Niederlage im ersten Finalspiel

Basketball: Wasserburger Damen unterliegen Keltern - Morgen Spiel zwei im Badria

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64:77 (31:49) verliert der TSV Wasserburg zum Auftakt des Finales um die Deutsche Meisterschaft im Damen-Basketball in Keltern. Jetzt zählt es am morgigen Sonntag um 16 Uhr im ersten Heimspiel der Best-of-Five-Serie, um nicht mit 0:2 in Rückstand zu geraten. Deshalb hoffen die Basketball-Damen auf zahlreiche Fans, die morgen in roter Oberbekleidung die Badria-Halle in die „roten Hölle des Südens“ verwandeln und so ihr Team unterstützen.

Denn soll der erste Sieg und damit der Ausgleich im Finale gelingen, ist eine klare Leistungssteigerung nötig – vor allem im Vergleich zur ersten Halbzeit des gestrigen Freitagsspiels. Da konnten die Gäste aus Oberbayern nur bis zum 14:16 in der siebten Minute mithalten, dann zogen die Rutronik Stars Keltern vor allem in Person von Amber Orrange, Mailis Pokk und Jasmine Thomas unaufhaltsam davon.

Auf Wasserburger Seite haperte es an alle Ecken und Enden:

Das Rebound-Duell ging in den ersten 20 Minuten mit 9:21 verloren, besonders ärgerlich die acht Offensivrebounds, die Keltern zu vielen zweiten Chancen verhalfen. Zudem sind neun Ballverluste in einer Hälfte einfach zu viel. Die Folge: Mit einem 18-Punkte-Rückstand ging es in die Kabine, der nach dem Seitenwechsel sogar noch auf 21 Zähler anwuchs.

Doch der amtierende Meister kämpfte und konnte das dritte Viertel knapp gewinnen. Vielleicht wähnte sich Christian Hergenröther, Coach der Gastgeberinnen, aber auch schon zu früh in Sicherheit und nahm seine Topscorerinnen auf die Bank, um sie für die weiteren Partien zu schonen.

Im letzten Spielabschnitt avancierte so Monique Reid (am Ende machte sie allein insgesamt 31 Punkte von 64!) beinahe erneut zum „Kelternschreck“, erzielte 15 Zähler in Folge und brachte ihr Team unter dem Jubel der gut 40 mitgereisten Fans auf 62:67 (36.) heran.

Auch wenn es am Ende für den TSV nicht reichte und sich der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger mit 64:77 geschlagen geben musste, stimmt die zweite Halbzeit doch etwas versöhnlicher und lässt auf eine enge Serie hoffen.

„Wir haben die ersten 20 Minuten komplett verschlafen und vor allem in der Verteidigung sehr schlecht gespielt“, ärgerte sich Wasserburgs Trainer Nikolay Gospodinov, der aber optimistisch auf den Sonntag blickt: „Wenn wir wieder mit mehr Energie und mehr als Team auftreten, können wir sicherlich gewinnen.“ SON

Die weiteren Endspiel-Termine (Modus Best-of-Five):

Sonntag, 29. April, 16:00 Uhr in Wasserburg
Dienstag, 01. Mai (Feiertag), 16:00 Uhr in Keltern

Wenn nötig: Freitag, 04. Mai, 19:30 Uhr in Wasserburg
Wenn nötig: Sonntag, 06. Mai, 17:30 in Keltern

Der Fanclub Wasserburger Lions organisiert auch zur dritten Partie am 1. Mai in Keltern einen Fanbus, Preis ist 15 Euro pro Person. Nähere Infos zu den Abfahrtszeiten gibt es auf www.wasserburger-lions.de, Anmeldung ist möglich bei Wolfgang Tschentscher unter 08071/8406 oder info@wasserburger-lions.de.

In Keltern spielten: Milica Deura (4 Punkte), Margaux Galliou-Loko (4 Punkte, 4 Rebounds), Annika Holopainen (2 Punkte), Ieva Kazlauskaite, Santa Okockyte (5 Punkte), Haiden Palmer (4 Punkte, 4 Rebonds), Monique Reid (31 Punkte, 5 Rebounds), Becca Tobin (11 Punkte, 10 Rebounds) und Petra Zaplatova (3 Punkte).

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