Noch mehr sollen „NINA“ nutzen

Infos zu lokalen Schadensereignissen per kostenloser Smartphone-App: Eine erste Bilanz

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Schnelle Infos zu lokalen Schadensereignissen: Der Landkreis Rosenheim nutzt seit geraumer Zeit eine App, um die Bürger rechtzeitig zu warnen. Das Interesse an der kostenlosen Smartphone-App „NINA“ nehme langsam zu, heißt es heute aus dem Landratsamt. Nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sind inzwischen mehr als 10.000 „Abos“ für den Landkreis Rosenheim registriert. Den Verantwortlichen im Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim reicht das nicht.

Sie hoffen, dass weitere Nutzer die App herunterladen.

Am 9. Juli dieses Jahres war der Landkreis Rosenheim im „Modularen Warnsystem“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe angemeldet worden (unser Foto zeigt rechts den stellvertretenden Landrat Josef Huber aus Babensham beim Online-Auftakt).

Seitdem ist das Warnsystem im Landkreis dreimal genutzt worden, um die Bevölkerung zu informieren. Einmal zu einem Granatenfund in Oberaudorf und zweimal über eine Abkochverfügung wegen verunreinigtem Trinkwasser.

Die Warnmeldungen können nur durch je fünf Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt sowie der Integrierten Leitstelle Rosenheim eingestellt werden. Die App „NINA“ sei somit eine seriöse Informationsquelle, wenn es um drohende Gefahren im Heimatort oder in der Region geht.

Das können unter anderem Großbrände, austretende Gefahrenstoffe oder lokale Hochwasserinformationen sein. Da Daten des Deutschen Wetterdienstes und des bayerischen Hochwassernachrichtendienstes direkt eingespeist werden, handelt es sich um eine umfassende Informationsplattform für die Bürger.

Nach dem Herunterladen von „NINA“ kann jeder Nutzer festlegen, welche Gemeinden für ihn persönlich wichtig sind. Jede ausgewählte Gemeinde zählt als ein „Abo“.

„NINA“ ist die Abkürzung für Notfall-Informations- und Nachrichten-App.

 

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