Notbetreuung in Schulen angelaufen

Im Schnitt nutzen das bei uns neun Prozent der Grundschüler - Piazolo dankt den Lehrern der Jüngsten

image_pdfimage_print

Neun Prozent der Grundschüler haben im Schnitt seit dem Wiederbeginn des Distanzunterrichts am gestrigen Montag von der Möglichkeit der Notbetreuung in ihren Schulen bei uns Gebrauch gemacht. Bei den Förderschulen liege die Quote bei 14 Prozent …

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) dankte heute Mittag nach der Kabinettsitzung in München insbesondere den Grundschullehrern, die mit Notbetreuung und Distanzunterricht doppelt belastet seien.

Piazolo sagte, es sei ein deutlicher Unterschied, ob man einem Grundschüler das Lesen und Rechnen beibringen müsse oder mit einem Gymnasiasten oder Berufsschüler arbeite, der sich viel selbständiger organisieren könne. Den gestrigen Schulstart insgesamt hielt Piazolo für gelungen.

Quelle BR

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

7 Kommentare zu “Notbetreuung in Schulen angelaufen

  1. Johannes Schmidtmüller

    So viele Kinder in der “Notbetreuung” – diese schwammige Formulierung durch die Regierung nötigt so viele Eltern, ihre Kinder doch wieder in die Schule zu schicken, da sie sonst keinen Ausgleich bekommen.

    Das Kinderkrankentagegeld gibts ja nur, wenn man keine andere Betreuungsmöglichkeit hat, da die Notbetreuung diesmal nicht nur für “systemrelevante Berufe”, sondern für jeden ist, kriegt man auch kein Geld, wenn man diese nicht in Anspruch nimmt. Eine Schande, wie ich finde.

    Antworten
  2. Ich bin froh, dass mein Kind mit 12 Jahren (7te Klasse…!) schon so erwachsen, selbständig, eigenständig ist *IRONIE*… da ich einfach jeden Tag zur Arbeit muss…

    Antworten
  3. Möchte noch beifügen, zur Arbeit DARF, im Hinblick auf alle die in Kurzarbeit,… sind! Da kann ich sehr froh sein!!!

    Antworten
  4. Stefanie Hütter

    Liebe DK,
    Das tut mir sehr leid, dass Sie in Kurzarbeit sind. Ich würde es allerdings bevorzugen, in Kurzarbeit zu gehen, anstatt jeden Tag zur Arbeit zu müssen.
    Nichtstun für 67% Lohn?
    Das würde ich sofort nehmen, dann bräuchten wir uns nicht jeden Tag den Kopf zerbrechen, wer wann die Kinder betreut.

    Antworten
    1. Das kann man auch nur sagen wenn man gut genug verdient um auf 1/3 seines Lohns verzichten zu können.

      Antworten
  5. Ja, Michael, das finde ich auch! Also auch, da ich Alleinerziehende bin, würde es auf längere Sicht knapp werden… Aber wie gesagt ich kann/darf noch zur Arbeit🙏!!! Dadurch ist mein Kind mit 12 Jahren aber leider für 7 Stunden alleine zu Hause… Notbetreuung geht nur bis zur 6. Klasse… Glaube jedoch, dass es mir mehr ausmacht als meinem Kind…

    Antworten
  6. Das ist schon eine Frechheitm zu sagen, ich wäre froh, wenn ich auch in Kurzarbeit gehen könnte.

    Würde mich schämen oder entschuldigen!

    Antworten