Protest-Konvoi im Morgengrauen

B304: Heimische Landwirte heute mit ihren Traktoren auf dem Weg nach München

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Gegen 7.30 Uhr ging’s an Wasserburg vorbei: Hunderte von Landwirten aus ganz Bayern machten sich heute im Morgengrauen in Richtung München auf. Die Bauern protestieren bundesweit gegen die Düngeregeln und den so genannten Agrarpaket. Viele Landwirte fürchten, dass sie aufgrund der neuen Regeln ihren Betrieb aufgeben müssen. Mit dabei sind auch die heimischen Landwirte. Die Ersten trafen sich um 6 Uhr in Traunstein zur Sternfahrt. Auf der B304 ging’s eineinhalb Stunden später an Wasserburg vorbei. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Um 11 Uhr ist in München auf dem Odeonsplatz die zentrale Kundgebung geplant.

Eine halbe Stunde dauerte es, bis der letzte Traktor des Konvois die Wasserburger Umgehungsbrücke passiert hatte.

 

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68 Kommentare zu “Protest-Konvoi im Morgengrauen

  1. Auch eine Freizeitbeschäftigung. Fleißige Pendler auf dem Weg zur Arbeit ausbremsen. Ist doch egal wenn die länger arbeiten müssen weil ihr Arbeitsweg durch Landmaschinen auf der Fernverkehrsstraße länger wird. Ist doch egal wenn die Kinder daheim abends den Papa nicht mehr sehen weil er länger arbeiten muss. Danke lieber Bauern für euer wahres Gesicht. Andere ärgern für mehr Geld.

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    1. Komisch bei allen andern (Flugbegleitung, Bahn usw.) ist es scheißegal

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    2. Viel schlimmer ist, das die Bauern gar nicht merken, das sie sich vor den falschen Zug spannen lassen. Statt zur Speerspitze für mehr Umweltschutz und weniger Gift, weniger Massentierhaltung, für den Erhalt kleiner Betriebe, bessere Bezahlung für gesunde ökologische Bio-Landwirtschaft, d.h. Umsteuerung der Milliarden-Subventionen für Bio statt für konventionelle Landwirtschaft, demonstrieren sie jetzt in München auf Befehl ihres rechts-konservativen Bauernverbandes genau für das Gegenteil. Selbst der dümmste Bauer müsste eigentlich kapieren, das es nicht so bleiben kann wie es jetzt läuft. Früher waren Bauern mal Landschaftsplfeger …. und genau dafür sollten sie die Milliarden aus Brüssel bekommen. Nicht um unser Wasser zu vergiften, Bienen auszurotten oder Tiere zu quälen.

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      1. Landwirt aus Leidenschaft

        Die Veranstaltung ist ohne Bauernverband gelaufen und rechts sind wir Bauern gewiss nicht.

        Wenn jeder Bio wird, dann fallen auch bei den Bioprodukten die Preise, schon mal nachgedacht.
        Wenn Ihr Name stimmt und Sie sind Biolandwirt, dann finde ich es sehr schad, wie Sie über Ihre Berufskollegen daherreden.

        Gestern waren auch sehr viele Biobauern in München.

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  2. Danke für die vielen Traktorfotos, die mit den kleineren Traktoren vermisse ich

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    1. Viele kaufen sich neue Handys, Fernseher, Computer oder Autos, aber der Landwirt soll noch so arbeiten wie vor 50 Jahren.
      Es ist nunmal so, dass auch in der Landwirtschaft sich die Technik weiterentwickelt hat. Dass man mit leistungsfähigeren Maschinen seine Arbeit schneller erledigen kann, ist nur logisch. Und jeder weiß: Zeit=Geld

      Alle Leute meinen, dass sie den Beruf des Landwirts besser verstehen, als der Landwirt selbst.
      Ich sage meinem Automechaniker auch nicht, wie er mein Auto zu reparieren hat.

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  3. Mit diesen Traktoren zum Jammern zu fahren, ist ungefähr so, wie mit dem Hugo Boss Anzug zur Tafel zu gehen.

    Da ist die Realität schon etwas verschoben. Was genau spricht denn gegen die neue Gülleverordung? Mir geht sie nicht weit genug!

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  4. Schade, dass die Kühe nicht demonstrieren können. Schließlich müssen sie 375.000 Liter Milch a 40ct abgeben, damit sich Bauer seine 150.000 Euro Maschine leisten kann.

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    1. Das war mir klar daß durch diese Aktion die Bauernhasser aus ihren Löchern kriechen.Als die Klinikärzte streikten las ich keine Haßkommentare.Warum sind denn die meisten Bauern wenn sie in Austrag gehen auch körperlich fertig?Wer von euch mag mit einem alten Bulldog ohne Dach 1000 st. im Jahr bei Hitze und Kälte,Regen und Schnee einen ungefederten Sitz für eine unbefriedigende Erlössituation, 4000 Stunden im Jahr buckeln um sich dann solche Kommentare anzuhören. Selbst schuld! hättst was gscheits glernt

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      1. Das heißt also, dass jeder Bauer 11 Stunden am Tag harte körperliche Arbeit verrichtet, oder?
        Bei aller Liebe zu allen Landwirten, aber in meinem Bekanntenkreis ist sicher keiner dabei, der dies von sich behaupten kann (außer er arbeitet im “Nebenerwerb” noch auf’m Bau).
        Jeder selbstständige Unternehmer in der freien Wirtschaft hat das gleiche Arbeitspensum, bekommt aber keine zigtausend Euro Subventionen zugesprochen!
        Und diese ewige Jammerei ist doch der Grund, warum so viele auf die Bauern schimpfen.

