Parkhaus wird saniert: Vollsperrung

Parkplätze an der Überfuhrstraße fallen vom 27. Juli bis 6. September weg

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Im Parkhaus am früheren Altstadtbahnhof werden in den Sommerferien die Asphaltbeläge saniert. Die Arbeiten starten am 27. Juli und werden voraussichtlich bis zum 6. September dauern. Um die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten flächendeckend durchführen zu können, ist eine Vollsperrung leider unumgänglich, heißt es aus dem Rathaus.

Die Nutzer des Parkhauses werden geben, auf andere Parkmöglichkeiten, insbesondere den nahen Parkplatz „Unter der Rampe”, auszuweichen. In den Sommerferien ist davon auszugehen, dass die Kapazitäten hierfür in der Regel ausreichen. Die Inhaber von Dauerkarten können selbstverständlich auch den Parkplatz „Unter der Rampe” oder das Parkhaus an der Kellerstraße mit ihren Parkausweisen nutzen.

 

Bei den Bauarbeiten wird versucht, das Erd- und das Kellergeschoss bereits früher wieder nutzbar zu machen. Die Baufirma bemüht sich, die Arbeiten in diesen Bereichen zunächst zu konzentrieren, damit ein Teil des Parkhauses nach Möglichkeit schon Ende August oder Anfang September wieder zur Verfügung steht.

 

Die Stadt Wasserburg bittet um Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen. Die Sanierung ist für den dauerhaften Erhalt des Parkhauses aber zwingend erforderlich.

 

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14 Kommentare zu “Parkhaus wird saniert: Vollsperrung

  1. Mit der nötigen Gelassenheit wird diese wichtige Sanierungsphase auch leicht zu überstehen sein. Noch dazu, weil es in Wasserburg ja z.B. auch einen gut getakteten Stadtbus gibt, mit dem man überall in der Altstadt hinkommt.

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    1. Und was bringt einem der “super” getaktete Stadtbus, wenn man außerhalb dieser Linie wohnt?! Ich denke da an das direkte Einzugsgebiet der Stadt wie z.B. Edling, Eiselfing, Babensham. Hier fehlt nach wie vor ein vernünftiges Angebot des ÖPNV.

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      1. Beispiel Eiselfing: auch wenn das Angebot freilich nicht so gut getaktet ist wie der Stadtbus, fahren von Eiselfing (Kirche) zum Altstadtbahnhof in Wasserburg an Werktagen zwischen 6:25 und 8:45 immerhin vier Busverbindungen. Da fährt im gleichen Zeitraum der Stadtbus auch nicht öfter.

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  2. Was ist mit den Dauerkartenbesitzer wenn die Parkplätze nicht ausreichen? Schließlich sind in der Zeit fast 1/3 weniger Parkplätze zur Verfügung!
    Sollen diese dann für einen Parkplatz in der Stadt bezahlen müssen ?
    Die Jahreskarte ist ja auch nicht billig gewesen!

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    1. Da haben Sie vollkommen recht! Von der Stadt wäre es nur fair, wenn für die Zeit der Sanierung zumindest Teile des Parkplatzes am Gries für die Besitzer von Jahreskarten frei gegeben würden.

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  3. Altstadtbewohnerin

    In diesen Sommerferien ist wohl nicht davon auszugehen, dass weniger Parkkapazität benötigt wird – im Gegenteil: zu den “Daheimbleibern” gesellen sich heuer noch vermehrt Tagestouristen und Eventbesucher ( vgl. Bier-Eventgarten auf Zeit). Es ist jetzt schon schwierig genug einen Parkplatz zu finden – auch “unter der Rampe”! Als Inhaberin eines immerhin 200 € teuren Jahrestickets ( zum Vergleich in München kostet ein Jahresticket € 30,- – wohlgemerkt mit eigens für Anwohner reservierter Stellfläche..), fehlt mir offen gestanden die anempfohlene Gelassenheit, wenn ich schlichtweg nicht mehr weiß, wo ich meinen Wagen abstellen soll, und das wochenlang! Es ist ja nicht so, dass “Kellerstr.” und “unter der Rampe” nur teilweise ausgelastet wären – auch da ist erfahrungsgemäß immer alles rappelvoll – wo also hin damit?? Als AltstadtbewohnerIn wird einem seitens der Stadt ohnehin immer wieder so einiges zugemutet…, aber wir können das Auto nun mal nicht zusammenklappen und mit in die Wohnung nehmen. Apell an die Verantwortlichen, bitte lassen Sie sich eine Anwohnerfreundliche Lösung einfallen, es kann nicht sein, das wir die Blöden von Dienst sind, notgedrungen jährlich 200€ berappen, um dann voraussichtlich auch noch etliche Strafzettel zu kassieren!

