Ponschabaustraße: Baubeginn im Herbst

Städtisches Mehrfamilienhaus nimmt Formen an - Gestern grünes Licht vom Stadtrat

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Große Veränderungen stehen in der Ponschabaustraße an: Nicht nur der Neubau der Berufsschule und die damit verbundene Fällung von alten Bäumen am Straßenrand (wir berichteten), auch ein Projekt auf der gegenüberliegenden Straßenseite werden dem Burgerfeld an dieser Stelle ein ganz neues Gesicht verleihen. Gestern gab es im Stadtrat grünes Licht für ein städtisches Mehrfamilienhaus unterhalb der bestehenden Seniorenwohnanlage.

4,6 Millionen Euro will sich die Stadt die 23 neuen Wohneinheiten in der Ponschabaustraße kosten lassen, „für bezahlbaren, nachhaltigen und sozialen Wohnraum“, wie Bürgermeister Michael Kölbl gestern erklärte. „Im Bereich von acht Euro soll sich der Mietpreis pro Quadratmeter bewegen“, ergänzte Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann. Die Ausstattung der Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, die genau auf den Mix, der in Wasserburg benötigt wird, zugeschnitten ist, soll langlebig und wartungsarm gestaltet werden. Herrmann: „Wir bauen da keine Luxuswohnungen, aber etwas sehr Solides.“

Mit dem Bau des Mehrfamilienhauses, das 1450 Quadratmeter an Wohnfläche bieten wird, soll im September, spätestens Oktober begonnen werden, wie die beteiligten Architekten erklärten. Mit der Fertigstellung rechne man dann zum Jahresende 2019.

Verschiedene Stadträte wollten während der Diskussion zum Bauprojekt Genaueres zum Energiehaushalt des neuen Gebäudes wissen. Nach einer Solaranlage und der Versorgung mit Wärme wurde gefragt, was Bürgermeister Michael Kölbl nach eingehenden Erläuterungen durch die Architekten nochmals zusammenfasste: „Wir bauen da auch energetisch gesehen etwas absolut Vorbildliches. Das Gebäude wird insgesamt 45 Prozent weniger Energie verbrauchen, als reglementiert ist.“

Der Stadtrat stimmte dem Bauprojekt ohne Gegenstimme zu.  

 

 

 

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