        Kaum ist der Milchpreis wieder einigermaßen in Ordnung, sucht man den nächsten Grund zum Woisln!
        Einfach mal zufrieden sein geht halt nicht…

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  5. Da kann man ja nur hoffen, dass diese dumme Aktion keine Unfallopfer hervorbringt.

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  6. Egal ob Bio oder konventionell, hauptsächlich Regional

    Schon mal daran gedacht, dass durch den Kauf eines neuen Traktors oder einer anderen Landmaschine die Wirtschaft angekurbelt wird und viele kleine oder mittelständische Betriebe dran hängen?
    Ich kenne auch keinen Bauern, der 3 mal im Jahr in den Urlaub fliegt.
    Jede Demo oder Streik ist ein Hilferuf. Und Hilferufende sollte man doch bitte wenigstens mal anhören.

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    1. Doch, gibt mehr als genug Bauern, die 3 mal im Jahr in Urlaub fahren.

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      1. Landwirt aus Leidenschaft

        Die würde ich gerne sehen, die drei Mal im Jahr in Urlaub fahren. Wenn wir Landwirte in Urlaub fahren, zahlen wir den Urlaub und den Helfer zu Hause auf dem Betrieb noch einmal – also haben wir die Kosten zweimal.

        Warum sollte uns ein Urlaub nicht vergönnt sein?
        Bei uns ist es nicht so einfach, wegzufahren – das ist oft ein großer Aufwand zum Organisieren. Ich kann nicht einfach meine Türe zusperren und wegfahren.

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        1. @Landwirt aus Leidenschaft:
          Warum sollte sich ein Bauer für einen Urlaub rechtfertigen müssen?
          Wieso?
          Ob ein Bauer nie oder einmal oder 10 mal im Jahr in Urlaub fährt ist doch so was von egal.
          Die Bauern erzeugen die Lebensmittel, die die Bevölkerung braucht, um überhaupt leben zu können und möchten zu fairen Bedingungen arbeiten, was ihnen die Regierung verwehrt.

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  7. Für so an Schmarrn hams Zeit, dann werd hoid wieda in da Nacht maisg’häckselt.

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    1. @smoker:
      Ja und ?
      Dann häckseln sie halt in der Nacht um Lebensmittel und Energie zu produzieren. Ich find das eine starke Leistung. In der Landwirtschaft wird gearbeitet, wann die Arbeit anfällt, auch mal das doppelte Pensum, wenn es denn sein muss. Für einen tarifgebundenen Arbeitnehmer natürlich unvorstellbar.
      Nur weil man selber bequem ist, hat man aber nicht das Recht, anderen sinnvolles Arbeiten nach Bedarf zum Vorwurf zu machen.

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  8. Die Größe der Arbeitsmaschinen resultiert aus den Optionen, welche die Politik mit der Marktwirtschaft bietet: Vergrößern oder sterben.
    Mit 16 PS kann man einfach keine 50 Hektar bewirtschaften.

    @Buh: Die Straßen sind nun mal für alle da.

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    1. Seh ich anders: eine Fernverkehrsstraße ist für den Fernverkehr da, eine Landstraße ist für die Landmaschine da. Oder was sagt der Bauer, wenn der Brummi von Rosenheim nach Wasserburg über Vogtareuth/Griesstätt fährt und nicht über die B15?

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  9. Moi wieder typisch, dass über Bauern gschimpft werd. Wos a sonst…
    Da Bauer is immer no da Ernährer der Menschheit. Des soi moi wieder jedem bewusst werden oder wo kimmt as Fleisch, Butter, Käse usw her…
    Anstatt dass ma immer nur dem Bauern d’Schuld an allem gibt, soid ma amoi de Arbeit schätzen. In jedem Betriebszweig gibt’s Fortschritte und neue Maschinen, grod da Bauer soid mitm oidn Zeig arbeiten …

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    1. Wer gibt denn bitte dem Bauern Schuld?
      Landwirte drängen sich doch selbst immer in die Opferrolle. Gibt doch kaum ‘ne Berufsgruppe mit einer so ausgeprägten elitären Jammerkultur wie die der Landwirte.

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  10. Ich hab mir gerade mal das Programm der Bauern durchgelesen. Da steht “Das Mercosur-Handelsabkommen mit Südamerika ist durch Billigpreise importierter Waren eine Gefahr”.
    Da stellt sich mir die Frage, was afrikanische Landwirte dazu sagen, die keine Subventionen für große Maschinen bekommen und ihre Produkte nicht zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt werfen können.

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    1. @seher
      Einen afrikanischen Bauern mit einem deutschen Bauern vergleichen ist doch völlig unmöglich!
      In Afrika kann man nun mal billiger produzieren, wegen geringerer Löhne, geringerer Standards und, weniger Vorschriften und wegen weniger Staatsabgaben.
      Gerade deswegen werden doch die Subventionen von der EU an die Landwirte verteilt – damit die Bauern überhaupt noch eine Chance haben auf dem Weltmarkt.

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  11. @Benjamin: Subventionen und Marktwirtschaft widersprechen sich.

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  12. Genau diese schlecht informierten, bösartigen Kommentare sind des Grund, warum es den Bauern einfach reicht!
    Jeder möchte anständig behandelt werden, jeder möchte einen gerechten Lohn für seine Arbeit bekommen.

