Ortsgeschichte wird vermittelt

Heimatmuseum in Obing erhält über 8.000 Euro LEADER-Förderung

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Schon vor geraumer Zeit hat die Gemeinde Obing den Wunsch der Ortsheimatpfleger und vieler heimatgeschichtlich interessierter Bürger aufgegriffen, in Obing ein Heimatmuseum einzurichten. Bereits beim Umbau des alten Rathauses zum Haus der Vereine wurden Räume für ein solches Museum eingeplant. Durch die „Heimatfreunde Obing”, dem Obinger Heimatverein, wurde ein Konzept für das Heimatmuseum erarbeitet und mit der Bayerischen Landesstelle für nichtstaatliche Museen abgestimmt.

Nun ging es darum, optimale materielle Voraussetzungen zu schaffen für die dauerhafte Präsentation einer Sammlung heimatgeschichtlich bedeutsamer Exponate und ebenso für wechselnde Ausstellungen zu unterschiedlichen heimatgeschichtlichen Themen.

Kürzlich überbrachte Georg Baumgartner von der Förderstelle beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim die Zusage, dass die Gemeinde Obing bei der Einrichtung des Museums mit LEADER-Mitteln von über 8.300 Euro unterstützt wird, damit wichtige Ausstellungsstücke gut erhalten werden können und das Museum so ausgestattet wird, dass eine attraktive und abwechslungsreiche Vermittlung der Geschichte Obings und seiner Ortsteile möglich ist.

Die Inneneinrichtung der Ausstellungsräume, die notwendigen Maßnahmen zur Präsentation der Ausstellungstücke und die für Archiv- und Museumsarbeit notwendige EDV-Ausstattung werden gefördert. Dazu gehören unter anderem Informationstafeln und die Anfertigung eines Modells des nun nicht mehr existierenden Obinger Schlosses, aber auch Vitrinen und die passende Beleuchtung.

Dieses Obinger LEADER- Vorhaben schließt sich an an weitere Projekte, mit der die Gemeinde Obing sich in der Vermittlung seiner Ortsgeschichte an Einheimische und Besucher engagiert. So wurde in Obing das Pilotprojekt der LEADER-Region Chiemgauer-Seenplatte zur Beschilderung historisch bedeutsamer Bauernhöfe und Gebäude mit vielen Beteiligten durchgeführt.

Text und Foto: Inge Graichen

Foto: Beim Überreichen des Zuwendungsbescheids vor dem Eingang des künftigen Obinger Heimatmuseums  (von rechts): Obings Ortsheimatpfleger Ludwig Bürger. Bürgermeister Sepp Huber, Georg Baumgartner vom AELF Rosenheim, Sepp Reithmeier, Vorsitzender der LAG Chiemgauer-Seenplatte und LAG-Manager Christian Fechter.

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