Radler übersieht Motorradfahrer

Zusammenstoß: 67-jähriger E-Biker wollte von einem Feldweg auf die Gemeindestraße einbiegen

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Am Samstagmittag kam es im Gemeindebereich von Schnaitsee in der Nähe von Schabinghof zu einem Verkehrsunfall. Ein 67-jähriger Urlauber aus Hessen fuhr mit seinem E-Bike von einem Feldweg am Eggerdinger Holz auf die Gemeindeverbindungsstraße. Er übersah dabei einen Motorradfahrer, der mit seinem Kraftrad Richtung Schnaitsee fuhr und Vorfahrt hatte. Trotz Vollbremsung konnte der 46-jährige Harleyfahrer nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Radfahrer.

Der Radfahrer wurde vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Wasserburg gebracht. Der Motorradfahrer blieb unverletzt. Am Fahrrad und am Motorrad entstand jeweils ein Sachschaden von zirka 300 Euro. Den Radfahrer erwartet eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige.

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24 Kommentare zu “Radler übersieht Motorradfahrer

  1. wütende mutter

    Immer wieder diese E Bikes 😬

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    1. Ja ohne Akku hätte er den Harleyfahrer bestimmt gesehen.

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      1. 😁😁

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    2. Vater, wütend seitdem ich den Kommentar von "Wütender Mutter" gelesem habe

      Diese Art der Kommentare liebe ich!
      Raushauen, nichts sagen, einfach nur bumm!
      Am besten man enteignet allen Bürger über 60 die E-Bikes, Autos und auch den Rollator!
      Wütende Mutter, ich bin stolz auf Dich!
      Gott sei Dank bist du nicht meine Mutter!

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    3. … stimmt, entweder es handelt sich um eine “einseitige” Berichterstattung zu diesem Thema oder
      ältere E-Bikefahrer-innen sind nicht immer Herr ihres “Vollgas-Gefährts”.

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    4. Kein E-Bikefahrer

      Werte Wütende Mutter,
      Wut ist immer ist ein schlechter Ratgeber. Also Fuß besser runter vom “Gefühls-Gas”. Leider ist jeder gelegentlich mal
      unaufmerksam und sicher nicht nur E-Bikefahrer!
      Sie haben vergessen zu erwähnen: Fußgänger, Rad-, Motorradfahrer, Auto-, LKW-, Busfahrer und alles was sich sonst noch
      an Zweibeinern auf den Straßen tummelt.
      Seien wir doch froh, dass die meisten kritischen Situationen glimpflich ausgehen. Wer ohne Fehler ist … ;)).

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      1. .. richtig ist das E-Bike- fahrer/innen nicht die einzigen Verkehrsteilnehmer sind. Da bin ich ganz bei Ihnen.
        Das die Unfälle mit den E-Bikes in die Höhe gehen, ist sicherlich darauf zurück zu führen, das es immer mehr Zulassungen der E-Bikes gibt.
        Um die Zahl der Unfälle zu verringern wäre es fördernd wenn die Radwege besser und sicherer (aus-) gebaut werden.
        Eine zweite sinnvolle Möglichkeit wäre das Personen ab einem Alter von 65 Jahren ein E-Bike mit maximal 10-15 KM/H fahren dürfen, da genau diese Gruppe ist an fast 70% der E-Bike Unfälle verantwortlich beteiligt ist..

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        1. Ist das nicht ein bisschen naiv?
          Was ist, wenn der Anteil an Ü60 E-Bike-Fahrern größer ist, als der von Ü60-E-Bike-Fahreren verursachte Anteil an Unfällen? Dann würde das bedeuten, dass Unfälle von 40-50 jährigen E-Bike Fahrern überproportional hoch sind im Vergleich zu den von Ü60 verursachten Unfällen. Und ich traute mich das sogar wetten, denn die Ü60er sind rücksichtsvoller als die 45-jährigen, so meine subjektive Wahrnehmung.
          Zugegeben, zur Ü60er Gruppe könnte eine gewisser Anteil an Personen zählen, die in den vergangenen 60 Jahren 2-3 mal mit dem Rad unterwegs waren und glauben mit Motor können sie das erstmalig als ihr Hobby ausmachen. Aber ich kenne auch 50 Jährige, die ohne Motor nicht vom Fleck kommen würden.

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  2. Dabei sind doch die meisten Harley schon etwas lauter ( LOUD PIPES SAVE LIVES ), trotzdem übersah und überhörte der Radler das Motorrad. Immerhin nix wirlich Schlimmeres passiert.
    Übrigens, nur Motorräder mit ABS könnten während einer Vollbremsung theoretisch ausweichen, normale Zweiräder mit fast blockierendem Vorderrad haben da kaum eine Ausweichchance als Einspur-Fahrzeug.