    Die großen Maschinen kauft sich keiner zum Spaß, sondern weil man damit seine tägliche Arbeit verrichtet.

    Die Zeit ist auch auf dem Land nicht stehen geblieben. Sonst bräuchten wir nämlich viele, viele billigste Arbeitskräfte, wie vor 60 Jahren. Ich nehme an, es wird schwierig werden, jemanden dafür zu finden.

    Es ist schlicht nicht wahr, dass sich die Landwirtschaft vor ihrer Verantwortung drücken will.
    Aber es tut verdammt weh, diese Kommentare zu lesen und zu wissen, was da für Unwahrheiten verbreitet werden, die einfach weitergeplappert werden, weil das einfacher ist, als sich zu informieren.

    Das ist Mobbing der übelsten Sorte!
    Jeder, dem das Wohl von Tieren wichtig ist, sollte mal darüber nachdenken, dass es Menschen sind, über die man hier loszieht!

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  13. a eingfleischter Bayer

    Ich bin auch Bauer (Nebenerwerbslandwirt), ich arbeite meine 40 h im Büro und dazu noch ca. 20 h-30 h in der Landwirtschaft.

    Ich jammere nicht und nehme auch nicht bei dieser Protestaktion teil, weil mir dazu die Zeit fehlt. Ich sehe aber trotzdem die Entwicklung in der Landwirtschaft in den letzten 30 Jahren sehr kritisch.

    Wie hier schon mal geschrieben wurde, heißt es immer so schön, wachsen oder weichen. Dies wird unseren jungen Burschen in der Schule schon gut ausgeflößt. Wo soll das hinführen?

    Haben wir in unserer Region in 20 Jahren nur noch Agrar-Großunternehmer, wie wir sie in vielen Teilen Deutschlands, Europas und auch weltweit schon kennen? Ich schreibe hier jetzt bewusst nicht über irgendwelche Skandale landwirtschaftlicher oder lebensmittelverarbeitender Großbetrieben, wie man sie in den letzten Wochen und Monaten ausführlich lesen konnte. Da soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.

    Ist es denn sinnvoll, dass mit weltweiten Handelsabkommen den Bauern in z.B. Südamerika schmackhaft gemacht wird, dass sie den Regenwald abholzen sollen, um mehr Fläche für ihre Rinder zu bekommen – damit der europäische, deutsche und auch bayerische Markt mit Rindfleisch beliefert werden kann (Transport um die halbe Welt)?

    Gleichzeitig sprechen alle von Umwelt- und Naturschutz. Ist denn dann nicht das Fleisch von einem in der eigenen Region aufgewachsenen Rind ökologisch besser?

    Und vor allem, wollen wir uns mit Lebensmitteln wirklich so vom Ausland abhängig machen? Und nein, das betrifft nicht nur das Rindfleisch …

    Gerade Bayern ist doch geprägt von vielen, schönen, kleinstrukturierten Landschaften, die zum großen Teil von familiengeführten Landwirten im Haupt- und auch im Nebenerwerb geführt werden, dies sind NOCH keine Agrar-Großunternehmen.

    Jeder hat die Möglichkeit diese familiengeführten Landwirte zu unterstützen, indem er beim Einkauf bewusst auf regionale Produkte setzt. Spart CO2, weil keine weiten Transporte gefahren werden müssen und hilft uns allen, die schönen Landschaften in Bayern zu erhalten.

    P.S. Ich möchte mit dieser Aussage jetzt nicht jammern, sondern einfach mal eine anderen Sichtweise darstellen.

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    1. Genau richtig. Und deswegen sollten sich die Bauern auch genau überlegen wofür oder wogegen sie da gerade in München demonstrieren. Man kann sich nicht einersetis über Hitzesommer beschweren und andererseits nichts gegen den Klimawandel unternehmen wollen. Statt für den Einsatz von Glyphosat, Massentierhaltung und konventionelle Landwirtschaft sollten sie für die Förderung kleiner und mittlerer Betriebe, regionalen Verkauf und ja … für mehr Bio in der Landwirtschaft stark machen …. dann würden sie auch nicht mehr so in der Kritik stehen. Subventionieren nur von kleinen Betrieben. Die großen brauchen keine Subventionen.

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    2. Landwirt aus Leidenschaft

      Dann von mir eine Frage – von was leben Sie? Bestimmt nicht von dem Gehalt, das Sie in der Landwirtschaft verdienen. Es ist löblich, dass Sie nach Ihrer Arbeit noch in der Landwirtschaft tätig sind, aber den Lebensunterhalt bestreiten Sie bestimmt nicht aus der Landwirtschft.

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  14. @Bauernfreund

    Bitte informieren Sie sich doch mal für was da heute demonstriert wird…

    Ich kann ja mal einen Auszug zitieren

    Die Förderung der Bewegung:
    * Das Agrarpaket gefährdet bäuerliche Familienbetriebe. Wir wollen sie erhalten.

    * Das Mercousur-Handelsabkommen gefährdet durch Billigpreise importierter Waren die Versorgung mit sicheren, qualitativ hochwertigen und geprüften Lebensmittel aus der Region.

    Es wird also nicht für eine Agrar-Großunternehmer Politik demonstriert sondern für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft.

