„Operation Drahtesel“

Präventionsaktion der Wasserburger Polizei

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In der Rosenheimer Straße in Wasserburg informierten mehrere Beamte der örtlichen Polizei die „Radlfahrer“ und „Radlbesitzer“ aus Stadt und Altlandkreis im Rahmen des, durch das Polizeipräsidium Oberbayern Süd initiierten Präventionsprojektes „Operation Drahtesel“ über die richtige Sicherung des eigenen Fahrrades und das  Vorgehen wenn der Drahtesel entwendet wurde.

In diesem Rahmen wurden die unter anderem darüber informiert, dass es zur Vorbeugung gegen Fahrraddiebstahl unbedingt erforderlich ist sein Rad mit einer geeigneten Fahrradsicherung (zum Bespiel besonders massive Bügel- oder Panzerkabelschlösser) an einem festen Gegenstand (Zaun, Fahrradständer) zu versperren. Dies gilt übrigens auch für Fahrradabstellräume.

 

Des Weiteren wurde der wichtige Hinweis weitergegeben, sich die Rahmennummer seines Rades zu notieren und zu Hause aufzubewahren. Mit dieser Individualnummer kann dann bei einem Diebstahl oder Verlust eine Ausschreibung im Sachfahndungsbestand der Polizei erfolgen, denn viele gestohlene Fahrräder werden wieder aufgefunden und können so seinem rechtmäßigen Besitzer zugeordnet werden.

Die Rahmennummer ist bei den meisten Herstellern oftmals an einer meist gut sichtbaren Stelle in der Nähe des Tretlagers, des Sattels oder des Steuerkopfes eingraviert.

Zur Unterstützung, und damit nichts vergessen wird, liegen bei jeder Polizeidienststelle Fahrradpässe auf, die als Hilfsmittel für die exakte Beschreibung Rades und Eintragung der Rahmennummer verwendet werden können.

 

Auch wurden Besitzer von E-Bikes dahingehend sensibilisiert, ihre am Rad angebrachten Akkus zu sichern bzw. bei Bedarf abzubauen (zum Beispiel beim Transport des E-Bikes auf dem Weg in den Urlaub).

 

Das Feedback der „Radler“ über diese Kampagne fiel positiv aus und es konnten in diesem Rahmen durch die Beamten auch andere Fragen zum Thema Verkehrssicherheit und Diebstahlsprävention beantwortet werden.

 

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5 Gedanken zu „„Operation Drahtesel“

  1. Könnt ma auch mal die Rennradler über die Radwegebenutzungspflicht informieren, bitte?

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  2. Dann müssten die Radlwege auch frei von Riesel, Schotter und Unrat sein! Den wenn die Radlwege so aussehen wie sie es zu 95% tun ist ein befahren mit dem Rennrad eine größeren Selbstgefährdung als auf der viel befahrenen Bundesstraße unterwegs zu sein.

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    1. Lieber Sepp, dann kauf dir halt a gscheites Radl…

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    2. Trotzdem: Wenn schon extra für die Radfahrer ein Weg vorhanden ist, sollte (nach Gesetz: muss!) der auch benutzt werden. Der mit 80 bis 100 km/h fließende Verkehr wird wohl durch einen meinetwegen 35 km/h fahrenden Radler mehr beeinträchtigt als eben der Rennradler auf dem Radweg, wenn er ein bissl vorsichtiger fahren muss. Aber es denkt halt wieder jeder nur an sich selbst…
      Übrigens bin ich selber gern und viel mit dem Radl unterwegs.

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    3. Bin da ganz deiner Meinung. Die scharfen Kiesel entstehen meist durch steuerfreie landwirtschaftliche Fahrzeuge die die Radwege mitbenutzen und Steine aufbrechen, was zur Folge hat wenn du mit deinem Renner ankommst schlitzt du dir deine Reifen auf.
      Kostenpunkt ca. 50€! Mit dem MTB kein Problem! Kann es aber auch verstehen wenn sie Autofahrer aufregen.

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