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    1. Das eigentliche Problem ist die Tatsache, dass es auch im Stadtgebiet Wasserburg insgesamt zu viele unnötige PKW gibt, die sich z.B. durch bewusstes Verzichten auf Kurzfahrstrecken oder das Bilden von Fahrgemeinschaften dauerhaft vermeiden ließen – und ja, das betrifft auch Berufspendler u.ä.. Aber dieses Argument will erfahrungsgemäß eben nicht jeder hören, lieber sollen immer noch mehr Parkflächen ausgewiesen werden.

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    2. Niewiederaltstadt

      Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Mit Erstaunen habe ich vor einiger Zeit auch gelesen, dass unser Bürgermeister den Pop-Up-Biergarten in Bezug auf die Parksituation völlig unproblematisch sieht, da unter der Rampe und mit dem Parkhaus (!) ja genügend Stellplätze vorhanden seien. War er zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch nicht hinreichend informiert? Tatsache ist ein zeitliches Zusammentreffen von einem gesperrten Parkhaus und einem über das übliche Maß hinaus zusätzlichen Bedarf an Parkplätzen. Ich gönne ja wirklich jedem die Freude mit dem Biergarten. Mir graust es allerdings vor den Wochen, an denen ich müde von einem langen Arbeitstag dann auch noch ewig einen Parkplatz suchen muss. Am meisten ärgert mich dabei aber die schon so oft gezeigte öffentliche Haltung der Stadtverwaltung, dass auch diese Planungen für die Altstadtbewohner doch wohl kein großes Problem darstellen sollten.
      Der Vorschlag, das Auto eben einfach abzuschaffen, ist ohne Kenntnis der einzelnen Lebensumstände nun doch sehr naiv.

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  4. Lieber Herr Fußgänge,

    vielleicht habe Sie damit recht. Aber um das geht es nicht. Für die Bewohner der Altstadt die nunmal ein Auto haben und einen nicht unerheblichen Betrag von 200€ im Jahr berappen, fällt eine riesen Menge Parkplätze weg. In dieser speziellen Zeit, kann man die Sommerferien eben nicht so leicht für solche Art von umbauten nutzen. Da eben viele zuhause bleiben. Das wird eine Katastrophe mit dem Parken. Wir reden ja nicht von teilweiser Sperrung oder 2 Wochen. Und dazu noch der Biergarten, der ja, was ich den Veranstaltern wünsche, viele Gäste anzieht.
    Die Stadt sollte sich unbedingt noch was überlegen.

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  5. @Anwohner Wo lebst denn du, um von einem gut getakteten Bus zu sprechen? Bestimmt nicht in Wasserburg…

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    1. Das mag zwar Jammern auf relativ hohem Niveau sein, zumindest, wenn man die Taktung mit den Umlandgemeinden vergleicht, aber Sie haben recht, von einem gut getakteten Stadtbus sind wir noch Lichtjahre entfernt.

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    2. Wie viele Städte von der Größe Wasserburgs fallen Ihnen spontan ein, die einen Stadtbus im Stundentakt haben, von frühmorgens bis spätabends an 7 Tagen in der Woche und der dabei gut 80% der Siedlungsfläche abdeckt? Ja, ein paar gibt es, aber nach denen muss man schon in den jeweiligen Fachmedien suchen.
      Es ist schon zu begrüßen, dass die Stadt den Bus noch weiter verbessern will, aber ganz so schlecht ist das aktuelle Angebot im Vergleich zu anderen Kleinstädten im ländlichen Raum sicher nicht. Und wenn der Mensch nicht so ein absolutes Gewohnheitstier wäre, dann könnten auch heute schon viele Fahrten vom privaten Pkw auf den ÖPNV verlagert werden.

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      1. Ganz meine Meinung!

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  6. Zum Kommentar Altstadtbewohnerin

    Der Parkausweis im jeweiligen Lizenzbereich in München garantiert aber keinem Anwohner einen Parkplatz. Meist ist der “Nur Anwohner” Bereich auf eine Strasse im Lizenzbereich beschränkt und wird dann auch meistens nicht beachtet. Heißt die Anwohner müssen trotzdem jeden Tag einen freien Parkplatz suchen und hoffentlich im Lizenzbereich einen finden, sonst müssen sie trotz Jahreskarte Parkgebühren zahlen.
    Vor allem bei Grossveranstaltungen (z.B. Oktoberfest) nützt Ihnen in München eine Jahreskarte nichts, da es dann überhaupt keine Parkplätze mehr gibt.

    Die Sanierung des Parkhauses ist ja begrenzt und absehbar. Also Kopf hoch!

    Aber 200,00 Euro Jahresgebühr finde ich auch ganz schön happig.

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