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    1. @Thomas, Sie wissen aber schon worum es sich beim Agrarpaket handelt? Das sind die ersten, nicht einmal besonders weitgehenden Maßnahmen der Bundesregierung für mehr Natur- und Tierschutz … also weniger Einsatz von Glyphosat zum Beispiel, ein paar wenige Vorschläge zu weniger Tierquälereien und ein bisschen weniger Gülle im Wasser. Vorschläge die noch lange nicht ausreichen. Und dagegen demonstrieren leider die Bauern! Traurig aber wahr.

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  15. Da diese Regierung so fleißig dabei ist unser Land kaputt zu machen sag ich:
    Es ist zwar nicht ganz egal für oder gegen was man protestiert – aber:
    Es ist auf alle Fälle gut, Widerstand sichtbar zu machen!
    Dieses Kleinklein in einigen der Kommentaren, zum Beispiel weil die Straße nicht so gut befahren werden kann, ist schon kurz gedacht …
    Diese Planwirtschaft in der Landwirtschaft, die Massentierhaltung mit allen negativen Folgen mit dem Geld des Steuerzahlers fördert, muss man bekämpfen.

    Kommentar v.d. Redaktion gekürzt.

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  16. @buh
    Die Bauern können nichts dafür, das Sie Pendeln müssen/wollen!

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    1. Ok, ich bin selber Schuld.
      Was aber sagst du dann dem Paketfahrer? Mindestlohn, 15 Stunden Tag, harte Arbeit. Sagst du ihm: Überhol den Konvoi und riskiere dein Leben und das Leben der anderen oder sagst du ihm, fahr mit 40 km/h hinterher und riskiere deinen Job, weil für die paar Euros sollte man eh nicht arbeiten?
      Ganz schön dreist, was ihr hier von der Gesellschaft verlangts für eure Problemchen.
      Wenn ihr mit der Imagepflege schon so kläglich scheitert, wundert es mich nicht, dass ihr euch von den Molkereien so melken lassts.

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      1. @buh:
        Dem Paketfahrer sag ich:
        Mach nicht mehr mit, bei dieser Abzocke und Ausbeutung und lass dich nicht mehr durch öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten verarschen.
        Jammern ändert sicher nichts, Widerstand, sich wehren heißt nicht mehr mitmachen.
        Es ist unfassbar, wie der Arbeitnehmer seit Jahren immer mehr in die Knie gezwungen wird.

        So kann es nicht mehr weiter gehen.

        Ich war übrigens gestern am Odeonsplatz.
        Es waren ganz grob geschätzt vielleicht 150 Besucher (nicht aus der Landwirtschaft) dort: Ausnahmslos alle waren sehr angetan von der Veranstaltung. Eine gewisse Begeisterung gab es natürlich auch für die vielen Bulldogs.
        Nicht einen Einzigen hab ich gesehen, der auch nur ein Argument gegen die Bauern vorgebracht hätte. Und ich war gut 2 Stunden dort, hab mich umgesehen und auch umgehört.
        Zugegeben: Als sich die Veranstaltung aufgelöst hat gab es circa 2 Stunden lang Hubkonzerte weil die Herren Manager an der Briennerstraße u. a. nicht mehr zügig durchpretschen konnten. Ein Lob von mir an alle Polizisten, die wirklich alles hervorragend geregelt haben.

        Denjenigen die was leisten, die wirklich was für die Gesellschaft tun, produktiv arbeiten ( = auch Paketzusteller) werden immer mehr drangsaliert und sind nicht fähig sich zu wehren. Den Bauern geht es auch nicht viel anders.
        Resümee: Nicht gegeneinander ausspielen oder bekämpfen, sondern den Ursprung des Übels bekämpfen = unfähige, eigennützige Politiker, die die arbeitende Bevölkerung inklusive Landwirte wie eine Zitrone auspressen.

        Noch ein Vorschlag für Paketfahrer u. a. AN:
        3 Tage Arbeit einstellen und gut wäre es.

        Jeder hat doch Angst seine Arbeit zu verlieren.
        Wenn das so weiter geht hier in Deutschland verlieren wir innerhalb ganz weniger Jahre nicht nur die Arbeit ! ! !

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        1. Ja Gerhard, wenn der Paketfahrer auf einem Millionenhof sitzt und für den Fall, dass er arbeitslos wird, ein paar Maschinen verkaufen kann, die ihn über die nächsten 10 Jahre retten, kann er beruhigt protestieren gehen. Bis dahin muss er sich aber um seine Familie sorgen, denn – wie schon mehrfach erwähnt hier – kann er nicht seine eigenen Lebensmittel anbauen und seine eigenen Tiere füttern und schlachten… Da muss er erstmal investieren und da sein Papa kein Bauer war, hat er nix geschenkt bekommen.

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          1. @buh:
            Deine Kommentare und Ansichten sind alle sinnvoll und nachvollziehbar.

            Ich ziehe daraus den Schluss:
            Einen Großteil der Arbeitnehmer hat der Staat bereits ganz klein und abhängig gemacht.
            Bei den Bauern ist man schon lange daran, die Anzahl der Landwirte zu reduzieren und ebenfalls zu kleinen abhängigen Menschen zu machen.

            Es kann doch nicht sein, dass jetzt der Arbeitnehmer, den der Staat schon richtig systemabhängig und damit unfrei gemacht hat auf den Bauern schimpft, weil der Staat es bei den Bauern NOCH NICHT ganz geschafft hat, diese ebenfalls völlig abhängig und unfrei zu machen.

