Pro Patient nur EIN Besucher pro Tag!

Ab kommenden Montag: Geänderte Regeln für das RoMed-Klinikum wegen der aktuellen Corona-Situation

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Zum Schutz der Patienten ist ab dem kommenden Montag, 14. September, in den RoMed-Kliniken im Landkreis nur noch pro Patient ein Besucher pro Tag zugelassen. Das meldet das Klinikum am heutigen Freitag-Nachmittag. Die übrigen bisher geltenden Regeln bestehen fort. Weiterhin werden auf der Website der RoMed-Kliniken je nach Bedarf Hinweise zu den Besuchsregeln aktualisiert.

Die RoMed Kliniken weisen auf folgende Punkte hin:

  • Besucher, bei denen Krankheitssymptome wie Fieber und Atemwegserkrankungen bestehen, dürfen des Klinikum NICHT betreten.
  • Ebenso ist Besuchern, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer mit SARSCoV-2 infizierten Person hatten oder die unter Quarantäne stehen, der Zutritt NICHT gestattet.
  • Besucher können das Klinikum nur über den Haupteingang betreten.
  • Vor dem Zutritt erfolgt über einen Fragebogen eine namentliche Registrierung.
  • Pro Patient ist ein Besucher pro Tag zulässig.
  • In den Patienten-Zimmern dürfen sich zeitgleich insgesamt höchstens zwei Besucher aufhalten.
  • Der Abstand von mindestens 1,5 m ist unbedingt einzuhalten.
  • Es ist durchgehend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Eine Händedesinfektion ist beim Betreten und Verlassen der Klinik vorzunehmen.
  • Die Husten-/Nies-Etikette (Armbeuge) ist zu beachten.

In klinischen Risikobereichen wie beispielsweise der Onkologie können die Regelungen abweichen, ebenso in den Fachbereichen Geburtshilfe, Kindermedizin und bei Palliativpatienten.

Die entsprechenden Anweisungen des Klinikpersonals sind zu beachten.

Die RoMed-Kliniken danken für die Mithilfe und bitten für die Maßnahmen um Verständnis.

 

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9 Kommentare zu “Pro Patient nur EIN Besucher pro Tag!

  1. ZustandnachApplaus

    Das wäre doch eine gute Gelegenheit, dem Personal dort, das nach wie vor in Schutzausrüstung arbeitet, wenigstens weiter einen Infektionszuschlag zu bezahlen.

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  2. Ich kenne Personal, das selber infiziert war und sich trotzdem nicht an Regeln hält – ist zwar wahrscheinlich die Ausnahme, aber das macht mich wütend.

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  3. Wieviel von dem Personal war im Urlaub etc.? Wo ist das… Wo wächst das Geld an den Bäumen?

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    1. Sehr geehrte Frau Landfrau,
      leider kann ich Ihren Beitrag zu diesem Thema nicht verstehen. Ich bin wahrscheinlich nicht nicht intelligent genug. Tut mir leid.
      Wenn Sie nicht „versteckt“ auftreten würden könnte ich Sie persönlich um eine Erklärung bitten aber so …..

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  4. Hallo Landfrau,
    Ich arbeite auch in der Pflege und war innerhalb Bayerns im Urlaub. Sollte ich mich jetzt schämen? Nein!
    Sie sollten schon in Ihrem Kommentar unterscheiden, wo die Leute in den Urlaub hinfahren.
    Und nein, das Geld wächst nicht auf den Bäumen. Aber Corona ist nur die Spitze des Eisbergs an Infektionen, denen wir ausgesetzt sind.

    Da gab es im Krankenhaus auch vorher schon Patienten mit verschiedensten, teils gefährlichen Keimen, die versorgt werden mussten. Diese spezielle Gefahr für den Mitarbeiter und dessen Familie (im Übrigen egal welches Tätigkeitsfeld im Krankenhaus) wurde nie vergütet.

    Aber die meisten Menschen denken erst darüber nach, wenn sie selbst als Patient in eine solche Situation geraten.

    Die Verkäuferin im Supermarkt ist auch einem Risiko ausgesetzt, eigentlich alle. Aber wenn ich einen Patienten vom Rollstuhl ins Bett hebe, wenn ich ihn wasche, wenn ich ihm die Zähne putze, dann kann ich mich nicht hinter eine Plexiglasscheibe setzen oder Abstand halten.

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  5. da gebe ich „Achso“ vollkommen recht…und noch eine andere sichtweise:…ich arbeite in einem altenheim und habe viele ausländische kollegen, die selbstverständlich in ihrem urlaub ihre familie sehen möchten, die sie ja eh immer nur wenige wochen im jahr sehen können…nicht jeder urlaub im ausland ist gleich „party-urlaub“…und es hat auch nicht jeder ein haus mit garten, wo er sich‘s schon mal gemütlich machen kann…und diejenigen, die sich an den heimischen badeseen tummeln, werden ja auch gleich gerne mal als egoisten bezeichnet…na ja, auf jeden fall sind die kollegen alle wieder zurück, haben sich testen lassen…und siehe da, alle negativ..🤗

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  6. Gute Beiträge von richtig und Achso!! Sehe ich auch so.

    Warum sollten Pflegekräfte denn nicht in den Urlaub fahren?? So lange anstand gehalten wird, keine Party gefeiert werden, dürfte es in die Richtung keinen Vorwurf geben!! Die die sich auf einer Party oder Ballermann oder oder oder angesteckt hatten, wollten hinterher versorgt werden von Arzt und Personal. Aber die Ärzte und ihr Personal dürfen keinen Spass haben und in den Urlaub fahren, oder wie? sonst könnten die sich ja nicht mehr um die ganzen unvernünftigen Patienten kümmern.

    Ich hätte auch gerne einen kleinen Gehaltszuschlag, ich arbeite als MFA und bin täglich mit Corona konfrontiert, an uns Arzthelferinnen wurde allerdings hier nicht gedacht. Wenn ein Patient kollabiert, werde ich ihn auffangen und mich dementsprechend um ihn kümmern. Als MFA in der Allgemeinarztpraxis, die die auch Abstriche machen, haben wir sozusagen täglich das Coronavirus in der Hand. Nicht jede Pflegekraft/ Krankenschwester arbeitet auf einer Station die Coronaerkrankte oder Verdachtsfälle betreut. Also denke ich sollten diese auch keinen zuschlag/Bonus erhalten.

    Hoffe es ist keiner verärgert über mein schreiben hier, wollte nur u.a. mal erwähnen, dass wir MFA auch gute Arbeit leisten und gerade in Coronazeiten echt viel zu tun hatten und noch haben werden.

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  7. Niedergelassener Arzt

    Hallo Brigitte,
    ich habe meinen Mitarbeiterinnen ohne zu Zögern eine Corona-Sonderzahlung zukommen lassen.
    Die gibt es nämlich bis Ende des Jahres steuer- und sozialversicherungsfrei bis 1.500 Euro pro Mitarbeiter.
    Wär doch was auch für Ihren Chef, oder?

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  8. Ich bin nicht im Gesundheitswesen tätig, sondern in der Gastronomie, aber auch hier gibt es die Corona-Zuschläge! Die meine Mitarbeiter natürlich bekommen. Wegen der Belastung im Kundenservice mit Maske.

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