Polizei zeigt Wasserburger Wirt an

Seit den vergangenen Tagen zählte das Polizeipräsidium Rosenheim über 2.000 Einsätze und Kontrollen im Kontext mit der Corona-Pandemie. Leider mussten mehrfach Verstöße gegen die Bestimmungen der Allgemeinverfügungen festgestellt werden. Polizeipräsident Robert Kopp appelliert am heutigen Mittag eindringlich an die Vernunft der Bürger zur strikten Einhaltung der festgelegten Anordnungen und Empfehlungen. Die Kontrollen der Polizei würden noch einmal intensiviert …

Teilweise sei bei den Gesprächen und Diskussionen viel Überzeugungsarbeit notwendig gewesen, um die Menschen zu sensibilisieren. Einzelne hätten sich nach wie vor uneinsichtig gezeigt – wie zum Beispiel ein Wasserburger Gastwirt, beklagt das Polizeipräsidium. Dieser Lokalbetreiber habe seine Gaststätte zwar von außen sichtbar geschlossen gehabt, über einen Hintereingang jedoch Gäste eingelassen und bewirtet.

Die Folge für den uneinsichtigen Gastwirt war eine Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz, welche mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahre geahndet werden kann.

Die Beamten mussten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bislang bei mehr als 70 Verstößen die erforderlichen Strafanzeigen erstatten.

„Wir appellieren eindringlich an Herz und Verstand aller Bürgerinnen und Bürger, die Bestimmungen der Allgemeinverfügungen einzuhalten und damit zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos beizutragen.” das betont Kopp noch einmal.

Die Polizei im südlichen Oberbayern werde diesbezügliche Kontrollen intensivieren und bei festgestellten Verstößen konsequent einschreiten, heißt es heute in der Presseerklärung.

Die Polizei sagt: MIA SAN FÜR EICH DA – BLEIBT‘S BITTE FÜR UNS DAHOAM!