            Nicht zu vergessen: Die Politiker die das zu verantworten haben, leben von der Arbeit der Arbeitnehmer und der Bauern.

            Wäre es nicht sinnvoller, gemeinsam das ausbeuterische System anzuklagen?

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          2. @ Anton: Wie Befa das schon so schön ausgedrückt hat, diktiert ja die Molkerei den Preis… Wo genau ist der Bauer also “frei” ?
            Er hat vielleicht die Freiheit nachts zu arbeiten, dann ist aber auch schon Schluss mit Freiheit.

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  17. An den Kommentaren kann man erkennen, dass manche Leute keine betriebswirtschaftliche Ausbildung haben.
    2 Beispiele warum Betriebe wachsen müssen um zu überleben:
    1 Stierkalb kostete vor 30 Jahren 1000 DM – heute 500 Euro.
    1 Liter Milch vor 30 Jahren 70 Pfennig – heute 34 Cent, während sich die Preise für die täglichen Dinge des Lebens verdrei-vervierfacht haben.

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    1. Und wieviel bekommst Du für ein Bio-Stierkalb, wenn ich mal ganz dumm fragen darf?

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  18. @ Vollerwerbsbauer
    Dazu darf bitte nicht vergessen werden, wie günstig es doch zum Stall bauen geht, wenn der Maschinenring, ( mit m.E. legaler Schwarzarbeit) , die Subvention wird genehmigt, der landwirtschaftliche Betrieb kassiert, der Bauer vergiebt die Arbeit zu einem Bruchteil der Kosten dem Maschinenring. Selbiges gilt beim Austrag, beim Bau der Häuser der Kinder usw.

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    1. Wenn sich einer bei seinen Kommentaren Realist nennt und die vermeintlich günstigen Stallbaukosten beschreibt so empfehle ich als Lektüre das Landwirtschaftliche Wochenblatt Nr42. Durchschnittliche Baukosten von Kuhställen 2018/19 über 10000 € x 70 oder 80 bleibt nach Abzug der Förderung immer noch 600000 plus egal ob mit oder ohne Melkroboter (AMS).Das bisschen Betriebshilfe über den MR fällt hier nicht mehr ins Gewicht.Es hilft allemal den jungen Betriebsnachfolgern ein paar € dazuzuverdienen.,denn den vollen Lohn den seine Alterskollegen in der Industrie bekommen,davon können sie nur träumen.Realist,geh in den Keller und schäm dich!

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  19. Erstens ist es eine Frechheit,mitten im Berufsverkehr morgens und Abends den Verkehr zu behindern!
    Zweitens finde ich den Kommentar mit dem nächtlichen Maishäckseln gut,das ist rücksichtslos von den Bauern!
    Die Polizei in München muss heute ein gutes Geschäft gemacht haben,da keiner von den Bauern die grüne Umweltplakette auf ihren Traktoren hat und auf den Odeonsplatz gefahren sind!

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    1. Tinchen, alle Traktoren, die neu zugelassen werden, erfüllen seit Jahren die strenge Abgasnorm 6 in der Regel mit Ad blue. Und die Hersteller von diesen Motoren tricksen nicht so wie fast alle Automarken.Da kommt die Luft sauberer raus als rein.

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  20. jeder will sein Ein-und Auskommen haben. In erster Linie muss sich der Verbraucher an der eigenen Nase fassen. Alles muss billig sein und immer verfügbar. Kauft weniger Massenware, egal ob Fleisch oder Klamotten. Jeder muss bei sich selbst anfangen. Nur dann ändert sich was.

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  21. Wieso sieht dann der Bauernverband das Freihandelsabkommen als “Große Chance”?

    “Peter Pascher vom Deutschen Bauernverband (DBV) kann die Angst vor TTIP hingegen nicht verstehen. „Mit TTIP haben haben europäische Produzenten die Chance, einen zusätzlichen Absatzmarkt in den USA zu erschließen, wir erhoffen für unsere Branche starke Wachstumsimpulse“, sagt er im Interview mit EURACTIV Deutschland.”

    Es handelt sich hier in diesem Beispiel zwar um TTIP und nicht Mersocur, trotzdem ist doch der Grundgedanke der Gleiche, oder?

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    1. Arbeitnehner und Selbstversorger (zumindest großteils)

      Die Macher sind ganz klar die Bauern.
      Um 5 bis 6 Uhr in der früh sind sie gestartet mit den Bulldogs. Bei vielen nach getaner Stallarbeit.
      Die Fahrt nach München, Organisation usw., auf alle Fälle eine bemerkenswerte klasse Leistung ! Das müssen andere erst mal auf die Beine stellen.

      An all jene die sich negativ zur Aktion äußern:
      Ich glaube ihr habt nicht die geringste Ahnung davon, welche Auswirkungen das durch die Bundes- und Europolitik bereits realisierten und weitergehende Bauernsterben (= Wachsen oder Weichen) zur Folge hat.

      Könnt ihr Euch nicht vorstellen, was das bedeutet, wenn es nur noch wenige Großbauern gibt und die Lebensmittelversorgung in Deutschland nur von diesen wenigen Großbauern und Betrieben im Ausland inklusive Transport nach Deutschland abhängig ist ?

      Der Bauer kann das schon aushalten.
      Ein Bauer kann säen und ernten, ein Bauer kann sich selbst versorgen.

