis in die frühen Morgenstunden.

Verteilt über den Schutzbereich bildeten Ruhestörungen und Streitigkeiten, deren Ursachen oftmals in zu hohem Alkoholkonsum lagen, sowie Sachbeschädigungen einen Schwerpunkt der polizeilichen Einsätze.

Der Verkehr lief über weite Strecken ruhig, 14 Verkehrsunfälle mit einem Sachschaden von rund 53.200 Euro waren im gesamten Präsidiums-Bereich Oberbayern-Süd zu verzeichnen.

Möglicherweise verändert sich diese vorläufige Lageeinschätzung auch auf Grund derzeit noch nicht angezeigter Delikte.

Über den Großbrand in der Gemeinde Obertaufkirchen sowie die Vorfälle im Inspektions-Bereich Wasserburg haben wir heute bereits gesondert berichtet.

 

 

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