Nur die letzte Deckschicht fehlt noch

Neuer Radweg von Strohreit in Richtung B15 schließt die Lücke nach Wasserburg

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„Noch etwas wellig, aber ansonsten schon top.“ Das ist die erste Einschätzungvon von Soyens Bürgermeister Thomas Weber nach der ersten Testfahrt auf dem neuen Radweg von Strohreit in Richtung B15. Die letzte Asphaltdeckschicht fehlt noch, sie kann erst im Frühjahr aufgebracht werden. Aber genutzt werden darf der Radweg schon jetzt.

Die neue Strecke stellt einen wichtigen Baustein im Radwegenetz dar und schließt mit dem zuvor erschlossenen Teilstück im Bereich Wetterstett nun die Lücke auf der Gesamtstrecke Soyen-Wasserburg.

Mit der Auflassung der Teichkläranlage Kirchreit wird mittels einer Abwasserdruckleitung der Ortsteil an die Zentralkläranlage in Mühlthal angeschlossen. Der Trassenverlauf befindet sich parallel der Gemeindeverbindungsstraße, somit konnte die Erstellung des Radweges zeitgleich und wirtschaftlich mit dieser baulichen Maßnahme kombiniert werden.

„In Bezug auf die Verkehrssicherheit hat der Streckenabschnitt eine hohe Bedeutung. Tagtäglich nutzen Fahrradpendler von und nach Wasserburg die stark befahrende Gemeindeverbindungsstraße. Nun können alle Verkehrsteilnehmer sich dort sicherer fühlen”, so der Bürgermeister.

Auch die Pflasterungen im Ortsteilbereich Strohreit fügen sich optisch gut ein. Als kleines Extra verschönert nun auch ein Pflanzbeet die Abfahrt in Richtung Rieden. Der Bürgermeister: „Ein herzliches Dankeschön gilt Waltraud Fodermeyer und Susanne Müller, die sich der Bepflanzung annahmen. Wir sind gespannt, wie es im Frühjahr dort aussehen wird.”

 

Planer und ausführende Firmen kamen im November zusammen, um den Radweg soweit abzunehmen, im Frühjahr folgt wie erwähnt der „letzte Schliff“.

 

„Herzlichen Dank auch an Anwohner und Grundstückseigentümer für die konstruktive und gute Zusammenarbeit”, so der Bürgermeister abschließend.

CK

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Ein Kommentar zu “Nur die letzte Deckschicht fehlt noch

  1. Das ist wirklich eine sehr positive Nachricht! Auch wenn es alternative Fahrtmöglichkeiten gibt, so stellt diese Route doch im Hinblick auf Topographie und Wegbeschaffenheit die beste dar. Danke an die Gemeinde Soyen, die dieses Projekt seit vielen Jahren kontinuierlich verfolgt hat und vor allem auch an die Grundstückseigentümer, ohne deren Bereitschaft sich solche Projekte nicht umsetzen ließen.

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