      Können diejenigen, die im Berufsverkehr so sehr beeinträchtigt werden das auch?
      Kapiert denn keiner von euch, wie abhängig ihr werdet, ohne Landwirte in nächster Umgebung ?

      Noch ein Tipp: Versucht doch bitte mal nur einen kleinen Teil von Euren Lebensmitteln selbst zu erzeugen – dann würdet ihr ganz anders über Bauern reden – ihr würdet sie achten und schätzen.

      Mir kommt es so vor, als wären die Leute heute nicht mehr fähig von 12 Uhr bis Mittag zu denken = bei den Discountern gibt es doch so viele billige Lebensmitteln, ich brauch keine Bauern. (von der Redaktion gekürzt)

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      1. Keiner will die Bauern los werden. Wir halten nur das Gejammer nicht mehr aus.

        Anders als es hier immer dargestellt wird, bin es nicht ich als Verbraucher, der daran Schuld ist, dass der Bauer den Milchpreis seines Nachbarn unterbietet. Wir freuen uns, dass ihr euer Zeug so günstig verramscht. Wenn es das doppelte kosten würde, müssten wir das aber akzeptieren. Wir sind sogar so blöd und akzeptieren 2 Euro für den Liter Benzin. Aber ihr nutzt das nicht aus. Ihr jammert lieber.
        Wenn der Verbraucher Schuld am Preisverfall ist, weil er immer nach noch günstigeren Produkten fragt, warum haben dann alle anderen Bereiche außer landwirtschaftliche Erzeugnisse eine jährliche Preissteigerung von 2%? (vielleicht nicht aktuell aber im Schnitt). Wollt ihr mir erzählen, das kommt daher, weil der Verbraucher die Firmen bittet, ihre Preise um 2% anzuheben?
        Ok, gut, manchmal ist das sogar der Fall. Manche Verbraucher schenken dem Stromlieferanten Geld, wenn sie Öko draufschreiben. 😉 Das könnte euer Geld sein 😉

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        1. Der Vergleich ist super.
          Der Stromversorger erhöht die Preise, weil er wegen Auflagen (die er unfair findet), den Strom nicht mehr so günstig beschaffen kann. Billiger Atomstrom fällt weg, Vorhandene Kohlestromkraftwerk werden gebremst, teure Wasser-, Wind- und Sonnenenergie wird erzwungen usw… Was machen die großen Konzerne? Nehmen die Mehrkosten, schlagen Faktor 3 drauf und dann ab zum dummen Verbraucher, der niemals protestieren geht.
          Und was machen die Bauern, die sich ebenfalls als „Versorger“ bezeichnen? Jeder einzelne unterbietet den anderen und glaubt sogar noch, dass der andere Bauer, der ihn gerade unterboten hat, sein Freund wäre. Und der Bösewicht ist der Verbraucher, der ihm nicht anbietet, die Mehrkosten mit Faktor 3 zu schenken.

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          1. Seit wann kann der Bauer den Preis für Milch machen?
            Wie kann ein bauer den anderen unterbieten?
            Den Milchpreis macht die Molkerei in absprache mit den Discountern (Großabnehmern). Die wiederum die Produkte für den bequemen Bürger der die Lebensmittel ja im Supermarkt kauft und somit keinen Bauern braucht , günstig anbieten wollen.
            Macht euch erst mal schlau bevor ihr schlau dahereden wollt.
            Dass die Bauern Grundbesitzter sind liegt einfach daran dass Sier meist über viele Generationen an gleicher Stelle etwas geschaffen haben, was weiter vererbt wird und sich vermehrt.
            Viele Bauernhöfe sind deutlich älter und länger in der selben Familie wie die Firma Siemens, BMW oder Kathrein, aber halt Bodenständiger.

            @Bauern:
            Ihr macht sehr hochklassige Lebensmittel, mit großem Fleis und Einsatz. Vielen dank dafür!!!
            Ich glaube da ist viel Neid dabei. Jeder der im Anzug im Büro sitzt und ein finanziertes dickes Auto fährt meint er ist der große macher und nicht der Bauer mit dem Arbeitsgewand, aber jetzt erkennen langsam viele dass das nicht so ist und deshalb kommeen auch soche peinliche Kommentare.

            Wir deutschen geben alles aus der Hand, aber noch können wir uns noch selber versorgen, dank unserer Bauern. Das ist vielleicht in Zukunft mal das wichtigste was wir noch leisten können.

            Noch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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          2. Ja Befa, du bist nah dran es zu verstehen. Jetzt noch schnell die Frage klären, wie die Molkerei das wohl schafft, dass sie den Preis bestimmt. 😉
            Kannst dir ja auch mal die Frage stellen, warum das z.B. beim Autokauf nicht geht, dass der Kunde dem Händler sagt, was er zahlen will 😉

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          3. @ Buh
            du bist noch nicht so nah dran.
            Beim Autokauf Ist es ein geschäft mit dem Endkunden. Da kann ich mit dem Endkunden feilschen, ich kann mein Produkt präsentiern, bewerben usw.
            Das kann der Landwirt so nicht, denn da ist der Endkunde noch weit entfernt.
            Aber du hast dir wenigsten gedanken geacht.
            Mit dem rest aus meinem Kommentar bist du scheinbar meiner Meinung.
            Das freut mich.

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      2. .. Hallo,

        Anstatt übelst die gesamte Bevölkerung zu beleidigen und zu beschimpfen sollten Sie ihren Unmut den verantwortlichen Politikern und deren Wählern ( Bienenretter…) kundtun, denn die haben letztendlich diese Gesetze gemacht.

