Ostern: Eine ganz besondere Zeit

Von Palmsonntag bis zum gestrigen Ostermontag war in den Kirchen der Stadt viel geboten

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Dass die Kirche lebt, dass im Glauben zu leben recht bunt sein kann, zeigen viele Wasserburger immer wieder, wenn es darum geht, Traditionen aufrecht zu erhalten und diese gemeinsam zu begehen. Am Palmsonntag wird dies in der Osterzeit gut sichtbar, wenn in vielen Familien Palmbuschen gebunden werden, die dann von den Kindern stolz durch die Stadt in die Pfarrkirche getragen werden. Am Karfreitag erfreut sich der Kinder- und Familienkreuzweg immer größer werdenden Beliebtheit.

Den Start dazu geben die laut gespielten „Ratschn“ bekannt, deren Spektakel statt der Glocken dazu einlädt. Das Ostergeschehen wird von Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl besonders kindgerecht vermittelt.

Für alle Gläubigen, die Ruhe in der hektischen Zeit suchen, bietet die Anbetung am besonders festlich gestalteten und eigens errichteten Grab Jesu am Karsamstag eine besondere Möglichkeit inmitten der Altstadt in der Pfarrkirche St. Jakob. Wenn es auch spät wird, lassen sich es die Ministranten nicht nehmen, die spezielle Liturgie in der Auferstehungsnacht mit zu gestalten.

Eine wahres Meer von liebevoll gestalteten Körben der Gläubigen wartet auf die Speisensegnung. Feuer, Licht, Kerzen in der Dunkelheit, Weihwasser und die Klänge der Mozart-Messe beim Festgottesdienst unterstützen die Worte des Geistlichen in seinen Predigten.

Wer dann richtig gefeiert hat, braucht vielleicht etwas Bewegung und eine kleine Motivation dazu? Der Pfarrgemeinderat der beiden Pfarreien beschließt die Osterzeit am Ostermontag mit einem kleinen Emmausgang entlang des Inndamms – Kinderwagentauglich und mit attraktivem Programm für Familien mit Kindern.

Andrea Däullary

 

 

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