Nur mit sechs Spielerinnen in Mainz

Basketball: Wasserburgs Damen II vergeben in Bundesliga II Chance auf Play-Offs

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tiffWie schade: Die Voraussetzungen waren denkbar schlecht – nur mit sechs Spielerinnen, zwei davon angeschlagen, konnte die zweite Basketball-Damen-Mannschaft des TSV Wasserburg zum vorletzten Spiel der Saison nach Mainz anreisen. Dennoch hielt das Team von Coach Wanda Guyton mit den Gastgeberinnen lange gut mit, musste aber in der zweiten Hälfte der Minimalbesetzung Tribut zollen und sich mit 54:77 (38:41) letztendlich deutlich geschlagen geben. Vergeben somit die Minimalchance auf einen Play-Off-Platz …

Krankheits- sowie berufsbedingt musste die Wasserburger Trainerin auf fünf Spielerinnen verzichten, vier davon fehlten auf den Guard-Positionen. „Wir sind stark in die Partie gestartet und waren in der ersten Halbzeit aus einer sicheren Verteidigung heraus die bessere Mannschaft“, so Guyton nach einem gewonnen ersten Viertel (23:22) und einem ebenso knappen zweiten Spielabschnitt. Erst durch fünf unnötige Ballverluste kurz vor der Pause, die alle zu direkten Mainzer Punkten führten, gerieten die Gäste bis zum Seitenwechsel mit 38:41 knapp in Rückstand.

In der zweiten Halbzeit fielen die Würfe auf Wasserburger Seite nicht mehr so hochprozentig wie zuvor und so konnte sich Mainz, das über die gesamte Spielzeit das Tempo und den Druck hochhielt, langsam und stetig absetzen. Nach einem 13:0-Lauf zwischen der 28. und 32. Minute führten die Gastgeberinnen mit 63:46 und die Partie war endgültig entschieden. Nur 16 Punkte konnten die Innstädterinnen in der zweiten Halbzeit erzielen, dennoch war Wanda Guyton sehr zufrieden mit der Leistung: „Ich muss meinen Spielerinnen, die mit gefahren sind, ein großes Kompliment machen. Ich bin unheimlich stolz auf die Sechs. Sie haben alles herausgeholt, was möglich war.“

Sie ist sich sicher, dass mit nur einer weiteren Spielerin die Chance auf einen Sieg sehr groß gewesen wäre: „Uns ist am Ende einfach der Sprit ausgegangen. Wir konnten nicht mehr dagegenhalten und so hat Mainz am Ende verdient gewonnen.“

Nach der 54:77-Niederlage geht es am nächsten Sonntag als Tabellenachter zum abschließenden Spiel nach Heidelberg. Auch wenn die letzte Minimalchance auf einen Play-Off-Platz vergeben wurde, kann der Aufsteiger beim Tabellenzweiten befreit aufspielen, denn das Saisonziel Klassenerhalt ist schon lange gesichert.

Es spielten: Karin Bayerl (3 Punkte, 1 Dreier, 3 Rebounds), Vicky Luthardt (2 Punkte), Tiffany Porter-Talbert (18 Punkte, 15 Rebounds, 4 Assists, 8 Ballgewinne), Julia Schwab (7 Punkte, 4 Rebounds), Tati Stemmer (9 Punkte, 8 Rebounds) und Sara Vujacic (15 Punkte, 3 Dreier, 3 Rebounds).

 

Foto: Tiffany Porter-Talbert zeigte wieder einmal eine starke Leistung.

Foto: Ramona von Malm

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