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      3. @Arbeitnehmer:
        Du widersprichst dir doch selbst, einerseits ist euer “Stellvertreter”, der Bauernverband für neue Absatzmärkte weltweit und du beschwerst dich dass wir/ihr dann abhängig von Großbetrieben im Ausland sind…wer exportieren will, muss natürlich auch aus dem Ausland importieren lassen…

        Also entweder siehst du es anders oder eure Stellvertreter repräsentieren nur die Meinung der Großbauern und nicht die der Kleinbauern.

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  22. Habt ihr eigentlich schon Mal überlegt, dass es nicht nur euch Bauern an den Kragen geht? Es geht dem gesamten Einzelhandel immer schlechter der keine Subventionen bekommt! Das billig Preisdenken macht alles kaputt! Der Einzelhandel kämpft gegen die Billigpreise im Netz, den der Einzelhandel vor Ort nicht halten kann! Er zahlt deutlich mehr als den Mindestlohn, zahlt brav die Steuern der Stadt usw. Der Kunde will zwar immer mehr Freizeit, mehr Lohn will aber billigst einkaufen! Es geht damit allen an den Kragen, wir Einzelhändler demonstrieren nicht und bekommen bestimmt keine Subventionen. Man darf dafür nicht nur die Politik verantwortlich machen, sonder jeder Kunde soll sich selber an die Nase fassen! Dann hätten Kleinbauern und kleine Einzelhändler besseres Auskommen und die Kunden würden bessere Lebensmittel und besseren Service von ansässigen Unternehmen genießen und man würden alle zusammen so einfach was für die Umwelt tun!

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    1. Räuber Hotzenplotz

      Genau da liegt das Problem !!!
      Fotos vom Urlaub ins Internet stellen, das dicke Auto vor der Garage, usw. Das ist heute das allerwichtigste !!!
      Und dann am Mittag das billigste Gammelfleisch fressen, weil man sich kein gescheites mehr leisten kann. Aber das sehen ja die Nachbarn nicht.. 🙁

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      1. Ja gut, dieses Argument hat jetzt jeder schon mal gelesen denke ich.
        Aber trotz Auflagen an die SUV-Autoindustrie, der Zwang zum Elektromotor und das Zerstören des Dieselmotors, schafft es die Autoindustrie die Preise der SUVs hochzuhalten und ob du es glaubst oder nicht: Der Verbraucher würde gerne weniger zahlen, schafft es aber nicht. Wieso? BMW ist halt schlauer als der Bauer.
        Anstatt Audi mit Preisdumping zu ruinieren, machen sie ihre Produkte besser.

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  23. Wahnsinn, wie gehässig hier über die familiengeführte Landwirtschaft gesprochen wird. Was bei der ganzen Meinungsmache immer aussen vor bleibt ist meins Erachtens die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Bei jedem Einkauf entscheidet der Verbraucher die Entwicklung in der Lebensmittelindustrie mit. In Deutschland sind die Ausgaben für Lebensittel im Vergleich zu anderen EU-Ländern am Niedrigsten. Solange die meisten lieber ihr Geld in SUVs investieren, beim Discounter billigst einkaufen, sich über Lebensmittelskandale echauffieren und dann über die Landwirte beschweren, die unsere Kulturlandschaft pflegen, wird sich hier wenig ändern. Kein Landwirt hat Freude daran jeden Tag den Bauernhof zu bewirtschaften und am Ende nicht davon leben zu können. Schwarz-Weiß denken hilft langfristig nicht wirklich weiter. Wer sich mit globalen Zusammenhängen, denen die Landwirtschaft ausgesetzt ist, beschäftigen möchte, dem sei dieser Film ans Herz gelegt: Das System Milch https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/das-system-milch-100.html

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  24. Meine klare Position zum Thema Protest der Bauern:
    Ich stelle mich klar auf die Seite von jeden einzelnen Bauern !

    Keiner der Bauern hatte je vor so zu arbeiten wie er es heute tut …keiner von denen überdüngt freiwillig seinen Boden.
    Das sind Entwicklungen die wir unserer Politik der Maßlosigkeit zu verdanken haben !
    Vergesst nie wie sich unsere Regierenden für jedes Stück Wachstum gefeiert hat.
    Dieses Wachstum hatte immer einen Preis den irgendjemand bezahlen musste und jedes Wachstum bedurfte und bedarf den Verbrauch von Energie.

    Deutschland und die Welt ist nicht gewachsen, es ist nicht mehr Ackerfläche geworden aber die Aufgaben für Bauern sind gewachsen !
    Ursprünglich war ein Bauer für die Produktion von Lebensmitteln zuständig. Heute muss er zusätzlich Energie produzieren, denn die Energiewende muss irgendwo her kommen und das abdecken was benötigt wird !
    Somit werden auch Schulen der Erhalt von Straßen die Bezahlung der Politiker und tausende andere Dinge mehr erwirtschaftet und bei all dem will der arbeitende Bauer auch noch was essen und seine Art erhalten.
    Nicht vergessen – die Ackerfläche (Grund und Boden) ist nicht mehr geworden!

    Jedes Stück Fleisch , Gemüse und Obst was weggeworfen wird auch durch euch die verbrauchen und nicht selber produzieren muss von den immer gleichen Äckern (Anbauflächen) kommen .

