Play-Off: Viertelfinale ausgeglichen

 Wasserburg verliert in Freiburg mit 66:73 - Leonie Fiebich am Knie verletzt

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Die Play-Off-Viertelfinal-Serie geht in die Verlängerung, denn die Wasserburger Basketball-Damen müssen sich in Freiburg mit 66:73 (36:40) geschlagen geben. Das entscheidende Spiel drei findet am Samstag um 19 Uhr in der Badria-Halle statt.

Nicht nur gab es in der vierten Begegnung der Saison die erste Niederlage gegen die Eisvögel aus dem Breisgau, in den letzten Minuten verletzte sich auch noch Leonie Fiebich am Knie. Die junge Nationalspielerin hatte bis zu diesem Zeitpunkt vor allem mit zwölf Rebounds geglänzt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Verletzung als nicht zu schwerwiegend herausstellt.

Auf Freiburger Seite fiel Centerin Audrey-Ann Caron-Goudreau Mitte des dritten Viertels aus und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Gute Besserung an beide!

Der Wasserburger Angriffsmotor stotterte zu Beginn der Partie am Dienstagabend erheblich, doch nach einem 2:7-Rückstand fanden die Gäste besser ins Spiel und gingen nach einem Dreier von Laura Hebecker zum 12:11 erstmals in Führung. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe sich Freiburg Mitte des zweiten Viertels mit einem 10:0-Lauf erstmals absetzen konnte (25:35). Vor allem dank zweier weiterer Hebecker-Dreier kämpften sich die Innstädterinnen bis zum Pausenpfiff auf 36:40 zurück.

Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Gastgeberinnen die sich einen kleine Führung (41:49) erspielen konnten. Wasserburg allerdings kämpfte sich zurück und blieb bis zum 63:63 Mitte des letzten Spielabschnitts dran. Wieder konnte Freiburg sechs Punkte drauflegen und blieb in der Folge auch an der Freiwurflinie cool. Bei den TSV-Damen wollten die letzten Dreierversuche nicht fallen und so war die 66:73 Niederlage besiegelt. „So soll ein Play-Off-Spiel sein. Beide Seiten haben hart gekämpft“, so Sidney Parsons: „Wir hatten leider wieder einige Phasen der Unkonzentriertheit mit leichten Fehlern und vergebenen Chancen. Jetzt müssen wir nach vorne schauen und uns auf das dritte Spiel vorbereiten.“

Der Gegner für Wasserburg oder Freiburg im Halbfinale der Play-Offs um die deutsche Meisterschaft steht bereits fest: Pokalsieger und Hauptrundenmeister Herne hatte aber gegen den Aufsteiger und Tabellenachten Braunschweig zu kämpfen und konnte Spiel zwei nur äußerst knapp mit 57:56 gewinnen. SON

Es spielten in Freiburg: Svenja Brunckhorst, Leonie Fiebich (7 Punkte, 12 Rebounds), Alina Hartmann (2 Punkte), Laura Hebecker (17 Punkte, 4 Rebounds, 4 Dreier), Tina Jakovina (12 Punkte), Marie Mfoula, Julia Pöcksteiner, Jennifer Schlott (6 Punkte, 5 Assists), Manu Scholzgart, Jewel Tunstull (14 Punkte, 6 Rebounds) und Ashley Williams (8 Punkte, 9 Rebounds).

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