Radlausbildung in Zeiten von Corona

Verkehrssicherheitsarbeit nur eingeschränkt möglich - 102 Kinder beim verkürzten Intensivkurs dabei

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Die Radfahrausbildung für Kinder in der vierten Klasse der Grundschule ist ein wichtiger Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit an den Schulen. Doch dieses Jahr konnte die  Fahrradausbildung nicht wie gewohnt stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten aus Fürsorgegründen alle Radausbildungen an den Schulen durch das Kultusministerium eingestellt werden. Da von dem „Toten Winkel“ ein großes Gefahrenpotential ausgeht, wurde zumindest dieser den Viertklässlern des Altlandkreises durch die Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Wasserburg vor Ort an den Schulen trotz der starken Hygienemaßnahmen näher gebracht. 

Dass jetzt etwas über 190 Viertklässler ohne jeglicher praktischer Fahrradausbildung am Straßenverkehr teilnehmen sollten, damit wollte sich Polizeihauptmeisterin Burger, eine der Jugendverkehrserzieherinnen der Polizeiinspektion Wasserburg, nicht abfinden.

Auch den Gemeinden der betroffenen Schulen war sehr daran gelegen, dass die Fahrradausbildung der Viertklässler nachgeholt wird. So entstand die Idee, die Fahrradausbildung im Rahmen des Ferienprogramms der jeweiligen Gemeinde exklusiv für die betroffenen Viertklässler anzubieten. Nachdem sämtliche organisatorischen Schwierigkeiten gelöst waren, konnten die Anmeldeformulare samt Verhaltensregeln bezüglich der COVID-19 Pandemie über die Schulen an die betroffenen Viertklässler verteilt werden.

Vom strömenden Regen bis zur unbarmherzigen Hitzewelle war alles dabei und erschwerte allen Teilnehmern die Konzentration. Dies  konnte aber 102 Kinder nicht daran hindern, freiwillig an einem verkürzten Intensivkurs zur Fahrradausbildung während ihrer geliebten Sommerferien teilzunehmen.

Der Edlinger Bürgermeister belohnte die tapferen Radler seiner Gemeinde und die Helfer am Ende eines sehr schweißtreibenden Vormittags mit einem Eis, das dankend von allen angenommen wurde.

Ein großes Danke ging an alle Beteiligten, angefangen bei den Mitarbeitern der Gemeinden, die mit Rat und Tat zur Seite standen, über die am Übungsplatz anwesenden Vertretern der Gemeinden, den Helfern aus den Reihen der Polizeiinspektion Wasserburg sowie an alle teilnehmenden tapferen Radler, die auf die wirklich kurze Zeit extrem viel Neues lernten.

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