Pfaffinger Pfarrfest mal anders …

Wegen der Corona-Krise: „To go & dahoam“ am kommenden Sonntag - Kuchenverkauf für sozialen Zweck

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Das Pfarrfest in Pfaffing mit dem feierlichen Gottesdienst kann in diesem Jahr leider wegen der Corona-Krise nicht im traditionellen Rahmen stattfinden. Damit dieser Tag – der kommende Sonntag, 12. Juli – mit all seinen Freuden, Begegnungen und Spezialitäten in Pfaffing nicht ganz entfallen muss, haben sich die Verantwortlichen von Pfarrgemeinderat und Frauen Gemeinschaft Pfaffing etwas anderes einfallen lassen: Ein „Pfarrfest to go & dahoam“. Damit muss an diesem Tag zumindest nicht selbst gekocht und gebacken werden …

Von 11 bis 14  Uhr können vorbestellte, regionale Brathendl, Steckerlfische, Rollbraten, Getränke sowie selbstgemachte Torten, Kuchen und Schmalzgebäck am Pfarrheim in Pfaffing abgeholt und zu Hause (vielleicht mit Freunden, Nachbarn oder der Familie im Rahmen der aktuellen Regeln) genossen werden.

Wie immer kommt der Erlös des Kuchenbufetts sozialen Zwecken zugute.

Achtung: Noch bis heute, Mittwoch, 15 Uhr kann die Vor-Bestellung in den eigens montierten Briefkasten an der Garage von Pfaffings Pfarrer Josef Huber eingeworfen werden.

Die notwendigen Bestellformulare mit der Anleitung zum Ablauf gibt es überall dort, wo es den Gottesdienst-Anzeiger gibt. Zudem steht das Formular auf den Internetseiten der Pfarrei Pfaffing sowie der Frauen Gemeinschaft Pfaffing e.V. zum Download zur Verfügung.

Mit dem „Pfarrfest to go & dahoam“ möchten die Organisatoren auch die regionalen Anbieter unterstützen, die in diesem Jahr auf viele solcher Veranstaltungen verzichten müssen.

 

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8 Kommentare zu “Pfaffinger Pfarrfest mal anders …

  1. Nächstes Jahr sind dafür 19% Umsatzsteuer fällig!

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    1. Da es sich um “Mitnahmespeisen” handelt, ist hier der ermäßigte Steuersatz anzuwenden….

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  2. … oder 20 oder 21 🙁

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  3. Angelika Hauser

    Was hat das Pfarrfest mit der MwSt. zu tun?
    Es ist doch toll, dass es solche Leute gibt, die so was
    veranstalten, wenns halt nicht anders machbar ist.

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    1. .. ganz einfach: dort werden Waren mit Gewinnabsicht verkauft.
      Und das regelmäßig, somit unterliegt es der Steuerpflicht..
      Um selbstgemachte Kuchen oder (offene) Lebensmittel öffentlich zu verkaufen benötigt man zumindest eine Erstbelehrung (oder und ein Gesundheitszeugnis) vom Gesundheitsamt. Das muss jeder besitzen und vorweisen der mit der Zubereitung und dem Verkauf der (offenen) Lebensmittel-Waren in Kontakt ist.

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      1. Marius Pfaffenberger

        Lieber Surfer,
        “.. ganz einfach: dort werden Waren mit Gewinnabsicht verkauft.” Um dich diesbezüglich zu korrigieren. Das Pfarrfest wirft jedes Jahr für uns als Pfarrgemeinderat einen minimalen Gewinn ab, welcher dann an verschiedene Programme und Aktionen gespendet wird oder den Kirchenstiftungen zugute kommt, um solche Aktionen auch in Zukunft durchführen zu können.

        (Da Sie sich so gut mit der steuerlichen Situation auszukennen scheinen, wird Ihnen sicherlich auch einleuchten, dass wir für solch ein Pfarrfest auch Geld auslegen müssen bzw. Rücklagen brauchen).

        Und nebenbei gesagt: Wenn wir den Arbeitsaufwand unseres Festausschusses und allen Helfern mit einrechnen würden, wären wir wahrscheinlich unter dem Mindestlohn… Hier wurde von unseren drei Damen aus dem Festausschuss EHRENAMTLICH eine schöne Möglichkeit geschaffen, auch in der Corona-Zeit ein Stück weit “Normalität” zu schaffen.

        Die Grundintention hinter dem Pfarrfest war mit unter (nebenbei gesagt) auch die, unseren regionalen Unternehmen und Caterern in der Corona-Zeit zu helfen. Wie Ihnen sicherlich aufgefallen sein wird, sind die meisten Feste der kommenden Zeit abgesagt, was für diese Unternehmen bzw. Personen keinen Umsatz bedeutet. Uns hier eine “Gewinnabsicht” zu unterstellen, ist einfach zu kurz gesagt und Sie würden gut daran tun, das nächste Mal zu überlegen, bevor Sie etwas kommentieren.

        “Um selbstgemachte Kuchen oder (offene) Lebensmittel öffentlich zu verkaufen benötigt man zumindest eine Erstbelehrung (oder und ein Gesundheitszeugnis) vom Gesundheitsamt. Das muss jeder besitzen und vorweisen der mit der Zubereitung und dem Verkauf der (offenen) Lebensmittel-Waren in Kontakt ist.”
        Seien Sie versichert, dass wir uns um die notwendigen Vorschriften gekümmert haben. Wie Ihnen sicherlich (bei erneutem Nachdenken) auffallen wird, könnten wir eine derartige Aktion nicht durchführen, ohne vorher grünes Licht von den jeweiligen Stellen erhalten zu haben. Es tut uns allerdings äußerst Leid, nicht vorher auch bei Ihnen um Erlaubnis gefragt zu haben…

        Schade, dass es dann Leute wie Sie gibt, die dies nur kritisieren und sich vorher nicht informieren bzw. einfach nur darauf aus sind, sich über Dinge aufzuregen, von denen sie keine Ahnung haben…

        Beste Grüße

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  4. Heuer läuft ja alles steuerfrei in die Kasse der Veranstalter.
    Nächstes Jahr kommt bei solchen Aktionen vermutlich Papa Staat und kassiert kräftig mit, womit der Gewinn mindestens um die MwSt sinkt.
    Ich find´s übrigens sehr gut, wenn solche Veranstaltungen auf die Beine gestellt werden… 🙂

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  5. Schön, dass es Leute gibt, die sowas auf die Reihe stellen, um die krisengebeutelten Caterer zu unterstützen. Respekt!

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