Ostern im Bauernhausmuseum

Amerang: „Oarscheib’n“ und verzwickte Verstecke für farbenfrohe Eier

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Farbenfroh geht es an den Osterfeiertagen im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern zu: Der Ostersonntag und der Ostermontag (21. und 22. April) gehören traditionell den Familien. Unterstützt von Oma, Opa oder den Eltern suchen die Kinder viele bunte Bio-Ostereier, die Meister Lampe zwischen den historischen Bauernhäusern, Stadeln und Werkstätten versteckt hat. Die naturgefärbten Bio-Eier aus artgerechter Haltung können zwischen 11 und 15 Uhr gesucht werden.

Haben die Kinder genügend Eier gefunden, geht der Spaß für die ganze Familie in die nächste Runde: Immer noch bekannt ist im Chiemgau der Brauch des „Oarscheib’n“, dem beliebten Eier-Roll-Spiel. Mit zwei Holzrechen wird in einer schiefen Ebene eine Bahn gebildet, auf der man ein Ei hinunter schubsen kann. Dieses Ei trifft die am Boden liegenden Eier. Früher trug jedes dieser Eier einen Pfennig. War das Gleichgewicht erfolgreich aus der Balance gebracht, purzelten die Geldstücke hinunter. Sieger ist derjenige, der die meisten Pfennige mit seinem Ei vom Ziel-Ei „scheibt”.

Alle Informationen dazu gibt es telefonisch unter 08075/9105090 oder im Internet unter www.bhm-amerang.de.

 

Foto: © Bezirks Oberbayern, Bauernhausmuseum Amerang, G. Nixdorf.

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