Premiere von Hoffmanns Erzählungen

Das Theater Wasserburg eröffnet am Freitag seine Spielzeit 20/21 mit einer Musiktheater-Produktion

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Das Theater Wasserburg eröffnet seine Spielzeit 20/21 mit einer Musiktheater-Produktion unter der Regie von Uwe Bertram: „Hoffmanns Erzählungen“. Die Premiere ist am kommenden Freitag, 2. Oktober, um 20 Uhr. In der Adaption von Mario Eick steht dabei Hoffmann in all seiner Privatheit im Mittelpunkt. Doch wer ist dieser Hoffmann? Wie lautet eigentlich sein Vorname? Doch nicht etwa E.T.A.? Ist das dieser an die Liebe verfallene, zwischen Kunst und Leben zerrissene Bohemian und schreibende Trinker, dem die absonderlichsten und phantastischsten Geschichten passieren?

Foto: Christian Flamm

Hoffmann kennen zu lernen ist nicht ganz einfach. Zurückgezogen lebend hadert er mit sich, mit der Gesellschaft, mit seinem sozialen Umfeld und vor allem mit seinen Geschichten, die er zu Papier bringen will.

Da gibt es diese drei Frauen: Olympia, Giulietta und Antonia, die wohl alle nicht mehr am Leben sind. Seine Welt der Phantasie scheint eine sehr lebendige zu sein, die dort existierenden Figuren fordern ihn. Oder ist es doch die Realität? Hier beginnt die Journalistin Stella Fragen zu stellen …

Weitere Vorstellungen sind

am 3., 16., 17. und 18. Oktober,

am 20., 21. und 22. November,

am 11., 12. und 13. Dezember,

am 22. und 23. Januar sowie

am 12. und 13. März.

Der Text stammt von Mario Eick nach Motiven von E.T.A. Hoffmann.

Regie führt Uwe Bertram.

Es wirken mit: Mario Eick, Susan Hecker, Hilmar Henjes, Pit Holzapfel, Georg Karger, Anno Kesting, Nik Mayr, Wolfgang Roth, Leonhard Schilde, Annett Segerer, Regina Alma Semmler.
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Zum Thema Corona-Schutzmaßnahmen im Theater Wasserburg:

Das weitere Programm am Theater Wasserburg:

Ebenfalls für Oktober sind die Wiederaufnahme von „Das Tagebuch der Anne Frank“ und die Premiere von „Krankheit der Jugend“ geplant. Außerdem gibt es eine Lesereihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Wasserburg (wir berichteten bereits).

„Das Tagebuch der Anne Frank“, ein Solo-Stück mit Annett Segerer in der Regie von Mario Eick, erzählt die Erlebnisse von Anne Frank nicht einfach nach, sondern lässt ihre Gedankenwelt entstehen und spürbar werden.

Die Texte stammen aus der Originalfassung, die vom Anne Frank Fonds Basel autorisiert wurde. Die öffentlichen Vorstellungstermine: 10. und 11. Oktober sowie 18. und 19. Dezember. Schulen können Anfragen für Vorstellungen unter der Woche im Theater Wasserburg direkt an die Leiterin des Kinder- und Jugendtheaters, Annett Segerer, unter segerer@theaterwasserburg.de, richten.

„Krankheit der Jugend“ hätte im März 2020 Premiere haben sollen. Dann kam der Corona-Lockdown. Nun ist der neue Premieren-Termin am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr.

Ferdinand Bruckners Stück spielt in Zeiten, in denen eine Gesellschaft keine bürgerlichen Werte mehr hat. Marie, eine Medizinstudentin, lädt zur Promotionsfeier in ihrer WG. Ein Beziehungskarussell von Machtrausch, Kriminalität und Selbstzerstörung beginnt.

Regie führt Susan Hecker.

Es spielen: Amelie Heiler, Hilmar Henjes, Nik Mayr, Magdalena Müller und Annett Segerer.

Die Lesereihe „Verbranntes“ in Zusammenarbeit mit der VHS Wasserburg befasst sich ausgehend von der Bücherverbrennung in Deutschland am 10. Mai 1933 mit Briefen, Essays, Lyrik und Prosa von Autoren, deren Werk verbrannt beziehungsweise verboten wurde, sowie politischen Positionspapieren und weiterem Material zum Thema.

Die erste kostenfreie Lesung ist am Donnerstag, 15. Oktober, um 20 Uhr im Theater Wasserburg. Weitere Lesungen folgen im November, Dezember und Januar. Anmeldung über www.vhs-wasserburg.de.

Vorstellungsbeginn ist donnerstags bis samstags um 20 Uhr, sonntags um 19 Uhr.

Mehr Informationen sowie Karten und tagesaktuelle Hinweise zu Spielplanänderungen gibt es über www.theaterwasserburg.de.

Karten im Vorverkauf sind in der Touristinfo, im Innkaufhaus und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg sowie beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen und im Kroiss TicketZentrum Rosenheim erhältlich.

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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