    Ist Euch eigentlich klar, dass der Bauer mit seinen Erzeugnissen euch die 100 % der Energie liefern, die ihr braucht um früh aufstehen zu können, um zum Beispiel Pakete zuzustellen oder andere Tätigkeiten auszuführen ?!

    Die Bauern haben mit vielen Problemen zu kämpfen. Die aufgaben werden mehr und die Bedingungen werden schlechter! Das Problem sitzt auf keinem Traktor sondern in der Wirtschaft und im Bundestag.

    Lasst euch keine Feindbilder zur Ablenkung andrehen, von denen die die Probleme erschaffen haben.

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    1. Hättest du das besser vor dem Absenden nochmal gelesen. 100% Energie zum Aufstehen und Fleisch, das auf dem Acker wächst 😉

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      1. @Gottlieb.
        Ja klar wächst das Fleisch auf dem Acker.
        Ist nur abgekürzt geschrieben.
        Was fressen denn die Nutztiere, die als Fleisch auf dem Teller landen ?
        Gras, Heu, Getreide, Mais usw. von Feld / Acker / Wiese.

        Manche sind so weit weg vom Grundlegenden – traurig.
        Aber damit wird auch klar, warum euch die Regierung so in der Hand hat.

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  25. Frage an die Bauern hier:
    Es gibt ja gewisse Gesetze in diesem Land. Eines davon besagt, dass der langsamere Verkehr dem schnelleren Verkehr das Überholen ermöglichen muss (das Gesetz erwähnt sogar explizit, dass ihr warten müsst, wenn es nicht anders geht).
    Warum tut ein Bauer das nicht? Ein Bauer schiebt sich sogar absichtlich bis an die geschlossene Schranke vor, damit ja kein Kleinwagen mehr davor Platz hat.
    Kennt er das Gesetz nicht oder ist es Absicht, weil ihr uns eins auswischen wollt?
    @ VorzeigeInternetBauerKernzlSepp: Du betitulierst uns ja gerne als Bauernhasser. Schon mal dran gedacht, dass es vielleicht eine Gegenreaktion auf euer rücksichtsloses Verhalten ist? Oder schon mal in den Sinn gekommen, dass solche Aktionen (wie im Bericht hier) euer Image nicht verbessern, sondern schaden, weil ihr diesmal eure Rücksichtslosigkeit sogar offiziell feiert?
    Wer Rücksichtslosigkeit sät, muss sich über die Ernte nicht wundern.

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    1. Landwirt aus Leidenschaft

      Würden Sie freiwillig stehen bleiben um eine Traktor oder eine LKW vor ihnen rein lassen, wahrscheinlich nicht. Wir Landwirte stehen auch unter enormen Zeitdruck und Anspannung besonders wenn das Wetter sehr unbeständig ist. Es ist ja schon gut das unser Traktoren 50 km laufen sind ja schon schneller als früher.

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      1. Auch ein Traktor, der 50 km/h fahren kann, ist ein “langsameres Fahrzeug”. Und in §5 Abs. 6 StVO steht ganz klar: “Wer ein langsameres Fahrzeug führt, muss die Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist.” Zeitdruck des Langsamfahrenden ist da keine ernstzunehmende Ausrede. Und ja, ich lasse Verkehrsteilnehmer überholen, die schneller fahren als ich.

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        1. die meisten großen LKW auf unseren Landstraßen dürfen auch nur 60 KM/h fahren.
          Müssen die auch alle rechts ran fahren?

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          1. Hätt ich nix dagegen. Faktisch fahren die meisten LKW aber eh 80 oder drüber. Und zwischen 50 und 80 ist schon ein Unterschied.

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    2. Die Ursache warum landwirtschaftliche Gespanne nicht überholt werden können, ist ja der Gegenverkehr,warum wird der nicht beschimpft? wenn man dann ständig mitfiebern muß daß dem überholendem nichts passiert weil auf Teufel komm raus überholt wird dann vergeht dir manchmal die Motivation in einer Omnibushaltestelle stehen zu bleiben.Da stehts dann oft 5 min ,aber unsere Zeit ist ja weniger wert als die der sonstigen Verkehrsteilnehmer.

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  26. Also euch soll einer verstehen. Wenn man sich über eure Milch beschwert, seid ihr plötzlich Schweinebauern und Spargelbauern. Wenn man sich über das Gammelfleisch beschwert, seid ihr dann doch wieder Milchbauern und wenn ihr gar nicht mehr weiterwisst, seid ihr plötzlich Energieversorger? Wenn einer die Ökobilanz in Frage stellt, seid ihr Biobauern und Pflanzenliebhaber und sonst seid ihr Tierliebhaber und Bodenschoner, die niemals Mais nur die Biogasanlage anbauen würden.
    Richtige Multitalente seid ihr… Leider nur im Rausreden.

    PS: Finger hoch, wer von den hier anwesenden kein Milchbauer ist und dann alle Kommentare ala “wir bringen das Fleisch in euren Kühlschrank” überdenken.

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    1. Landwirt aus Leidenschaft

      Das Mais für die Biogas angebaut wird wurde von unser Regierung befürwortet siehe Energiegesetz das ja auch neuerbare Energien setzt. Was sie sonst noch alles beschrieben haben spielt in dem Beruf Landwirt alles mit ein. Der Beruf Landwirt ist sehr umfangreich schauen Sie doch mal das Berufsbild Landwirt an dann werden sie sich wundern was wir alles Lernen müssen damit wir einen Betrieb anständig führen können.

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