Paradox im Reich der Pfaffinger Kunst

Ausstellung des Gestalter- und Malerkreises bis Sonntag - Unsere Bilder

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1Widersinnig, abwegig, unlogisch, widersprüchlich, absurd, verrückt, hirnrissig, sonderbar, ganz und gar – merkwürdig! All diese Adjektive kann man mit dem Wort PARADOX verbinden, ein Wort, das Einzug gehalten hat in die Pfaffinger Kunstwelt. Auf hochinteressante und höchst unterschiedliche Art und Weise: In feierlichem Rahmen fand jetzt die Ausstellungs-Vernissage zu diesem Thema des Gestalter- und Malerkreises im Gemeindesaal statt. Sigrid Maurice führte hintersinnig zu den Paradoxen …

Fotos: Renate Drax

Unser Foto: Pfaffings Künstlerin Claudia Rester zeigt paradoxerweise Kunst von hinten – unter anderem.

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Paradox der Titel und der Blick: ‚Grün‘ heißt dieses Werk der Künstlerin Ursula Kammerl … gerne auch für den Betrachter ganz ohne Rot-Grün-Sehschwäche.

Mit Perspektiven, Größenverhältnissen, Lichtein- und ausfällen, realen Elementen und phantastischen Eingebungen wird da von insgesamt zwölf Künstlern der Gemeinde Pfaffing ‚gespielt‘. Es mischt sich ein ernstes Problem mit Humor, Mehrdeutigkeit, Kritik und Ironie. Eine Reflexion, nicht einfach so – paradox, wie gesagt.

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Ein Paradox am Rande? Ein Hund bei einer Ausstellung … Im Hintergrund Kurt Scholz, der bei der Vernissage die Begrüßungsworte sprach.

Der Betrachter darf sich inspirieren lassen. Gelegenheit dazu hat er eine Woche lang. Alle zwei Jahre tritt die Pfaffinger Gemeinschaft mit ihren „Kunsttagen“ an die Öffentlichkeit. Bei der Vernissage jetzt sprach Kurt Scholz im Namen der Künstler die Begrüßung. Er bedankte sich bei den Unterstützern, wie der Gemeinde für die Überlassung des Saals oder beispielsweise bei der Familie Nicolardi vom ‚Da Roberto‘ und der Familie Friedl vom Edeka-Markt und Backhaus für Kulinarisches zur Vernissage.

Pfaffings Bürgermeister Lorenz Ostermaier freute sich über so viel ortsansässige, künstlerische Vielfalt und über ein spannendes Thema dieser Ausstellung … Mike Pfitzmaier und Nadine machten be’swingte‘, jazzige, bluesige Musik quer Beet dazu.

Die Mitglieder des Gestalter- und Malerkreises Pfaffing laden noch die ganze Woche lang bis zum kommenden Sonntag, 13. November, in den Gemeindesaal ein.

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Paradoxes Szenario: Ein ‚Donnerwetter‘-Kunstobjekt von Irmi Schweiger aus Forsting.

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Gefangen im Stacheldraht – beweglich trotz Stacheldraht? Doris Wolf-Reich hat sich den Paradoxen der Regierungen, Religionen und der Weltwirtschaft künstlerisch gewidmet …

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Schwein gehabt, Rapdaxo – das findet Monika Rhode.

Es stellen aus
Hassan Echcharif, Sigrid Hebben-Marth, Uschi Kammerl, Doris Reich, Claudia Rester, Monika Rohde, Kurt Scholz, Irmi Schweiger, Birgit Maurer, Christl Stenglin und Sigrid Maurice sowie als Gast Franziska Schell.

Die Öffnungszeiten im Pfaffinger Gemeindesaal sind täglich von 16 bis 20 Uhr, am Wochenende von 11 bis 18 Uhr.

Die Finissage ist am Sonntag, 13. November, ab 15 Uhr mit Musik von Judith Schweiger und Miriam Echcharif und Freunden.

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Eine Kindheit ohne Kindsein – so fiel es der jungen Gast-Ausstellerin Franziska Schell zum Thema PARADOX ein.

Ein besonderes Angebot für alle Schreiblustigen

Im Rahmen der Kunstausstellung „Paradox“ des Gestalter- und Malerkreises Pfaffing wird es am Samstag, 12. November, unter der Leitung von Lisa Echcharif eine Schreibwerkstatt geben – zum Thema Bildersprache, kreatives Schreiben in der Ausstellung!

Alle Schreiblustigen sind von 18 bis 21 Uhr herzlichst eingeladen.
Beim kreativen Schreiben steht der Spaß am Spiel mit der Sprache im Vordergrund. Man muss nichts ‚können‘. Die Bilder der Ausstellung werden die Teilnehmer zu kleinen Texten inspirieren. So wird schreibend heraus gefunden, was die Bilder in einem auslösen.
Eine schöne Idee im Rahmen einer Kunstausstellung!

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Künstler Hassan Echcharif aus Pfaffing und des Menschen Paradoxe: Ich kann mich verändern, wenn ich mich akzeptiere, wie ich bin …

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