Radlaktion 2020 startet

Ende Oktober werden Ergebnisse ausgewertet - Gewinner wird belohnt

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Der „Energiedialog Wasserburg 2050″, eine Initiative der Stadt, startet in diesem Jahr zum sechsten Mal die „Wasserburger Radlaktion“. Die gefahrenen Kilometer der Radfahrer in Wasserburg sollen gesammelt und auch honoriert werden. Ab jetzt hat wieder jeder Sportler die Möglichkeit, mittels Sammelkarten seine Radstrecke anzugeben und diese im Rathaus, bei den Stadtwerken oder in jeden öffentlichen Briefkasten einzuwerfen. Ende Oktober werden die Ergebnisse ausgewertet und der Gewinner belohnt.

Wasserburg ist für viele Touristen ein beliebtes Ziel – auch für Fahrradfahrer. Viele Sportler kommen mit ihrem Drahtesel von weit her. Ebenso gibt es zahlreiche Berufsradler, die aus dem Umland, zum Beispiel aus Haag, Maithenbeth, Rosenheim oder anderen Umlandgemeinden fast täglich zu ihrem Arbeitsplatz in die Stadt radeln. Diese autofreie Fortbewegung ist viel mehr als „nur“ eine sportliche Leistung – es ist auch ein sehr wichtiger Beitrag für die Umwelt und den Klimaschutz. Der Stadt Wasserburg liegt es am Herzen, den Kohlendioxid-Ausstoß zu minieren und einen Überblick zu schaffen und somit das Radfahren zu belohnen. Deshalb rief der Energiedialog Wasserburg 2050 die Wasserburger Radl-Aktion 2015 zum ersten Mal ins Leben.

 

Ob Berufsradler oder nur sporadisch, jeder Radfahrer in Wasserburg hat die Möglichkeit seine „Wadlkilometer” in eine Antwortkarte einzutragen. Die jeweilige Kohlendioxid-Minus-Bilanz wird bis einschließlich Oktober vom Energiedialog 2050 gesammelt und am Ende der Fahrradsaison ausgewertet. Unter allen Teilnehmern werden Beteiligungsgutscheine für eine Radwartung verlost.

 

Zu finden sind die Antwortkarten in der Touristinfo im Rathaus (Marienplatz 2).

 

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2 Kommentare zu “Radlaktion 2020 startet

  1. Wenn das Radln so erwünscht ist, warum muß man dann als Radfahrer oben beim Mac am Kreisel dem aus dem Kreisel ausfahrenden Autofahrer die Vorfahrt gewähren? In der StVO ist es eigentlich anders geregelt. Das Ausfahren aus dem Kreisel gilt als Abbiegen und damit muß querenden Fußgängern und Radfahrern eigentlich die Vorfahrt eingeräumt werden. Oder wenn auf den umliegenden Radwegen die Autos beim Abbiegen ebenfalls Vorfahrt haben. Im Kreis Mühldorf ist das anders. Auch wenn das nicht in der Verantwortung der Stadt liegt macht es vielleicht mehr Eindruck, wenn sich die Stadt einbringt um da was zu ändern.

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    1. Christian Stadler

      Richtig: in der StVO ist es eigentlich anders geregelt, jedoch gilt das nicht, wenn eine anderweitige Beschilderung dem abbiegenden Autoverkehr Vorfahrt einräumt. Problem ist weder die StVO, noch, welche Stadt sich einbringt oder nicht. Das Problem sind die Straßenbaurichtlinien, wonach bei allen neuen Kreisverkehren (z.B. auch schon in Gabersee, dem ältesten Kreisverkehr an einer Staatsstraße in Wasserburg) die Beschilderung eben genau so für Radfahrer nachteilig anzubringen ist. Das ist auch in Mühldorf nicht anders. Und ja: wenn das mit der Förderung des Radverkehrs nicht nur leere Worthülsen sein sollen, dann müssten die Straßenbaurichtlinien nicht nur in diesem Punkt schnell geändert werden.

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