Noch zwei Mal die „Pension Schöller“

Carl Laufs und Wilhelm Jacoby, zwei gebürtige Mainzer, waren begeisterte Karnevalisten. 1889 taten sich die beiden Schwänke-Schreiber zusammen und entwickelten die Posse „Pension Schöller“. Seit der Uraufführung 1890 in Berlin sind unzählige Bühnenversionen und Verfilmungen entstanden. Am Theater Wasserburg ist das Stück unter der Regie von Nik Mayr an diesem Faschings-Wochenende nun noch zwei Mal zu sehen. Am Freitag- und am Samstagabend …

Im Mittelpunkt steht Philipp Klapproth, ein vermögender Provinzler, der nach einem außerordentlichen Erlebnis giert, um einmal kräftig prahlen zu können. Er findet, dass sein Neffe Alfred, den er finanziell unterstützt, ihm ohnehin einen Gefallen schuldet.

Er konfrontiert Alfred kurzerhand mit der Bitte, ihn mit Geisteskranken in einer Nervenheilanstalt zusammen zu bringen. Alfred, etwas überfordert mit diesem Wunsch, greift in seiner Not auf die Pension Schöller zurück. Sensationshungrig begibt sich Klapproth in die vermeintliche Klapsmühle und hält alle zum Narren. Dass es im Nachgang sein Nervenkostüm sein wird, an dem gezerrt wird, ist ihm an dieser Stelle noch nicht klar …

Ein Seelenspiel über den kleingeistigen, spießbürgerlichen Bodensatz, aus dem heraus es singt und lacht.

Regie führt Nik Mayr. 

Es spielen: Uwe Bertram, Mario Eick, Susan Hecker, Hilmar Henjes, Manuel Kandler, Carsten Klemm, Rosalie Schlagheck, Annett Segerer und Regina Alma Semmler.

Infos sowie Restkarten über www.theaterwasserburg.de.

Karten im Vorverkauf sind in der Gäste-Information, im Innkaufhaus und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg erhältlich.

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Foto: Christian Flamm