Polizei fahndet nach „Makler”

Mann (40) musste 1300 Euro in bar sofort als Vermittlungsprovision bezahlen

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Ein 40-jähriger Mann aus Rosenheim wollte sich eine neue Wohnung suchen und inserierte eine Suchanzeige. Daraufhin meldete sich ein Makler, der angeblich mehrere Wohnungen im Angebot hatte. Er schickte etliche Fotos und entsprechende Unterlagen, wie Grundrisse von verschiedenen Wohnungen, die nach Angaben des Maklers aktuell zur Vermietung frei wären und sofort bezogen werden können. Der Makler wies aber gleich darauf hin, dass er vorab 1300 Euro in bar schon mal als „Vermittlungsprovision” haben möchte …

Man vereinbarte dann ein Treffen, um weitere  Details abzusprechen – und das Bargeld zu übergeben. Dabei sollte aus den vielen Wohnungen dann auch die passende gefunden werden. Der 40-Jährige übergab die eingeforderten 1300 Euro und tatsächlich zeigte der Makler viele Fotos von Häusern, in denen sich angeblich Wohnungen zur Vermietung befinden würden.

Man beendete das Gespräch mit einem weiteren Termin. Der Makler täuschte vor, dass er noch Klärungsbedarf mit den Vermietern habe. Zu einem weiteren Treffen kam es dann aber nicht mehr.

Dem Geschädigten kam die Sache nun komisch vor und er erstattete Anzeige wegen Betrugs bei der Polizei Rosenheim. Der Makler hatte dem Geschädigten einen rumänisch klingenden Namen genannt. Dieser Name war nach Ermittlungsstand der Polizei ein Fantasie-Name und ist real gar nicht existent.

Da sich der Makler telefonisch auf die Annonce mit seinem Handy gemelde hatte, ist die Nummer bekannt. Die Polizei versucht darüber nun, den falschen Makler dingfest zu machen.

 

 

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