Patientenversorgung auf höchstem Niveau

3. Symposium des Onkologischen Zentrums am Klinikum Rosenheim

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Über eine Rekordbeteiligung beim 3. Symposium des Onkologischen Zentrums von rund 120 interessierten Experten freute sich Dr. Gerhard Puchtler, Leiter des Onkologischen Zentrums am RoMed-Klinikum Rosenheim. Alle Vorträge dieses Symposiums behandelten die neuesten Erkenntnisse von nationalen und internationalen Kongressen.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer unterstrich die Bedeutung des intensiven Zusammenwirkens vieler Kräfte bei der Betreuung der Patientinnen und Patienten mit bösartigen Erkrankungen. Die bekannt hohe Qualität der medizinischen Versorgung durch das zertifizierte Onkologische Zentrum sei nur durch die Anwendung der neuesten Diagnostik und Therapie möglich. Der ständige, rasante Fortschritt gerade in der Onkologie, erfordere eine umfassende Fortbildung, zu der dieses Symposium beitrage.

 

Dr. Markus Wöhr, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie am RoMed-Klinikum Rosenheim, berichtete über die Weiterentwicklungen der medikamentösen Therapie beim metastasierten Prostatakarzinom.

 

Oberärztin Christine Waldhör, stellvertretende Leiterin des Brustzentrums am RoMed- Klinikum Rosenheim, zeigte die medikamentösen Therapiemöglichkeiten bei der Behandlung des metastasierten Brustkrebses auf.

 

Dr. Ertan Mergen, Ärztlicher Leiter der Strahlentherapie und Nuklearmedizin am MVZ, stellte das moderne Konzept der Strahlentherapie an den Standorten Rosenheim, Ebersberg und Bad Trissl vor.

Die immer differenzierter werdenden Analysemethoden der Pathologie stellte Dr. Thomas Richter aus der Gemeinschaftspraxis Pathologie in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Dabei war auch die Entwicklung der „künstlichen Intelligenz“ und deren Möglichkeiten im Rahmen der Diagnostik Thema und wurde von den Zuhörern intensiv kontrovers diskutiert.

Im zweiten Teil des Symposiums stand die Behandlung des Speiseröhrenkarzinoms im Fokus. Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, zeigte die verschiedenen Möglichkeiten der endoskopischen Therapie. Eine Therapieform, die überdurchschnittlich häufig im Onkologischen Zentrum am RoMed Klinikum Rosenheim angewandt wird.

 

Prof. Dr. Katja Ott, Leiterin der Sektion oberer Gastrointestinaltrakt, berichtete über die neu erschienenen Leitlinien zur Therapie des Speiseröhrenkarzinoms, während die operative Versorgung von Speiseröhrenkarzinomen im Mittelpunkt der Ausführungen von Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, stand. Dargestellt wurden verschiedene Operationsverfahren, wobei die minimal-invasive Chirurgie immer weiter in den Vordergrund tritt.

 

Zum Abschluss zeigte Dr. Gerhard Puchtler einen ungewöhnlich positiven Verlauf einer Behandlung mit Immuntherapie am Beispiel eines metastasierten Magenkarzinoms. Das verabreichte Medikament, zugelassen in Europa seit 2019, eröffne neue Dimensionen in der medikamentösen Behandlung bösartiger Erkrankungen.

Am Ende der Veranstaltung entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, bei der auch die Finanzierung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten thematisiert wurde. Teilnehmer und Referenten waren sich einig, sich auch im nächsten Jahr wieder beim Symposium des Onkologischen Zentrums zu treffen.

 

Foto (von links): Priv.-Doz. Dr. Andreas Schnelzer, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Helmut Huff, ehemaliger Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Dr. Ertan Mergen, Ärztlicher Leiter der Strahlentherapie und Nuklearmedizin am MVZ, Dr. Markus Wöhr, Chefarzt der Urologie, Prof. Dr. Josef Stadler, Chefarzt der Allgemein und Viszeralchirurgie an der RoMed Klinik Prien, Christine Waldhör, stv. Leitung Brustzentrum, Dr. Gerhard Puchtler, Leiter des Onkologischen Zentrums, Dr. Thomas Richter, Pathologe. (Nicht auf dem Bild: Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Chirurgie, Prof. Dr. Katja Ott, Leiterin der Sektion oberer Gastrointestinaltrakt).

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