Prälat Günther Lipok feierte Jubiläum

Ramerberg: Vor genau 55 Jahren zum Priester geweiht - Großes Hobby Fußball

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Im Anschluss an den Festgottesdienst bedankte sich Verbandspfarrer Klaus Vogl und gratulierte Prälat Günther Lipok (links) herzlichst mit einem Blumenstrauß zum Priesterjubiläum! Am 29. Juni 1963, also vor genau 55 Jahren, wurde Prälat Günther Lipok am Namensfest der Kirchenfürsten „Peter und Paul“ in Freising zum Priester geweiht. Als „Unruhestandspfarrer“ wohnhaft im Pfarrhof in Ramerberg und seit nunmehr zwölf Jahren eingegliedert im Seelsorgeteam des Pfarrverbandes Rott-Griesstätt-Ramerberg war es für den 82-Jährigen naheliegend, sein Priesterjubiläum am Patroziniumstag der ehemaligen Klosterkirche in Altenhohenau würdig zu gestalten.

Und ausgesprochen viele Pfarrangehörige haben teilgenommen am festlichen Dankgottesdienst, den Prälat Lipok in Konzelebration mit Verbandspfarrer Klaus Vogl und Pfarrer Herbert Weingärtner sowie Diakon Simon Frank feierte.

In Oberschlesien geboren und als neunjähriger Halbwaise aus der Heimat vertrieben, kam Günther Lipok, nach 16 Monaten turbulenter Flucht und Schussverletzung im April 1946 zusammen mit seiner Mutter nach Lehen in der Gemeinde Pfaffing. Trotz schwieriger Nachkriegszeit erinnert er sich an eine schöne Jugendzeit mit vielen guten Freunden.

Als Gründungsmitglied des SV Ramerberg, aktiver Fußballer, später Schülertrainer dann Schiedsrichter bis hin zum Ehrenmitglied blieb seine Vereinszugehörigkeit bestehen. Ebenso entwickelte sich nach seiner Rückkehr aus München ein überaus persönlicher Kontakt zu einem Großteil der Ramerberger Bevölkerung.

Nach Volksschule und humanistischen Gymnasium in Rosenheim begann Günther Lipok 1957 an der Hochschule für Heimatvertriebene sein Studium der Philosophie. Einem Freistudium in München folgte der Abschluss der theologischen Studien in Königsstein. Das Weihejahr mit Priesterweihe in Freising wurde durch Primiz (7. Juli 1963) in Rott und Nachprimiz in Ramerberg gekrönt.

Den beruflichen Werdegang seiner Seelsorger-Laufbahn begann der heutige Prälat und Studiendirektor i.R. Günther Lipok als Kaplan in verschiedenen Münchner Pfarreien. War dann drei Jahrzehnte Gymnasiallehrer am Luitpold Gymnasium in München und machte außerdem Seelsorgemithilfe in den Münchner Pfarreien St. Lorenz und ab 1982 Pfarradministrator in St. Klara. Seit 2006 ist Günther Lipok nicht mehr als „Unruhestandspfarrer“ in Ramerberg und aus dem Seelsorgeteam im Pfarrverband wegzudenken.

Unser Foto zeigt die Ministranten, dahinter von links Diakon Simon Frank, Pfarrer Herbert Weingärtner, Jubilar Prälat Günther Lipok und Verbandspfarrer Klaus Vogl.

prj

Fotos: Josef Penzkofer

 

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