Odelsham: Abgeordnete informieren sich

Deponie-Gegner tragen nochmals ihre Argumente vor - Gemeindevertreter mit dabei

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Die nächste Ortsbegehung: Auf dem Gelände der geplante DK1-Deponie in Odelsham trafen sich heute Abgeordnete des Landtags, Mitglieder der Bürgerinitiative Wasserburger Land um Roger Diller, Babenshams Zweiter Bürgermeister Martin Manhart, der Geschäftsführer der Gemeinde, Martin Kubiczek, sowie Vertreter des Umweltministeriums, der Unteren Naturschutzbehörde und der Regierung von Oberbayern. Die Gegner der Deponie machten nochmals ihre Bedenken deutlich.

Man habe bei der viertägigen Anhörung im Rahmen des Erörterungstermins in der Wasserburger Badria-Halle (wir berichteten) einige Mängel in der Planung entdeckt, so Roger Diller. Es könne nicht sein, dass man mit halbfertiger Planung und unfertigen Unterlagen in eine Erörterung gehe. „Wir mussten uns mühevoll durch die Akten arbeiten und haben viele Korrekturen veranlasst.“ Diller sprach von einem „massiven Vertrauensbruch“ in die Behörden.

Die Landtagsabgordneten hörten sich alle Argumente der Deponie-Gegner an. Man werde dem Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz über den Ortstermin in Odelsham informieren. Allerdings frühestens Ende Januar 2019.

Auch der BR war heute übrigens in Odelsham mit dabei und wird demnächst über die geplante Deponie berichten.

 

Das Areal an der B304, auf dem die Deponie geplant ist, aus der Vogelperspektive. Oben der Inn, rechts die Wasserburger Umgehungsbrücke. Foto: Georg Barth

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