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  3. Wäre es anders herum gewesen, der Motorradfahrer wäre wieder mal öffentlich gelyncht worden, weil der arme Radfahrer übersehen wurde.

    Wieviel Radfahrer fahren auf der Straße, obwohl Radwege vorhanden sind, freihändig fahrend und WhatsApp schreibend …

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  4. Ich habe den Eindruck, manche Menschen stürzen sich auf jede Meldung, um ihren Frust inform von Schuldzuweisungen loszulassen.
    Sind diejenigen denn selbst unfehlbar?
    Gottseidank ist bei diesem Unfall nichts Schlimmeres passiert.

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  5. @wütende Mutter: dass es mehr E-Bike- Unfälle gibt, könnte damit zusammenhängen, dass es immer mehr E-Bikes gibt.

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  6. Hey, guter Kommentar ! : )

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  7. 😁👍

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  8. Das böse auf Räder

    Etz hots holt amol zwoa dawischt, hamms a’ no Glück kappt, weil meistens geht des anders aus! Du muast scho auf alles vorbereitet sei wennst mimm Moped unterwegs bist. Denn die deutschen Strassen sind die größte Irrenanstalt die man sich vorstellen kann!
    Einer dens noch nicht erwischt hat..

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  9. Ich habe jetzt die Berichte gelesen und Frag mich wirklich, was hier los ist.

    Am Wochenende gehen Menschen friedlich demonstrieren gegen RASSISMUS und hier wird über E-Bikefahrer, Motoradfahrer, Personen über 60 und unter 60 gehetzt, als gebe es kein Morgen!
    Es sollte mal überlegt werden, was hier geschrieben wird, RASSISMUS hat nicht nur was mit Hautfarbe, Herkunft oder Religion zu tun!
    Und wütende Mütter sollten sich klar sein, dass sie Vorbilder für ihren Nachwuchs sind!

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    1. Wie wahr! Ihrem Kommentar kann ich mich nur anschließen.

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  10. Auch wenn es jetzt hier wieder wilde Proteste gibt, aber es mir schon aufgefallen, dass viele Radfahrer ohne zu schauen in Straßen einbiegen bzw in den Kreisverkehr fahren – wenn mal Gegenverkehr kommt und man nicht ausweichen kann, knallts halt.

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    1. da haben Sie recht sir eisen. Viele Radler biegen einfach rechts in eine Straße ein, ohne zu schauen und der Autofaherer muss aufpassen, dass er sie nicht aufgabelt.

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  11. Andreas Strahl

    Kennzeichenpflicht mit dazugehörigen Versicherungsschutz ist hier auch mal wieder wichtig, was wäre passiert wenn der Radfahrer nicht getroffen wurde und einfach weitergefahren wäre? Der Biker wäre wohl auf seinem Schaden sitzengeblieben.
    Leute wehrt Euch gegen die Fahrradlobby

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    1. Leute, bitte wehrt euch zunächst einmal gegen pauschale Vorverurteilungen (im Internet)! Wie jeder andere Gesellschaftsbereich auch, kann der Straßenverkehr nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme aller (!) Teilnehmer funktionieren. Ist diese nicht vorhanden, führt das zwangsläufig zu Problemen und dann u.a. eben auch zu höheren Strafen, strengeren Auflagen, usw.

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      1. .. Gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr bedeutet aber auch, das man daran nur dann teilnehmen sollte, wenn man sein Fahrzeug im Regelfall gut beherrscht.
        Und nicht wie in diesem Fall hier anders herum …
        Das man E-Bikes Versicherungspflichtig machen sollte finde ich richtig, ich kenne keinen plausiblen Grund, warum dies nicht sein sollte..

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    2. Ich hatte sowohl mit Motorrad, als auch Auto unangenehme Erlebnisse mit Radfahrern, egal, ob mit oder ohne Akku und egal, welchen Alters. Ein Kennzeichen finde ich aber übertrieben, das müssten dann auch Bobby Cars und Rollatoren haben! Die wirkliche Gefahr für Motorradfahrer geht meiner Erfahrung nach von Autofahrern aus, sei es durch jugendliche Unvernunft und Selbstüberschätzung, Überforderung mancher älteren Verkehrsteilnehmer, oder Ablenkung durch Handys.

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      1. Hallo Martin Wimmer, ich bin MTB Fahrer und E-Bike Fahrer, ich kenn praktisch alle Facetten, in meinen Augen sind die Autofahrer die Rücksichtslosen, egal ob beim Ausparken, ob Seitenabstand auf der Landstraße, im Kreisverkehr, kommt ja alles mal vor bei ner Radltour, parken auf dem Gehweg, usw, , ich bin 62, topfit, jogge, geh in die Berge, und beherrsche meine Radl, aber viele rücksichtslose Autofahrer sind einfach unbelehrbar und unverbesserlich

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