Personal fürs Impfzentrum gesucht

Viel komplexer als ein Testzentrum: Es müsse ein Beratungsgespräch und eine Risikoaufklärung geben

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Stadt und Landkreis Rosenheim werden ein gemeinsames Impfzentrum anbieten. Im Gespräch war schon mal die Loretowiese als Örtlichkeit. Konkret seien die Planungen allerdings noch nicht. Ein Impfzentrum zu betreiben sei nämlich deutlich komplexer als ein Testzentrum, zitiert der Bayerische Rundfunk einen Sprecher des Landratsamtes. Die Menschen könnten nicht mehr einfach einen Termin ausmachen und vorbeikommen. Es müsse ein Beratungsgespräch und eine Risikoaufklärung geben.

Zudem verwies der Sprecher auf die Patientenrechte, so der BR. Man brauche mehr Platz für ein Impfzentrum, um verschiedene Räume anbieten zu können. Patienten sollten bei der Impfung nicht gesehen werden.

Eine besondere Herausforderung ist auf jeden Fall, dass der Impfstoff bei minus 80 Grad gekühlt werden muss (wir berichteten).

Eine weitere Herausforderung sei es, qualifiziertes Personal zu finden. Mitte Dezember wolle und müsse man die Planungen aber schon abgeschlossen haben …

Quelle BR

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11 Kommentare zu “Personal fürs Impfzentrum gesucht

  1. Das ist doch mal wieder richtig deutsch. Wer sich impfen lassen will, soll dies doch einfach tun können.
    Bei der Grippeschutz-Impfung geht das doch auch ganz einfach.

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    1. Ich weiß nicht, wo Sie sich Ihre Grippeschutz-Impfung verpassen lassen. Aber bei mir macht das der Hausarzt – allemal eine kompetente Person.

      Bei diesem Impfstoff geht das aber nicht, weil er bei -70 Grad gekühlt werden muss.
      Das geht nur in entsprechend ausgestatteten Impfzentren. Und die müssen wiederum mit kompetentem Personal (sprich: Ärzten) ausgestattet sein.

      Was gibt es jetzt da nicht zu verstehen? Und was soll an einem solchen Vorgehen besonders deutsch sein?

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      1. Beratungsgespräch und Risikoaufklärung werden wahrscheinlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als die Impfung selbst.
        Informieren kann sich doch jeder im Vorfeld der Impfung

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      2. Für die Injektion eines Impfstoffes ist nicht zwingend ein approbierter Arzt erforderlich. Auch Pflegekräften ist es erlaubt (je nach Ausbildungsstand), eine Impfung durchzuführen. Die intramuskuläre Injektion, sowie die Subkutaninjektion sind Bestandteil der Ausbildung. Und ehrlich: Einige Pflegekräfte sind in diesen Dingen routinierter als mancher Arzt.

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        1. Das ist nur teilweise richtig. Impfungen müssen vom Arzt verschrieben werden. Und für die Verschreibung braucht´s eben ein Beratungsgespräch und eine Risikoaufklärung – wie bei jeder anderen Impfung bzw. Verschreibung auch. Und in seltenen Fällen können auch Komplikationen auftreten, mit denen eine normale Pflegekraft überfordert sein dürfte. Natürlich können Pflegekräfte und Arzthelferinnen Spritzen reinjagen. Aber um das geht´s überhaupt nicht.

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  2. Vielleicht sollte ein Aufklärungsbogen online gestellt werden zum Runterladen.
    Diesen kann man dann vorab durchlesen und bei der Impfung Unklarheiten klären – wie vor einer OP – nur mal so angedacht, dann ginge alles etwas zügiger.

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    1. Super Vorschlag

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  3. Ja ne ist klar ich lass mir einen Impstof der nicht getestet ist von einer Azubine oder sonstiges reinjagen, Spitzen Idee.

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  4. @Seppl Beratungsgespräch und Risikoaufklärung sind enorm wichtig. Impfungen sind per se rein rechtlich Körperverletzung, vor allem bei einem völlig neuem Impfverfahren, das meiner Meinung nach bis jetzt nicht ausreichend getestet ist. Man muss abwägen können, ob man die Krankheit oder die Impfung für sich persönlich für gefährlicher hält und notfalls auch nein sagen können, wenn es nicht für einen passt!

    Es könnte viele bis jetzt noch nicht absehbare Spätfolgen der Impfung geben, aber das weiß man möglicherweise erst in ein paar Jahren, weshalb Impfstoffentwicklung normalerweise auch zwischen 5 und 15 Jahren dauert und nicht in so kurzen Zeit durchgejagt wird. Ich hoffe, das wird nicht gelöscht, denn das sind Gedanken, die sich ernsthaft jeder machen sollte, der sich impfen lassen möchte.
    Egal, bei welcher Impfung.
    Ich bin per se kein Impfgegner, aber ich würde mir nicht alles reinjagen lassen!

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    1. völlig richtig und wichtig – diese Anmerkung! Ich bin auch kein Impfgegner, aber ich habe genau die gleichen Bedenken! Auf der anderen Seite macht mir dieses Covid19 auch Angst, zumal ich zur Hochrisikogruppe zähle. Wir müssen lernen, mit solchen Herausforderungen zu leben!

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  5. Schaumamoi, wer sich so alles impfen lässt, wenn eine Impfung Voraussetzung für eine Flugreise ist. Da werden sich so manche Bedenken schnell zerstreuen, wenn‘s Richtung Urlaub 2021 geht.

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